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    <ArticleType>Vortrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Relevanz der genetischen Diagnostik bei kindlichen H&#246;rst&#246;rungen</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>41. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie (DGPP)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>H&#246;rst&#246;rungen fr&#252;h entdecken, versorgen und effektiv rehabilitieren II</MeetingSession>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Neben der p&#228;daudiologischen Diagnostik als Grundlage zur fr&#252;hzeitigen optimalen Versorgung ist die Ursachenkl&#228;rung einer H&#246;rst&#246;rung im Kindesalter f&#252;r den Behandlungserfolg relevant, teilweise auch therapieentscheidend, jedoch noch nicht klinischer Standard. Die M&#246;glichkeit durch eine humangenetische Abkl&#228;rung fr&#252;h Komorbidit&#228;ten zu erkennen und ggf. pr&#228;ventive Ma&#223;nahmen zu ergreifen, ist gerade bei syndromalen H&#246;rst&#246;rungen anzustreben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> In einer retrospektiven Analyse wurden genetische Befunde von Januar 2016 bis Dezember 2024 von mit H&#246;rst&#246;rungen assoziierten Genen als Stufendiagnostik mit Stufe 1 &#61; GJB2&#47;GJB6; Stufe 2 &#61; MTRNR1&#47;MTTL1; Stufe 3 &#61; Next Generation Sequencing (NGS) untersucht. Das Alter bei Erstdiagnose, der Schweregrad der H&#246;rst&#246;rung, der technischen Versorgung und Benefit mittels altersnormierten Tests zum Sprachverstehen, Sprachverst&#228;ndnis, IQ-Test sowie m&#246;gliche Auff&#228;lligkeiten in der Bildgebung (CT&#47;MRT) wurden unter genetischen Aspekten analysiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Insgesamt erfolgte bei 287 schwerh&#246;rigen Kindern (52&#37; Jungen; 48&#37; M&#228;dchen) eine Blutentnahme zur humangenetischen Untersuchung, wovon 41,81&#37; (n&#61;120) einen genetisch auff&#228;lligen Befund aufwiesen. Das Alter bei Erstdiagnosestellung lag zwischen 3 Monaten und 18 Jahren. In Stufe 1 (n&#61;256) waren 20,7&#37; auff&#228;llig (n&#61; 53). Von den in Stufe 1 unauff&#228;lligen Befunden (n&#61;203) wurde bei 66,5&#37; (n&#61;135) eine erg&#228;nzende Testung vorgenommen und bei 68 Kindern die Interpretation der humangenetischen Diagnostik mit der unauff&#228;lligen Stufe 1 belassen. In Stufe 2 waren von 167 getesteten Kindern 46,7&#37; auff&#228;llig (n&#61;78 vs. 86 unauff&#228;llige Befunde). Da bei 11 Kindern sowohl Stufe 1 und 3 auff&#228;llig waren, ergab sich die Summe auff&#228;lliger genetischer Befunde auf 131 bei 120 untersuchten Kindern. Von 120 auff&#228;lligen Befunden waren 71,6&#37; (n&#61;86) mit einer Pathogenit&#228;tsstufe 4 oder 5 und damit urs&#228;chlich f&#252;r die H&#246;rst&#246;rung. Es wurden 46 verschiedene Gene gefunden, davon urs&#228;chlich f&#252;r syndromale H&#246;rst&#246;rungen z.B. STRC (n&#61;12, auch in Kombination mit CATSPER2 f&#252;r das Taubheits-Infertilit&#228;ts-Syndrom), MYO7A f&#252;r Usher-Syndrom (n&#61;7), WFS1 f&#252;r Wolfram-Syndrom (n&#61;5), GATA3 f&#252;r Barakat-Syndrom (n&#61;3).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen:</Mark1> Bei unserem Studien-Kollektiv konnte die H&#246;rst&#246;rung bei 41,81&#37; einer genetischen Ursache zugeordnet werden. Bei 43,7&#37; (n&#61;59) der in Stufe 1 unauff&#228;lligen Kinder ergab eine erg&#228;nzende genetische Untersuchung bis Stufe 3 (bei aktuell 326 zu untersuchende Gene im NGS-Panel) doch noch einen auff&#228;lligen Befund.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><SubHeadline>Hintergrund</SubHeadline><Pgraph>Neben Neugeborenen-Infektionen wie CMV belaufen sich genetische Ursachen f&#252;r angeborene H&#246;rst&#246;rungen auf bis zu 50&#37; <TextLink reference="1"></TextLink>.  Davon sind ungef&#228;hr 70&#37; nicht-syndromaler und 30&#37; syndromaler Genese <TextLink reference="2"></TextLink>.  Neben der p&#228;daudiologischen Diagnostik als Grundlage zur fr&#252;hzeitigen optimalen Versorgung ist die Ursachenkl&#228;rung einer H&#246;rst&#246;rung im Kindesalter f&#252;r den Behandlungserfolg relevant, teilweise auch therapieentscheidend, jedoch noch nicht klinischer Standard. Die M&#246;glichkeit durch eine humangenetische Abkl&#228;rung fr&#252;h Komorbidit&#228;ten zu erkennen und ggf. pr&#228;ventive Ma&#223;nahmen zu ergreifen, ist gerade bei syndromalen H&#246;rst&#246;rungen anzustreben.</Pgraph><SubHeadline>Material und Methoden</SubHeadline><Pgraph>In einer retrospektiven Analyse wurden bei Kindern mit einer gesicherten organischen H&#246;rst&#246;rung von Januar 2012 bis Dezember 2024 genetische Befunde von mit H&#246;rst&#246;rungen assoziierten Genen untersucht. Dabei folgt die genetische Untersuchung einer Stufendiagnostik: In Stufe 1 werden die Gene GJB2 sowie GJB6 mittels PCR untersucht. Die Stufe 2 untersucht die mitochondrialen Gene MTRNR1 und MTTL. Mittels Next Generation Sequencing (NGS) werden seit Anfang der 2010er Jahre durch die Stufe 3 immer neue Gene komplettiert. </Pgraph><Pgraph>Das Alter bei Erstdiagnose, der Schweregrad der H&#246;rst&#246;rung, die technische Versorgung und deren Benefit mittels altersnormierter Tests zum Sprachverstehen, Sprachverst&#228;ndnis, IQ-Test sowie m&#246;gliche Auff&#228;lligkeiten in der Bildgebung (CT-Felsenbein&#47;cMRT) wurden unter genetischen Aspekten analysiert.</Pgraph><SubHeadline>Ergebnisse</SubHeadline><Pgraph>Insgesamt erfolgte bei 540 schwerh&#246;rigen Kindern (52&#37; Jungen und 48&#37; M&#228;dchen) eine Blutentnahme zur humangenetischen Untersuchung, wovon 43,33&#37; (n&#61;234) einen genetisch auff&#228;lligen Befund aufwiesen. Das Alter bei Erstdiagnosestellung lag zwischen 3 Monaten und 18 Jahren.</Pgraph><Pgraph>In Stufe 1 waren von 415 getesteten Kindern 24,3&#37; auff&#228;llig (n&#61;101). Von den in Stufe 1 unauff&#228;lligen Befunden (n&#61;314) wurde bei 72,3&#37; (n&#61;227) eine erg&#228;nzende Testung vorgenommen und bei 87 Kindern die Interpretation der humangenetischen Diagnostik mit der unauff&#228;lligen Stufe 1 belassen. In Stufe 2 waren von 118 getesteten Kinder nur 3 Kinder auff&#228;llig. In Stufe 3 waren von 278 getesteten Kindern 50&#37; auff&#228;llig (n&#61;139). Bei 12 Kindern ergab sich sowohl in Stufe 1 als auch in Stufe 3 ein auff&#228;lliger Befund. Somit ergab sich die Summe von 246 auff&#228;lligen genetischen Befunden bei 234 auff&#228;lligen Kindern (siehe Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" />).</Pgraph><Pgraph>Eine einseitige H&#246;rst&#246;rung lag bei 20,2&#37; (n&#61;109) der Kinder vor (einseitig rechts: 52 und einseitig links: 57).  Dabei lag nur bei 8 Kindern ein auff&#228;lliger genetischer Befund mit einer Pathogenit&#228;tsstufe von maximal 3 und damit nicht sicher krankheitsverursachend vor. Insgesamt lag bei 60 Kindern eine einseitige Taubheit (SSD) vor. Bildmorphologisch wurde diese mittels cMRT bei insgesamt 56 Kindern untersucht. Dabei ergab sich bei 45&#37; (n&#61;27) eine auff&#228;llige Bildgebung mit entweder hypoplastischen oder nicht darstellbaren ipsilateralen N. cochlearis. </Pgraph><Pgraph>Eine beidseitige Surditas lag bei 85 Kindern vor. Dabei lag bei 58&#37; (n&#61;50) ein auff&#228;lliger genetischer Befund vor.</Pgraph><Pgraph>Insgesamt waren 265 Kinder beidseits mit H&#246;rger&#228;ten und 61 Kinder beidseits mit Cochlea-Implantaten versorgt. 36 Kinder waren bimodal versorgt und 51 Kinder waren beidseits unversorgt.</Pgraph><Pgraph>Von 234 auff&#228;lligen Befunden waren 51,28&#37; (n&#61;120) mit einer Pathogenit&#228;tsstufe 4 oder 5 und damit urs&#228;chlich f&#252;r die H&#246;rst&#246;rung. Es wurden 46 verschiedene Gene gefunden. Davon waren 20 Gene urs&#228;chlich f&#252;r syndromale H&#246;rst&#246;rungen. In absteigender H&#228;ufigkeit ergaben sich folgende Syndrome mit deren ausl&#246;senden Genen: Usher-Syndrom (n&#61;25, davon 10x MYO7A; 5x ADGRV1; 5x USH2A; 4x CDH23; 1x USH1G), Taubheits-Infertilit&#228;ts-Syndrom (n&#61;19, STRC, auch in Kombination mit CATSPER2), Wolfram-Syndrom (n&#61;7, WFS1), Waardenburg-Syndrom (n&#61;7, davon 6x MITF, 1x PAX3), Pendred-Syndrom (n&#61;5, SLC26A4), Branchio-oto-renales (BOR)-Syndrom (n&#61;5, davon 4x SIX1, 1x EYA1), Stickler-Syndrom (n&#61;5, davon 4x COL11A2 ,1x COL11A1), Barakat-Syndrom (n&#61;4, GATA3), CHARGE-Syndrom (n&#61;4, CHD7), Alport-Syndrom (n&#61;3, 2x COL4A3, 1x COL4A5), Jervell-Lange-Nielson-Syndrom (n&#61;1, KCNQ1), Treacher-Collin-Syndrom (n&#61;1, TCOF1), Noonan-Syndrom (n&#61;1, PTPN11). Insgesamt zeigten sich bei 37,17&#37; (n&#61;87) der Kinder eine syndromale Genese der H&#246;rst&#246;rung (siehe Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure" />).</Pgraph><SubHeadline>Schlussfolgerungen</SubHeadline><Pgraph>Bei unserem Studien-Kollektiv konnte die H&#246;rst&#246;rung bei 43&#37; (n&#61;234) einer genetischen Ursache zugeordnet werden. Bei 110 der in Stufe 1 unauff&#228;lligen Kinder ergab eine erg&#228;nzende genetische Untersuchung bis Stufe 3 (bei aktuell 326 zu untersuchende Gene im NGS-Panel) doch noch einen auff&#228;lligen Befund.</Pgraph><Pgraph>Wenn von den 87 nicht erg&#228;nzend untersuchten Kindern knapp die H&#228;lfte in Stufe 3 auff&#228;llig w&#228;ren, k&#246;nnte somit angenommen werden, dass die Anzahl der genetisch auff&#228;lligen Kinder insgesamt von 43&#37; auf rund 51&#37; steigen w&#252;rde.</Pgraph><Pgraph>Die in dieser Studie erhobenen Daten von Kindern mit genetisch gesicherter H&#246;rst&#246;rungen bilden eine Erg&#228;nzung zu den in der Literatur bisher erhobenen Daten, da dort vor allem die Performance selektierter Erwachsener mit H&#246;rst&#246;rungen nach Cochlea-Implantat beschrieben wird <TextLink reference="3"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Dies kann die Beratung der Eltern von schwerh&#246;rigen Kindern zur optimalen Versorgung vereinfachen und bei fr&#252;hzeitiger Ursachenkl&#228;rung auch dabei helfen, pr&#228;ventive Ma&#223;nahmen bei m&#246;glichen Komorbidit&#228;ten zu ergreifen.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefTotal>Young A, Ng M. Genetic Hearing Loss. In: StatPearls. Treasure Island (FL): StatPearls; 2025. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;www.ncbi.nlm.nih.gov&#47;books&#47;NBK580517&#47;</RefTotal>
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        <RefTotal>Kubisch C. Genetische Grundlagen nichtsyndromaler H&#246;rst&#246;rungen. Dtsch Arztebl. 2005;102(43):A 2946&#8211;2952.</RefTotal>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Prozentuale Verteilung der Ergebnisse der genetischen Befunde</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Alphabetische Auflistung mit absoluten Zahlen der genetisch gesicherten syndromalen H&#246;rst&#246;rungen</Mark1></Pgraph></Caption>
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