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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dkou0590</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Dislozierte isolierte Fraktur der Trochlea humeri bei einem 9-j&#228;hrigen Jungen &#8211; eine sehr seltene kindliche Gelenkverletzung</Title>
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      <DatePublished>20251031</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Poster &#124; Kinderorthop&#228;die und Traumatologie</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251028</DateFrom>
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    <ArticleNo>AB16-2809</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Isolierte Frakturen der Trochlea humeri im Kindesalter sind &#228;u&#223;erst selten und in der Literatur bislang nur f&#252;nfmal beschrieben. Aufgrund der Rarit&#228;t dieser Verletzung gibt es kein standardisiertes Therapievorgehen. Ziel dieses Berichts ist es, den Fall einer isolierten kindlichen Trochleafraktur mit diagnostischem und operativem Vorgehen sowie dem funktionellen postoperativen Ergebnis zu pr&#228;sentieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Der vorliegende Fallbericht ist eine Einzelfallbeschreibung ohne Vergleichsgruppe entsprechend einem Evidenzlevel D. Die Therapieentscheidungen basieren auf klinischer Erfahrung und individueller Beurteilung.</Pgraph><Pgraph>Ein neunj&#228;hriger Patient stellte sich nach einem Fahrradsturz mit einer schmerzhaften Bewegungseinschr&#228;nkung des linken Ellenbogens in der Notaufnahme vor. Die konventionelle R&#246;ntgendiagnostik, erg&#228;nzt durch MRT und CT, zeigte eine nach beugeseitig verkipptes osteochondrales Fragment der Trochlea humeri mit ca. 1 cm Dislokation.</Pgraph><Pgraph>Intraoperativ wurde das Ellenbogengelenk unter Auslagerung des Armes per Armtisch &#252;ber einen Flexor-Split-Zugang unter Darstellung und Schonung des Nervus ulnaris er&#246;ffnet. Das Fragment wurde offen anatomisch eingepasst und fixiert (1.2. mm K-Draht) sowie nach abschlie&#223;ender klinischer und BV-assistierter Bewegungskontrolle mittels Poly-Pins fixiert. Eine partielle Ruptur vom anterioren B&#252;ndel des medialen Seitenbands wurde konservativ belassen. Postoperativ wurde der Arm per Oberarm-Gipsschiene in 90&#176; Beugung f&#252;r zwei Wochen immobilisiert. Im Anschluss erfolgte eine zun&#228;chst passive Mobilisation mit Bewegungslimitation von Extension&#47;Flexion 5&#176;&#8211;0&#8211;100&#176; bei freier Unterarmbeweglichkeit f&#252;r insgesamt 4 Wochen. Nach sechs Wochen wurde der Arm aufbelastet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die postoperative MRT-Kontrolle best&#228;tigte eine anatomische Rekonstruktion. Nach sieben Wochen postoperativ sowie nach sechs Monaten berichtete der Patient &#252;ber keine Schmerzen im Alltag bei vollumf&#228;nglicher Beweglichkeit des Ellenbogens.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Die isolierte kindliche Abscherverletzung der Trochlea muss zwingend offen reponiert und intern fixiert werden. Hierzu sind Kenntnisse in der ulnaren Zugangswahl unerl&#228;sslich. Resorbierbaren Fixationsverfahren ist aufgrund eines zu vermeidenden Zweiteingriffs (Implantatentfernung) der Vorzug zu geben.</Pgraph></TextBlock>
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