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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dgpp142</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Vortrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Direkte Implantat-Audiometrie zur Bewertung der Behandlung bei einseitigem und asymmetrischem H&#246;rverlust</Title>
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        <Email>sabrina.regele&#64;mri.tum.de</Email>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>41. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie (DGPP)</MeetingTitle>
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    <ArticleNo>V14</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die Freifeldaudiometrie bei Patienten mit einseitigem und asymmetrischem H&#246;rverlust ist eine Herausforderung, da das kontralaterale Ohr verschlossen oder maskiert werden muss. Unzureichende Vert&#228;ubung oder Artefakte durch suboptimale Maskierung k&#246;nnen die Messungen beeintr&#228;chtigen. In dieser laufenden Studie soll untersucht werden, ob die direkte Audiometrie &#252;ber den Audioprozessor eine zuverl&#228;ssige Methode zur ohrspezifischen (Pseudo-) Freifeldmessung in Kliniken darstellt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Bislang wurden 7 Patienten (Alter 10 bis 78 Jahre; 4 CI, 3 VSB) eingeschlossen. F&#252;nf Patienten litten an einseitiger Taubheit oder asymmetrischem H&#246;rverlust, w&#228;hrend zwei als Kontrollen mit einem kontralateralen hochgradig tauben Ohr dienten. Bei allen Patienten wurde eine konventionelle Freifeldaudiometrie durchgef&#252;hrt, je nach Test mit Okklusion oder Maskierung des kontralateralen Ohrs. Zus&#228;tzlich wurden direkte Messungen mit einem CE-zertifizierten Audiometer mit kalibriertem Ausgang durchgef&#252;hrt. Verglichen wurden die H&#246;rschwellen zwischen 250 und 8000 Hz, das Sprachverstehen im L&#228;rm (bei 65 dB SPL; OLSA S0N0) und in Ruhe (Freiburger Einsilber bei 50, 65 und 80 dB SPL).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die vorl&#228;ufigen Daten deuten darauf hin, dass die direkten Messungen f&#252;r die H&#246;rschwelle (durchschnittlicher Unterschied &#43;&#47;-5 dB) und das Sprachverst&#228;ndnis (durchschnittlicher OLSA-SRT-Unterschied -0,5 dB; durchschnittlicher Unterschied bei Einsilbern max. 10&#37;) vergleichbar ist zu der Freifeldaudiometrie. Bei den Patienten mit einseitiger Taubheit&#47;asymmetrischem H&#246;rverlust beobachteten wir eine schlechtere Leistung mit der direkten Methode, insbesondere beim Sprachverstehen in Ruhe bei 80 dB SPL (-18&#37; Worterkennungswert) und im L&#228;rm (OLSA SRT-Differenz &#43;2,5 dB), was auf eine unzureichende kontralaterale Okklusion oder Maskierung w&#228;hrend des Standardtests zur&#252;ckgef&#252;hrt werden kann. Alle Patienten bevorzugten die direkte Methode.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen:</Mark1> Die direkte Implantat Audiometrie k&#246;nnte eine Alternative zur herk&#246;mmlichen Freifeldaudiometrie sein, insbesondere bei Patienten mit einseitiger Taubheit&#47;asymmetrischem H&#246;rverlust. Die ersten Ergebnisse sind zwar vielversprechend, doch sind weitere Daten aus einer gr&#246;&#223;eren Kohorte erforderlich, um aussagekr&#228;ftige Schlussfolgerungen zu ziehen.</Pgraph></Abstract>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><SubHeadline>Hintergrund</SubHeadline><Pgraph>Die Freifeldaudiometrie bei Patienten mit einseitigem und asymmetrischem H&#246;rverlust ist eine Herausforderung, da das kontralaterale Ohr verschlossen oder maskiert werden muss. Unzureichende Vert&#228;ubung oder Artefakte durch suboptimale Maskierung k&#246;nnen die Messungen beeintr&#228;chtigen. In dieser laufenden Studie soll untersucht werden, ob die direkte Audiometrie &#252;ber den Audioprozessor eine zuverl&#228;ssige Methode zur ohrspezifischen (Pseudo-)Freifeldmessung in Kliniken darstellt.</Pgraph><SubHeadline>Material und Methoden</SubHeadline><Pgraph>Bislang wurden 7 Patienten (Alter 10 bis 78 Jahre; 4 CI, 3 VSB) eingeschlossen. F&#252;nf Patienten litten an einseitiger Taubheit oder asymmetrischem H&#246;rverlust, w&#228;hrend zwei als Kontrollen mit einem kontralateralen hochgradig tauben Ohr dienten. Bei allen Patienten wurde eine konventionelle Freifeldaudiometrie durchgef&#252;hrt, je nach Test mit Okklusion oder Maskierung des kontralateralen Ohrs. Zus&#228;tzlich wurden direkte Messungen mit einem CE-zertifizierten Audiometer mit kalibriertem Ausgang durchgef&#252;hrt. Verglichen wurden die H&#246;rschwellen zwischen 250 und 8.000 Hz, das Sprachverstehen im L&#228;rm (bei 65 dB SPL; OLSA S<Subscript>0</Subscript>N<Subscript>0</Subscript>) und in Ruhe (Freiburger Einsilber bei 50, 65 und 80 dB SPL). Alle Tests wurden in einer Audiokabine durchgef&#252;hrt.</Pgraph><SubHeadline>Ergebnisse</SubHeadline><Pgraph>Die vorl&#228;ufigen Daten deuten darauf hin, dass die direkten Messungen f&#252;r die H&#246;rschwelle (durchschnittlicher Unterschied &#177; 5 dB) und das Sprachverst&#228;ndnis (durchschnittlicher OLSA-SRT-Unterschied -0,5 dB; durchschnittlicher Unterschied bei Einsilbern max. 10&#37;) vergleichbar ist zu der Freifeldaudiometrie. Bei den Patienten mit einseitiger Taubheit&#47;asymmetrischem H&#246;rverlust beobachteten wir eine schlechtere Leistung mit der direkten Methode, insbesondere beim Sprachverstehen in Ruhe bei 80 dB SPL (-18&#37; Worterkennungswert) und im L&#228;rm (OLSA-SRT-Differenz &#43;2,5 dB), was auf eine unzureichende kontralaterale Okklusion oder Maskierung w&#228;hrend des Standardtests zur&#252;ckgef&#252;hrt werden kann. Alle Patienten bevorzugten die direkte Methode.</Pgraph><SubHeadline>Schlussfolgerungen</SubHeadline><Pgraph>Die direkte Implantat Audiometrie k&#246;nnte eine Alternative zur herk&#246;mmlichen Freifeldaudiometrie sein, insbesondere bei Patienten mit einseitiger Taubheit&#47;asymmetrischem H&#246;rverlust. Die ersten Ergebnisse sind zwar vielversprechend, doch sind weitere Daten aus einer gr&#246;&#223;eren Kohorte erforderlich, um aussagekr&#228;ftige Schlussfolgerungen zu ziehen.</Pgraph></TextBlock>
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