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    <Identifier>25dkou148</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25dkou148</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dkou1483</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Analyse der Patienten&#252;bergabe im traumatologischen Schockraum: Qualit&#228;t, Patientensicherheit und Risikofaktoren in der aktuellen Versorgungsrealit&#228;t unter Ber&#252;cksichtigung subjektiver und objektiver Einsch&#228;tzungen</Title>
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          <Lastname>Huber</Lastname>
          <LastnameHeading>Huber</LastnameHeading>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke, Witten, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Fr&#246;hlich</Lastname>
          <LastnameHeading>Fr&#246;hlich</LastnameHeading>
          <Firstname>Matthias</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Orthop&#228;die, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie Klinikum K&#246;ln-Merheim, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <DatePublished>20251031</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0634</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Berufsverband f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Poster &#124; Register und Versorgungsforschung 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251028</DateFrom>
          <DateTo>20251031</DateTo>
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    <ArticleNo>AB24-2781</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Die Patienten&#252;bergabe im unfallchirurgischen Schockraum stellt in Bezug auf h&#246;here Stresslevel sowie mangelnder Routine eine besondere Herausforderung dar. Es gibt bereits Empfehlungen f&#252;r strukturierte &#220;bergaben, aber ihre praktische Anwendung in traumatologischen Schockr&#228;umen sind noch unzureichend erforscht. Ehlers P. et al. stellten bereits erheblichen Verbesserungsbedarf fest, in Bezug auf Patientensicherheit und Risikofaktoren in der aktuellen Versorgungsrealit&#228;t fehlt bisher jedoch Evidenz zur optimalen &#220;bergabemethode.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>In einer prospektiven, monozentrischen Beobachtungsstudie wurden &#252;ber mehrere Monate hinweg ca. 50&#8211;100 Patienten&#252;bergaben im traumatologischen Schockraum analysiert (Studie l&#228;uft noch). Eingeschlossen werden &#220;bergaben durch den Rettungsdienst oder Notarzt, ausgeschlossen sind Selbsteinweisungen, Notfallaufnahmen ohne Rettungsdienst sowie F&#228;lle ohne Traumamechanismus.</Pgraph><Pgraph>Die Datenerhebung erfolgt direkt im Schockraum durch einen Studienbeobachter mittels LimeSurvey-Checkliste. Zudem bewerten Sender und Empf&#228;nger der &#220;bergabe ihre Wahrnehmung freiwillig in einem subjektiven Fragebogen. Die Aufkl&#228;rung erfolgt vorab f&#252;r das Aufnahmeteam und nachtr&#228;glich f&#252;r das &#220;bergabeteam, um den &#220;bergabeprozess nicht zu beeintr&#228;chtigen. Patientenspezifische Daten werden im Fragebogen nicht erfasst.</Pgraph><Pgraph>Ein Vergleich mit klinischen Daten erfolgt retrospektiv &#252;ber das Traumaregister, dessen anonymisierte Daten routinem&#228;&#223;ig erfasst und dokumentiert werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die &#220;bergabedauer hat Auswirkungen auf die Qualit&#228;t, dort finden sich auch Unterschiede nach Fachrichtung. Die Priorit&#228;tensetzung der Pr&#228;klinik kann nach xABCDE anders erfolgen als durch Empf&#228;nger eingesch&#228;tzt. Schemata werden nicht regelhaft genutzt bzw. sind nicht realit&#228;tskonform. Feststellung der aktuellen Versorgungsrealit&#228;t: Risikofaktoren, Verbesserungspotential.</Pgraph><Pgraph>Die Studie befindet sich zurzeit noch in der Durchf&#252;hrung, eine genaue Analyse wird gegen Sommer 2025 erwartet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Diese Studie verkn&#252;pft erstmals objektive und subjektive Daten zur Analyse von &#220;bergabeprozessen im Schockraum. Sie ist entscheidend f&#252;r die Kommunikationsanalyse und identifiziert Schwachstellen sowie Verbesserungspotenziale.</Pgraph><Pgraph>Die praktische Relevanz liegt in der Bewertung der Effizienz bestehender &#220;bergabeschemata, wodurch gezielte Schulungen und strukturelle Optimierungen erm&#246;glicht werden. Durch die vielf&#228;ltige Senderschaft einer &#252;berregional bedeutenden Klinik sind die Ergebnisse auf &#228;hnliche Versorgungsstrukturen &#252;bertragbar. Eine Limitierung stellt die monozentrische Erhebung dar, wodurch multizentrische Studien zur Validierung der Ergebnisse erforderlich sind. Langfristig tr&#228;gt die Studie zur Optimierung der Kommunikation, Patientensicherheit und Versorgungsqualit&#228;t bei und liefert eine wertvolle Grundlage f&#252;r die strukturierte Analyse der &#220;bergabe im Schockraum.</Pgraph></TextBlock>
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