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    <IdentifierDoi>10.3205/25dkou056</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dkou0565</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Das Outcome nach operativer Versorgung von dia-metaphysa&#776;ren Unterarmfrakturen im Kindes- und Jugendalter &#8211; eine retrospektive Analyse verschiedener Therapieoptionen</Title>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie, Orthop&#228;die und Plastische Chirurgie, Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie, Orthop&#228;die und Plastische Chirurgie, Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Hauke</Firstname>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie, Orthop&#228;die und Plastische Chirurgie, Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251031</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Berufsverband f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Poster &#124; Kinderorthop&#228;die und Traumatologie</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251028</DateFrom>
          <DateTo>20251031</DateTo>
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    <ArticleNo>AB16-2326</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Unterarmfrakturen sind mit ca. 38&#37; die h&#228;ufigsten Frakturen im Kindesalter, wobei distale Unterarmfrakturen mit 67&#37; am h&#228;ufigsten auftreten (Lieber und Sommerfeldt 2011). Die nach Lieber et al. definierte diametaphys&#228;re Fraktur stellt im Kontrast zu den gutm&#252;tigen distalen Unterarmfrakturen weiterhin eine Herausforderung dar. An unserem Haus gibt es, wie in der Literatur, heterogene Strategien zur Versorgung. Das Ziel der Studie war der Vergleich dieser Versorgungsverfahren in Hinblick auf Komplikationen, sekund&#228;re Dislokationen und Ausheilungsrate.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Die Versorgungsdaten von zwei Traumazentren wurden im Zeitraum 2010 bis 2021 auf dia-metaphys&#228;re Radius- und Unterarmfrakturen bei Patienten unter 16 Jahren radiologisch anhand der Methode nach Lieber identifiziert und analysiert. Voraussetzung war mindestens eine Narkose zur Versorgung. Anhand der radiologischen Bildgebung wurde die verbliebene Achsabweichung in der koronaren und sagittalen Ebene postoperativ, wie auch vor Metallentfernung&#47;Konsolidierung gemessen, wobei eine sekund&#228;re Dislokation ab einer Winkeldifferenz von 5&#176; als Minor-Dislokation und eine Dislokation au&#223;erhalb der Korrekturgrenzen als Major-Dislokation definiert wurde. Die Major- und Minor-Gruppen wurden in Hinblick auf spezifische Parameter untersucht: die seitliche Verschiebung (Dislocatio ad latus), der Abstand der Fraktur zur Wachstumsfuge, der Winkel zwischen Fraktur und Wachstumsfuge sowie patientenbezogene Faktoren wie z.B. BMI oder Operationsdauer und -zeitpunkt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Insgesamt umfasste das Patientenkollektiv 88 Kindern, wobei 13 auf Grund unzureichender Nachuntersuchungsdaten exkludiert werden mussten. Neben der geschlossenen Reposition und Gipsanlage, fanden 6 verschiedene Osteosynthesearten bei 75 Kindern die Anwendung. In 65 F&#228;llen lag eine Unterarm-, in 23 eine isolierte Radiusfraktur vor. Bei 6 Kindern wurde geschlossen reponiert und ein St&#252;tzverband angelegt. In den &#252;brigen 69 F&#228;llen erfolgte eine Osteosynthese (38 Kirschnerdr&#228;hte; 13 ESIN von radial; 9 ESIN streckseitig; 3 Doppel-S-ESIN; 4 antegrade ESIN; 2 Platten). Eine Major-Dislokation zeigte sich genauso wie ein Gef&#228;&#223;-&#47;Nervenschaden nicht. Insgesamt zeigten sich 13 Minor-Dislokationen (7x Kirschnerdraht; 3x konservativ; 2x radialer ESIN; 1 streckseitiger ESIN). In 2 F&#228;llen wurde bei Minor-Komplikationen nach radialem ESIN das abwartende Procedere abgelehnt, so dass die Plattenosteosynthese als Revision erfolgte.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Im gesamten Kollektiv zeigte sich nach operativer Versorgung keine Major-Dislokation au&#223;erhalb der Korrekturgrenzen, so dass alle Verfahren sicher sind. Wichtiger erscheint nicht das Verfahren, sondern die Identifikation der Problemfraktur. Vielversprechend scheinen die &#8222;neueren&#8220; Verfahren der Doppel-S- und Antegraden-ESIN-Osteosynthese, wobei insgesamt die Kontrollgruppen im Vergleich zur Kirschnerdrahtgruppe sehr klein sind, was eine Limitation der Studie darstellt.</Pgraph></TextBlock>
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