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    <IdentifierDoi>10.3205/25dkou013</IdentifierDoi>
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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Beeinflussen Schmerz- und Mobilit&#228;tsgrad die Entscheidung zur operativen Versorgung bei osteoporotischer Beckenringfraktur&#63;</Title>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie St&#228;dtisches Klinikum Dresden Friedrichstadt, Dresden, Deutschland</Affiliation>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Poster &#124; H&#252;ft- und Beckenchirurgie</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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    <ArticleNo>AB12-2493</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Bisher dient zur Entscheidung f&#252;r oder gegen eine operative Versorgun bei osteoporoseassoziierten Beckenringfrakturen vorrangig die klinische Einsch&#228;tzung. Eine Quantifizierung des Mobilit&#228;tsniveaus ist weder in der FFP-Klassifikation noch im OFP-Score abgebildet. Daher wurde im Rahmen dieser Studie erstmalig ein Mobilit&#228;tsniveau definiert, welches die Entscheidung zur operativen Versorgung beeinflusst.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Es erfolgte die retrospektive Datenanalyse im Beobachtungszeitraum 2018&#8211;2023 aller PatientInnen mit der Hauptdiagnose &#8222;osteoporoseassoziierte Beckenringfraktur&#8220;. Ausschlusskriterien waren ein Alter &#60;65 Jahre, Hochrasanztraumata sowie pathologische Frakturen. Es wurden demographische Daten erfasst sowie Schmerzniveaus bei operativ und konservativ versorgten PatientInnen miteinander verglichen. Zudem wurde die Mobilit&#228;tsart und das Mobilit&#228;tsniveau anhand der Therapieentscheidung verglichen. Als Messgr&#246;&#223;en wurden beim Schmerzniveau&#60; die NRS-Skala verwendet, die Mobilit&#228;tsart (Gehgestell&#61;1; Rollator&#61;2; Unterarmgehst&#252;tzen&#61;3; frei&#61;4) sowie das Mobilit&#228;tsniveau (Bettl&#228;gerig&#61;1; Stand&#61;2; Zimmer&#61;3; Gang&#61;4) wurden am jeweiligen Tag des station&#228;ren Aufenthalts in einer Likertskala angegeben. Es ergab sich hierbei ein Gesamt-Likert-Wert durch Addition der Werte der Mobilit&#228;tsart und des -niveaus.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Es wurden 428 PatientInnen in die Studie eingeschlossen. 36&#37; (n&#61;154) der PatientInnen erhielten eine operative Versorgung, bei 64&#37; (n&#61;274) erfolgte die konservative Behandlung. Im Schnitt wurde nach 4,91 &#177; 3,57 Tagen nach dem Trauma die OP-Indikation gestellt. Es zeigte sich ein signifikanter Unterschied (p&#60;0,01) bei der Mobilit&#228;t der PatientInnen (Mittelwert 4,17) im Vergleich zur Durchschnittsmobilit&#228;t der konservativ Behandelten (Mittelwert 5,62). Zudem waren am Tag der OP-Anmeldung signifikante Unterschiede (p&#60;0,01) bei den Schmerzniveaus der Operierten (Mittelwert 4,51) im Vergleich zum Schmerzlevel der konservativ Behandelten (Mittelwert 3,77) zu verzeichnen. Eine logistische Regressionsanalyse zeigte, dass es einen hochsignifikanten Zusammenhang zwischen reduzierter Mobilit&#228;t (p&#60;0,01) sowie erh&#246;htem Schmerzniveau (p&#60;0,05) und operativer Therapie gibt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Entsprechend des therapeutischen Vorgehens zeigten sich signifikante Unterschiede der Mobilit&#228;ts- sowie Schmerzniveaus. Nach initial analgetischer Therapie und Mobilisation scheint Tag 4 nach Trauma geeignet, um ein Assessment bzgl. Schmerz- und Mobilit&#228;tsniveaus zur Bahnung einer operativen Therapie zu sein. Anhand einer Likertskala wurde erstmals ein Schwellenwert der Mobilit&#228;t (&#60;5) sowie des Schmerzniveaus (&#62;4) definiert, als Hilfe zur Objektivierung der Indikationsstellung zur operativen Therapie.</Pgraph></TextBlock>
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