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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Telemedizinisches Screening zur Absicherung der augen&#228;rztlichen Versorgung im l&#228;ndlichen Raum &#8211; erste Ergebnisse des Pilotprojekts Z&#246;rbig</Title>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Sachsen-Anhaltisch-Th&#252;ringische Augen&#228;rztegesellschaft</MeetingCorporation>
        <MeetingName>32. Jahrestagung der Sachsen-Anhaltisch-Th&#252;ringischen Augen&#228;rztegesellschaft &#8211; SATh</MeetingName>
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        <MeetingSession>Hornhaut</MeetingSession>
        <MeetingCity>Oberhof</MeetingCity>
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    <ArticleNo>25sath05</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Ziel:</Mark1> Der Facharztmangel in der Augenheilkunde erreicht in Sachsen-Anhalt und Th&#252;ringen in einigen Regionen kritische Ausma&#223;e, besonders au&#223;erhalb der Ballungszentren im l&#228;ndlichen Raum, mit aktuell 8,5 respektive 13,5 unbesetzten Kassensitzen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und einer alternden Gesellschaft wird sich diese Situation eher noch versch&#228;rfen. Das Pilotprojekt Z&#246;rbig evaluiert erstmals in Deutschland den Einsatz eines KI-gest&#252;tzten telemedizinischen Screening-Systems (EyeLib, Mikajaki) zur Erkennung von Augenkrankheiten bei Neupatienten ohne bestehende augen&#228;rztliche Anbindung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> In der Zweigpraxis Z&#246;rbig des Instituts f&#252;r Augenheilkunde Halle wird an Tagen ohne fach&#228;rztliche Besetzung ein strukturiertes telemedizinisches Screening durchgef&#252;hrt. Einschlusskriterien sind subjektive Sehverschlechterung und fehlende augen&#228;rztliche Anbindung. Das Screening umfasst Anamnese, Visustest und automatisierte Messungen mit dem EyeLib-System einschlie&#223;lich objektiver Refraktion, Pachymetrie, Hornhauttopographie, ber&#252;hrungsloser Tonometrie, OCT (anterior&#47;posterior) und Fundus-Fotographie zur Detektion von Glaukom, diabetischer Retinopathie, altersbedingter Makuladegeneration und weiteren Pathologien sowie einen standardisierten Fragebogen zur Studienevaluation. KI-basierte Algorithmen erstellen umfassende Vordiagnosen, die von Augen&#228;rzten der Stammpraxis zeitversetzt validiert und triagiert werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnis:</Mark1> Die Pilotstudie l&#228;uft seit Mai 2025. Erste Daten werden pr&#228;sentiert zu Anzahl der gescreenten Personen, H&#228;ufigkeit der Einbestellung in die regul&#228;re Sprechstunde, Art der detektierten Pathologien sowie Patientenakzeptanz und -zufriedenheit basierend auf dem standardisierten Fragebogen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Das telemedizinische Screening k&#246;nnte eine wichtige Erg&#228;nzung zur traditionellen Versorgung darstellen. Es kann helfen, Versorgungsl&#252;cken zu schlie&#223;en, die entstehen, wenn Praxissitze beim &#220;bergang der Kollegen in den Ruhestand nicht nachbesetzt werden k&#246;nnen. Das Pilotprojekt evaluiert die Integration des EyeLib-Systems in eine periphere Praxis mit angeschlossener Versorgung durch die Hauptpraxis. Die fehlende Kostenerstattung durch Krankenkassen bleibt eine zentrale Herausforderung f&#252;r die Nachhaltigkeit solcher Versorgungsmodelle. Ein Dialog zwischen Augen&#228;rzten, Kostentr&#228;gern und Politik ist dringend erforderlich, um innovative L&#246;sungsans&#228;tze zu etablieren und die augen&#228;rztliche Versorgung im l&#228;ndlichen Raum langfristig zu sichern.</Pgraph></TextBlock>
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