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      <Title language="de">Erh&#246;hte Pneumonie-Inzidenz bei Dysphagie-Patienten nach Schlaganfall mit oraler Nahrungskarenz</Title>
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        <Address>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Klinik f&#252;r Audiologie und Phoniatrie, Berlin, Deutschland<Affiliation>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Klinik f&#252;r Audiologie und Phoniatrie, Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>philipp.caffier&#64;charite.de</Email>
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      <DatePublished>20250925</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>41. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie (DGPP)</MeetingTitle>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Dysphagie-Patienten haben ein erh&#246;htes Risiko f&#252;r eine Schlaganfall-assoziierte Pneumonie (SAP), die mit einer h&#246;heren Sterblichkeit und schlechterem neurologischem Outcome korreliert. Die Wahrscheinlichkeit einer SAP wird durch die Faktoren Alter, Vorhofflimmern, Dysphagie, m&#228;nnliches Geschlecht und Schwere des Schlaganfalls beeinflusst, die im A<Superscript>2</Superscript>DS<Superscript>2</Superscript>-Score erfasst werden. Ziel unserer bizentrischen Studie war es, die Auswirkung di&#228;tetischer Einschr&#228;nkungen, insbesondere nil per os (NPO) und texturmodifizierte Kost (TMF), auf die SAP-Inzidenz bei Dysphagie nach Schlaganfall zu untersuchen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Die Daten von 160 konsekutiven Patienten wurden retrospektiv ausgewertet: 73 M&#228;nner (Spanne 22&#8211;95 Jahre, Median 79) und 87 Frauen (Spanne 50&#8211;101 Jahre, Median 84). Die Betroffenen wurden auf zwei Schlaganfallstationen mit einer Gesamtkapazit&#228;t von jeweils 20 Betten behandelt. Das prim&#228;re Outcome war die SAP-Inzidenz, w&#228;hrend die Dauer des Krankenhausaufenthalts, die Sterblichkeit und die Notwendigkeit einer nasogastralen Sondenanlage zu den sekund&#228;ren Outcomes geh&#246;rten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Ergebnisse zeigten eine starke Korrelation zwischen dem A<Superscript>2</Superscript>DS<Superscript>2</Superscript>-Score und der SAP-Wahrscheinlichkeit (p&#60;0,001). Die Schwere des Schlaganfalls, m&#228;nnliches Geschlecht und Alter waren signifikante SAP-Risikofaktoren. Bei Aufnahme erhielten 63&#37; der SAP-Patienten bereits NPO, 33,3&#37; TMF, und nur 3,7&#37; hatten keine Einschr&#228;nkungen bei der oralen Nahrungsaufnahme. NPO-Patienten hatten ein 2,5-mal h&#246;heres Risiko, eine SAP zu entwickeln als Patienten ohne Ern&#228;hrungseinschr&#228;nkungen (p&#61;0,008). Die Mehrzahl der SAP-Diagnosen wurde vor Beginn der oralen Nahrungsaufnahme gestellt, wobei die meisten F&#228;lle bis zum dritten Tag entdeckt wurden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen:</Mark1> Trotz NPO zur Vorbeugung von Lungenentz&#252;ndungen entwickelten viele Patienten dennoch eine SAP, was auf einen Einfluss von Mundhygienefaktoren und&#47;oder systemischen und lokalen Immunver&#228;nderungen auf die pulmonale bakterielle Abwehr hindeutet. Unsere Studie unterstreicht die Notwendigkeit eines fr&#252;hzeitigen Eingreifens und umfangreicher Pflegestrategien zur Minderung des SAP-Risikos bei Dysphagie-Patienten nach Schlaganfall. Geeignete Dysphagie-Di&#228;ten, die das residuale Schluckverm&#246;gen verbessern, k&#246;nnten sowohl die SAP-Raten als auch die Dysphagie-Rehabilitation positiv beeinflussen.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><SubHeadline>Hintergrund</SubHeadline><Pgraph>Dysphagie-Patienten haben ein erh&#246;htes Risiko f&#252;r eine Schlaganfall-assoziierte Pneumonie (SAP), die mit einer h&#246;heren Sterblichkeit und schlechterem neurologischem Outcome korreliert <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>. Die Wahrscheinlichkeit einer SAP wird durch die Faktoren Alter, Vorhofflimmern, Dysphagie, m&#228;nnliches Geschlecht und Schwere des Schlaganfalls beeinflusst, die im A<Superscript>2</Superscript>DS<Superscript>2</Superscript>-Score erfasst werden <TextLink reference="4"></TextLink>. Ziel unserer bizentrischen Studie war es, die Auswirkung di&#228;tetischer Einschr&#228;nkungen, insbesondere nil per os (NPO) und texturmodifizierter Kost (TMF), auf die Verringerung der SAP-Inzidenz bei Dysphagie nach Schlaganfall zu untersuchen. </Pgraph><SubHeadline>Material und Methoden</SubHeadline><Pgraph>Die Daten von 160 konsekutiven Patienten wurden retrospektiv ausgewertet: 73 M&#228;nner (Spanne 22-95 Jahre, Median 79) und 87 Frauen (Spanne 50-101 Jahre, Median 84). Die Betroffenen wurden auf zwei Schlaganfallstationen mit einer Gesamtkapazit&#228;t von jeweils 20 Betten behandelt. Das prim&#228;re Outcome war die SAP-Inzidenz, w&#228;hrend die Dauer des Krankenhausaufenthalts, die Sterblichkeit und die Notwendigkeit einer nasogastralen Sondenanlage zu den sekund&#228;ren Outcomes geh&#246;rten. </Pgraph><SubHeadline>Ergebnisse</SubHeadline><Pgraph>Von den 160 Patienten der Gesamtkohorte wurde bei 54 Patienten (34&#37;) eine SAP diagnostiziert, w&#228;hrend die &#252;brigen 106 Patienten (66&#37;) mit ebenso initial auff&#228;lliger klinischer Schluckuntersuchung und Dysphagie keine SAP entwickelten. Die Ergebnisse zeigten eine starke Korrelation zwischen dem A<Superscript>2</Superscript>DS<Superscript>2</Superscript>-Score und der SAP-Wahrscheinlichkeit (p&#60;0,001), wobei jeder Punktwert mehr die Wahrscheinlichkeit um 43,4&#37; erh&#246;hte (OR&#61;1,434). Die Schwere des Schlaganfalls, das m&#228;nnliche Geschlecht und das Alter waren signifikante SAP-Risikofaktoren. Bei Aufnahme erhielten 63&#37; der SAP-Patienten bereits NPO, 33&#37; TMF, und nur 4&#37; hatten keine Einschr&#228;nkungen bei der oralen Nahrungsaufnahme. NPO-Patienten hatten ein 2,5-mal h&#246;heres Risiko, eine SAP zu entwickeln als Patienten ohne Ern&#228;hrungseinschr&#228;nkungen (p&#61;0,008). Die Mehrzahl der SAP-Diagnosen wurde vor Beginn der oralen Nahrungsaufnahme gestellt, wobei die meisten F&#228;lle bis zum dritten Tag entdeckt wurden. </Pgraph><Pgraph>Die unterschiedlichen Verl&#228;ufe der Ern&#228;hrungsempfehlungen f&#252;r Patienten mit und ohne SAP sind in Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" /> dargestellt. Im Sankey-Diagramm ist die Breite der farbigen B&#228;nder proportional zur Anzahl der Patienten mit verschiedenen Ern&#228;hrungsstrategien &#252;ber die Dauer ihrer station&#228;ren Liegezeit. Dies verdeutlicht, dass NPO unter allen Ern&#228;hrungsregimen den gr&#246;&#223;ten Beitrag zur SAP leistet. </Pgraph><Pgraph>Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure" /> zeigt verschiedene laryngeale Befunde bei drei Patienten mit Dysphagie nach Schlaganfall unter NPO. Unverkennbar kann die laryngeale Funktion individuell unterschiedlich beeintr&#228;chtigt sein. Diese Befunde verdeutlichen die Notwendigkeit einer sorgf&#228;ltigen endoskopischen Evaluation, um passgenaue therapeutische Ma&#223;nahmen f&#252;r jeden einzelnen Patienten abzuleiten. </Pgraph><Pgraph>Bez&#252;glich der sekund&#228;ren Outcome-Parameter hatten Patienten mit SAP signifikant h&#246;here station&#228;re Krankenhausaufenthaltsdauern (p&#60;0,001) und Inzidenzen von nasogastralen Ern&#228;hrungssonden (p&#60;0,05) im Vergleich zu Patienten ohne SAP. Insgesamt starben 20&#37; der Gesamtkohorte (32&#47;160), wobei 28&#37; in der SAP-Gruppe (15&#47;54) und 16&#37; in der Nicht-SAP-Gruppe (17&#47;106) betroffen waren (p&#60;0,079). Von den verstorbenen Patienten hatten 47&#37; (15&#47;32) eine Lungenentz&#252;ndung erlitten. Ihr Durchschnittsalter lag bei 86 &#177; 8 Jahren (Mittelwert &#177; SD) und damit deutlich h&#246;her als das der &#252;berlebenden Probanden (78 &#177; 13, p&#61;0,003). </Pgraph><SubHeadline>Diskussion und Fazit</SubHeadline><Pgraph>Trotz NPO zur Vorbeugung von Lungenentz&#252;ndungen entwickelten viele Patienten dennoch eine SAP, was auf einen Einfluss von Mundhygienefaktoren und&#47;oder systemischen und lokalen Immunver&#228;nderungen auf die pulmonale bakterielle Abwehr hindeutet. Unsere Studie unterstreicht die Notwendigkeit eines fr&#252;hzeitigen Eingreifens und umfangreicher Pflegestrategien zur Minderung des SAP-Risikos bei Dysphagie-Patienten nach Schlaganfall. Geeignete Dysphagie-Di&#228;ten, die das residuale Schluckverm&#246;gen verbessern, k&#246;nnten sowohl die SAP-Raten als auch die Dysphagie-Rehabilitation positiv beeinflussen. </Pgraph></TextBlock>
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        <RefTitle>European Stroke Organisation and European Society for Swallowing Disorders guideline for the diagnosis and treatment of post-stroke dysphagia</RefTitle>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Verschiedene Ern&#228;hrungsstrategien nach der initialen klinischen Schluckuntersuchung (links) und bei Entlassung (rechts) in der Gesamtkohorte, mit Visualisierung der Ver&#228;nderungen im Laufe der Zeit und der SAP-Entwicklung. </Mark1></Pgraph><Pgraph>Abk&#252;rzungen: NDR &#8211; keine di&#228;tetischen Einschr&#228;nkungen; NPO &#8211; nil per os; SAP &#8211; Schlaganfall-assoziierte Pneumonie; TMF &#8211; texturmodifizierte Nahrung </Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Laryngeale Befunde w&#228;hrend der flexiblen endoskopischen Schluckuntersuchung (FEES) bei drei schluckgest&#246;rten Patienten nach Schlaganfall. Links: 65-j&#228;hriger Mann mit Pseudohypersalivation und Speichelaspiration. Mitte: 74-j&#228;hrige Frau mit Aspiration von Nutilis aqua (IDDSI-Stufe 4). Rechts: 79-j&#228;hriger Mann mit beeintr&#228;chtigter Atemfunktion und trockenem, obstruktivem pharyngolaryngealem Sekret. </Mark1></Pgraph></Caption>
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