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    <ArticleType>Vortrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Retrospektive Evaluation des H&#246;rens im St&#246;rschall bei Kindern und Jugendlichen mit Cochlea-Implantat</Title>
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      <DatePublished>20250925</DatePublished>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>41. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie (DGPP)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>H&#246;rst&#246;rungen fr&#252;h entdecken, versorgen und effektiv rehabilitieren III</MeetingSession>
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    <ArticleNo>V17</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Kinder entwickeln nach einer Versorgung mit Cochlea-Implantaten (CI) schnell ein gutes Sprachverstehen. Faktoren dieser Entwicklung sind unter anderem das Alter bei der Implantation, das Lebensalter sowie linguistische und neurpsychologische Voraussetzungen und einige mehr.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r den Alltag der Kinder mit CI hat nicht nur das H&#246;ren in Ruhe eine Bedeutung, sondern umso mehr das H&#246;ren im St&#246;rschall. Ein erster Test im St&#246;rschall, der bei Kindern durchgef&#252;hrt werden kann, ist der Oldenburger Kinder-Satztest (Olkisa).</Pgraph><Pgraph>Das H&#246;ren im St&#246;rschall kann wie in Ruhe vom Implantationsalter, von der Zeit seit der Versorgung aber auch vom Sprachprozessormodell abh&#228;ngen. Diese ausgew&#228;hlten Faktoren wurden in einer retrospektiven Studie untersucht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Es wurden die Daten von 82 Kindern retrospektiv erfasst, bei denen ein Olkisa nach Anpasssitzungen durchgef&#252;hrt wurde (Implantationsalter: 7 M bis 17 a 4 M, Median 2 a 5 M; Testzeitpunkt seit Implantation: 1 M bis 14 a 8 M, Median 5 a 4 M). F&#252;r jedes Kind gingen mehrere Messungen in die Auswertung ein (insgesamt 207). Die verwendeten CI-Systeme waren von der Firma Cochlear mit den Sprachprozessoren CP810 (43 Messungen), CP910 (84), CP1000 (70), CP1110 (10). Der Einfluss der Faktoren Sprachprozessor, Alter bei CI-Versorgung und Zeit seit der Versorgung wurde mit einer 3-Wege-ANOVA &#252;berpr&#252;ft.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die ANOVA ergab f&#252;r den Faktor Sprachprozessor einen signifikanten Einfluss (F&#61;4,89, p&#60;0,003), das Alter bei CI-Versorgung und die Zeit seit CI-Versorgung waren nicht signifikant (F&#61;0,11, p&#61;0,63 bzw. F&#61;0,24, p&#61;0,74). Die Wechselwirkungen zwischen den Faktoren waren f&#252;r den Sprachprozessor &#47; Zeit seit CI-Versorgung signifikant (F&#61;3,3, p&#61;0,02) und hoch signifikant f&#252;r Sprachprozessor &#47; Alter bei CI-Versorgung (F&#61;6,31, p&#61;0,0004).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen:</Mark1> Der signifikante Einfluss des Sprachprozessors in dieser retrospektiven Studie zeigt die Bedeutung von Algorithmen zur St&#246;rschallunterdr&#252;ckung auf, die hier bei neueren Modellen Einfluss auf die Testergebnisse haben. Eine erwartete Besserung bei l&#228;ngerer Zeit mit Cochlea-Implantat wird bei der Probandengruppe sicherlich dadurch &#252;berlagert, dass Kinder, die gut im St&#246;rschall verstehen, zum schwierigeren Oldenburger Satztest gewechselt sind.</Pgraph><Pgraph>Die hohe Signifikanz der Wechselwirkung zwischen Sprachprozessor und Alter bei der CI-Versorgung, k&#246;nnte so erkl&#228;rt werden, dass fr&#252;h versorgte Kinder ein besseres Sprachverstehen haben und damit l&#228;nger bei einen &#228;lteren Sprachprozessor nutzen.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><SubHeadline>Einleitung</SubHeadline><Pgraph>Kinder mit einem Cochlea-Implantat (CI) erreichen h&#228;ufig innerhalb kurzer Zeit ein Sprachverstehen, das mit dem von h&#246;rgesunden Gleichaltrigen vergleichbar ist. Mehrere Faktoren beeinflussen diese Entwicklung ma&#223;geblich. Vor allem das Alter bei der Implantation erweist sich als ein entscheidender Faktor: J&#252;ngere Kinder, die fr&#252;hzeitig mit einem CI versorgt werden, erzielen meist ein besseres Sprachverstehen als sp&#228;ter implantierte Kinder <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Im Alltag von Kindern mit CI ist das Sprachverstehen unter realistischen akustischen Bedingungen &#8211; insbesondere bei Hintergrundger&#228;uschen &#8211; von zentraler Bedeutung. In realen Kommunikationssituationen im schulischen oder sozialen Kontext stehen Kinder h&#228;ufig vor der Herausforderung, Sprache auch bei Hintergrundger&#228;uschen zu verstehen. Dieses Sprachverstehen im St&#246;rschall h&#228;ngt &#8211; &#228;hnlich wie das Sprachverstehen in Ruhe &#8211; vom Alter bei der Implantation <TextLink reference="4"></TextLink> als auch vom Lebensalter <TextLink reference="5"></TextLink> und technischen Faktoren wie dem Modell des Sprachprozessors ab <TextLink reference="6"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r diese Studie wurden retrospektiv Datens&#228;tze von Kindern mit CI, bei denen in unserer Klinik ein Oldenburger Kinder-Satztest (Olkisa) <TextLink reference="5"></TextLink> durchgef&#252;hrt wurde, gesammelt und ausgewertet. Es wurden die genannten Einflussfaktoren, das Implantationsalter, die Zeit seit der Cochlea-Implantat-Versorgung und das verwendete Sprachprozessormodell ausgew&#228;hlt und untersucht, um deren jeweilige Bedeutung f&#252;r das Sprachverstehen im St&#246;rschall bei Kindern mit CI zu evaluieren.</Pgraph><SubHeadline>Methoden</SubHeadline><Pgraph>In die retrospektive Analyse wurden die Daten von 82 Kindern einbezogen, bei denen nach der audiologischen Anpassung und Kontrolle des CI-Systems ein Olkisa durchgef&#252;hrt wurde. Das Implantationsalter lag zwischen 0;7 und 17;4 Jahren (Median 2;5 Jahre). Das Alter bei den Messungen reichte von 4;6 bis 17;10 Jahren (Median 8;10 Jahre). Die Differenz zwischen Testzeitpunkt, an dem der Olkisa durchgef&#252;hrt wurde, und der Implantation betrug 0;1 bis 14;8 (Median 5;4 Jahre). F&#252;r jedes Kind gingen mehrere Messungen in die Auswertung ein (insgesamt 207). Ausgewertet wurden Messungen mit CI-Systemen der Firma Cochlear bei denen die Sprachprozessoren CP810 (43 Messungen), CP910 (84), CP1000 (70) und CP1110 (10) verwendet wurden. Der Einfluss der Faktoren Sprachprozessor, Alter bei CI-Versorgung und Zeit seit CI-Versorgung wurde mit einer 3-Wege-ANOVA &#252;berpr&#252;ft.</Pgraph><SubHeadline>Ergebnisse</SubHeadline><Pgraph>Die ANOVA ergab f&#252;r den Faktor Sprachprozessor einen signifikanten Einfluss (F&#61;4,89, p&#60;0,003), die Faktoren Alter bei CI-Versorgung und Zeit seit der CI-Versorgung waren nicht signifikant (F&#61;0,11, p&#61;0,63 bzw. F&#61;0,24, p&#61;0,74). Die Wechselwirkungen waren zwischen den Faktoren Sprachprozessor&#47;Zeit seit CI-Versorgung signifikant (F&#61;3,3, p&#61;0,02) und hoch signifikant zwischen den Faktoren Sprachprozessor&#47;Alter bei CI-Versorgung (F&#61;6,31, p&#61;0,0004). Die weitere Analyse zeigte, dass sich die Ergebnisse mit dem Sprachprozessor CP810 von denen mit CP910 und CP1000 unterschieden (p&#61;0,005 bzw. p&#61;0,007). Die beobachteten Interaktionseffekte lassen sich derzeit nicht eindeutig interpretieren und bed&#252;rfen weiterer Analyse. W&#228;hrend sich die Ergebnisse mit dem CP810 bei h&#246;herem Implantationsalter verschlechtern, finden sich bei den anderen Prozessoren keine Trends.</Pgraph><Pgraph>Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" /></Pgraph><SubHeadline>Diskussion</SubHeadline><Pgraph>Der in vielen anderen Studien gezeigte Einfluss des Implantationsalters auf das Sprachverstehen wie sie von Letizia et al. <TextLink reference="4"></TextLink> k&#252;rzlich auch f&#252;r das H&#246;ren im St&#246;rschall gezeigt werden konnte, konnte in dieser Studie mit retrospektiv analysierten Daten nicht nachvollzogen werden. Die Ergebnisse belegen einen signifikanten Einfluss des Sprachprozessormodells auf das Sprachverstehen im St&#246;rschall und unterstreichen die Bedeutung technologischer Weiterentwicklungen f&#252;r die langfristige partizipative Teilhabe von CI-versorgten Kindern. Kinder erzielten mit moderneren Sprachprozessoren (CP910, CP1000) signifikant bessere Ergebnisse als solche mit dem &#228;lteren CP810. Dies unterstreicht die klinische Bedeutung technischer Weiterentwicklungen <TextLink reference="6"></TextLink>. Insbesondere ist eine m&#246;gliche Selektionsverzerrung zu ber&#252;cksichtigen, da Kinder mit guten Ergebnissen im St&#246;rschalltest h&#228;ufiger auf schwierigere Testformate umgestellt wurden. Eine erwartete Verbesserung bei l&#228;ngerer Zeit mit Cochlea-Implantat wird bei der Probandengruppe sicherlich dadurch &#252;berlagert, dass Kinder, die gut im St&#246;rschall verstehen, zum schwierigeren Oldenburger Satztest gewechselt sind. Andere Kinder wurden wiederum auf neuere Sprachprozessormodelle umversorgt.</Pgraph><Pgraph>Die Interaktion zwischen Sprachprozessormodell und Implantationsalter deutet auf einen moderierenden Effekt hin: Fr&#252;h versorgte Kinder profitieren m&#246;glicherweise l&#228;nger von &#228;lteren Prozessormodellen, was differenzierte L&#228;ngsschnittanalysen erforderlich macht.</Pgraph><Pgraph>Die sequentielle bilaterale CI-Versorgung stellt einen relevanten St&#246;rfaktor dar, der das scheinbar h&#246;here Implantationsalter bei einzelnen Probanden erkl&#228;ren k&#246;nnte und in zuk&#252;nftigen Analysen kontrolliert werden sollte. In diesen F&#228;llen ergibt sich ein h&#246;heres Implantationsalter bei anfangs schlechterem Sprachverstehen.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Links: Die Sprachverst&#228;ndlichkeitsschwelle liegt bei neueren Sprachprozessoren bei besseren Werten. Der CP810 unterscheidet sich hochsignifikant (&#42;&#42;) vom CP910 und CP1000. Rechts: Der Einfluss des Alters bei der CI-Versorgung variiert bei den verschiedenen Prozessoren.</Mark1></Pgraph></Caption>
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