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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dgpp045</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Vortrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Mutige M&#228;nner, sensible Frauen&#63; Geschlechtsspezifische Konnotation deutscher Adjektive anhand einer Onlineumfrage</Title>
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        <Address>Medizinische Hochschule Hannover, Experimentelle Phoniatrie der Hals-Nasen-Ohren-Klinik, Hannover, Deutschland<Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Experimentelle Phoniatrie der Hals-Nasen-Ohren-Klinik, Hannover, Deutschland</Affiliation></Address>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20250925</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>41. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie (DGPP)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Phoniatrie in der trans Medizin</MeetingSession>
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    <ArticleNo>V4</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Sprache fungiert als Medium, &#252;ber das Sender&#42;innen nicht nur bestimmte Vorstellungen vermitteln, sondern diese auch bei Empf&#228;nger&#42;innen konstruieren k&#246;nnen. Somit k&#246;nnen stereotype Vorstellungen &#252;ber Geschlechter auch durch die Verwendung von Adjektiven hervorgerufen und reproduziert werden. Ziel der vorliegenden Studie war es daher zu untersuchen, inwiefern Befragte ausgew&#228;hlte Adjektive mit Frauen oder M&#228;nnern assoziieren und damit das Vorhandensein geschlechtsspezifischer Stereotype belegt werden kann.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Mittels Korpusanalyse wurden Adjektive in Zeitungsartikeln einer deutschen digitalen Zeitung identifiziert. Aus der Gesamtheit der identifizierten Adjektive wurden 28 Adjektive durch einen mehrstufigen Selektionsprozess ausgew&#228;hlt. Im Rahmen einer Online-Umfrage in SoSci Survey wurden Personen in Form eines Convenience-Samples befragt.</Pgraph><Pgraph>Die Auswertung basiert auf Angaben von 3.400 Befragten und ber&#252;cksichtigt vier Messungen: (1) die H&#228;ufigkeitsverteilung automatisch aktivierter Stereotype einer Reaktionszeitaufgabe und (2) die entsprechende Reaktionszeit sowie (3) die angenommenen gesellschaftlichen Stereotype zu Frauen bzw. (4) M&#228;nnern. In einem zusammenfassenden Schritt werden alle vier Messungen zusammengef&#252;hrt, um den Grad der Geschlechterstereotypisierung jedes Adjektivs zu bewerten, wobei von einem bestehenden Stereotyp nur ausgegangen wird, wenn alle vier Messungen diesen aufzeigen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Von den 28 getesteten Adjektiven assoziieren die Befragten acht mit M&#228;nnern und neun mit Frauen. Einige dieser Geschlechtszuordnungen sind deutlich ausgepr&#228;gt. In absteigender St&#228;rke werden folgende Adjektive mit M&#228;nnern in Verbindung gebracht: aggressiv, einflussreich, stark, r&#252;cksichtslos, selbstbewusst, stolz, mutig und hartn&#228;ckig. Frauen werden stereotyp die Adjektive mitf&#252;hlend, sensibel, liebenswert, nett, freundlich, h&#246;flich, verantwortungsbewusst, zuverl&#228;ssig und dankbar zugewiesen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen:</Mark1> Obwohl sich der soziale Wandel fortsetzt und Bestrebungen zur Gleichstellung zu verzeichnen sind, bleiben die sozialpsychologischen Dimensionen von Handlungsf&#228;higkeit&#47;Kompetenz und Verbundenheit&#47;W&#228;rme, die traditionell mit M&#228;nnern und Frauen assoziiert werden, in den stereotypen Konnotationen der Adjektive weiterhin deutlich erkennbar. Der Einsatz gendersensibler Sprache erfordert eine Auseinandersetzung mit der Frage, inwiefern Sprache &#252;ber all ihre Ebenen stereotype Vorstellungen transportiert und damit reproduziert. Dies geht &#252;ber die Anpassung der verwendeten Pronomen hinaus.</Pgraph></Abstract>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><SubHeadline>Hintergrund</SubHeadline><Pgraph>Sprache fungiert als Medium, &#252;ber das Sender&#42;innen nicht nur bestimmte Vorstellungen vermitteln, sondern diese auch bei Empf&#228;nger&#42;innen konstruieren k&#246;nnen. Somit k&#246;nnen stereotype Vorstellungen &#252;ber Geschlechter auch durch die Verwendung von Adjektiven hervorgerufen und reproduziert werden. Ziel der vorliegenden Studie war es daher zu untersuchen, inwiefern Befragte ausgew&#228;hlte Adjektive mit Frauen oder M&#228;nnern assoziieren und damit das Weiterbestehen geschlechtsspezifischer Stereotype belegt werden kann.</Pgraph><SubHeadline>Material und Methoden</SubHeadline><Pgraph>Mittels Korpusanalyse wurden Adjektive in Artikeln einer deutschen digitalen Zeitung identifiziert. Aus der Gesamtheit der identifizierten Adjektive wurden 28 Adjektive durch einen mehrstufigen Selektionsprozess ausgew&#228;hlt. Im Rahmen einer Online-Umfrage in SoSci Survey wurden Personen eines Convenience Samples befragt.</Pgraph><Pgraph>Die Auswertung basiert auf Angaben von 3.400 Befragten und ber&#252;cksichtigt vier Messungen: (1) die H&#228;ufigkeitsverteilung automatisch aktivierter Stereotype einer Reaktionszeitaufgabe und (2) die entsprechende Reaktionszeit sowie (3) die angenommenen gesellschaftlichen Stereotype zu Frauen bzw. (4) M&#228;nnern. Die Adjektive wurden auf zwei Listen verteilt, sodass den Befragten bei der Aufgabe zu den automatisch aktivierten Stereotypen zuf&#228;llig eine der beiden Listen vorgelegt wurde und bei der Aufgabe zu angenommenen gesellschaftlichen Stereotypen die jeweils andere Adjektivliste. Zudem entschied sich per Zufall, ob sich die Fragen zu angenommenen gesellschaftlichen Stereotypen auf M&#228;nner oder Frauen bezog. </Pgraph><Pgraph>In einem abschlie&#223;enden Auswertungsschritt werden alle vier Messungen zusammengef&#252;hrt, um den Grad der Geschlechterstereotypisierung jedes Adjektivs zu ermitteln. Von einem bestehenden Stereotyp wird nur ausgegangen, wenn die Analyse aller vier Messungen die Schlussfolgerung auf einen Stereotyp erlaubt.</Pgraph><SubHeadline>Ergebnisse</SubHeadline><Pgraph>Von den 28 getesteten Adjektiven assoziieren die Befragten acht mit M&#228;nnern und neun mit Frauen. Dementsprechend weisen elf der Adjektive keine Assoziation zu einem der erfragten Geschlechter auf. Die stereotype Besetzung der Adjektive war teilweise deutlich ausgepr&#228;gt (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" />). </Pgraph><SubHeadline>Diskussion</SubHeadline><Pgraph>Die Ergebnisse der Studie zeigen auf, dass Adjektive weiterhin stereotyp besetzt sein k&#246;nnen. Dabei stellt das angewandte Vorgehen &#252;ber unterschiedliche Messmethoden ein strenges Verfahren dar, um das Vorhandensein eines Stereotyps zu bewerten. Konnte das Vorhandensein einer stereotypen Besetzung des Adjektivs nicht best&#228;tigt werden, so zeigt die Messung &#252;ber die angenommene gesellschaftliche Wahrnehmung h&#228;ufig keine stereotype Besetzung an. Auff&#228;llig unter den nicht stereotyp besetzten Adjektiven ist, dass es sich bei diesen tendenziell um solche mit (stark) negativen Konnotationen handelt (z.B. &#8222;verantwortungslos&#8220;), darunter auch ein paar, die im Alltagssprachgebrauch selten vorkommen (z.B. &#8222;antisozial&#8220;). Mit Ausnahme von &#8222;r&#252;cksichtslos&#8220; sind Adjektive, die eine Antonymbildung mittels Ableitung (Derivation) erreichen, nicht stereotyp besetzt (z.B. &#8222;<Mark2>un</Mark2>ehrlich&#8220;). </Pgraph><Pgraph>Trotz sozialen Wandels bleiben die traditionellen Bilder von Frauen und M&#228;nnern in den stereotypen Konnotationen der Adjektive weiterhin deutlich erkennbar. Hierin spiegeln sich die sozialpsychologischen Dimensionen von Verbundenheit und W&#228;rme und Handlungsf&#228;higkeit und Kompetenz wider. Erstere wird nach wie vor eher mit Frauen in Verbindung gebracht, letztere dagegen mit M&#228;nnern <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>. Adjektive wie &#8222;mitf&#252;hlend&#8220; oder &#8222;freundlich&#8220;, die mit Frauen assoziiert werden, stehen f&#252;r soziale Kompetenzen, etwa emotionale Intelligenz, und tragen zu einem harmonischen Miteinander bei. Im Gegensatz dazu dr&#252;cken die Adjektive wie &#8222;durchsetzungsf&#228;hig&#8220;, die mit M&#228;nnern assoziiert werden, Zielerreichung aus, die mitunter auch zum Nachteil anderer erfolgen kann (z.B. &#8222;aggressiv&#8220;). </Pgraph><Pgraph>Limitationen der Studie bestehen darin, dass die Adjektive isoliert und nicht im Kontext ihrer Verwendung untersucht wurden. Ebenso wenig wird die H&#228;ufigkeit ihrer Verwendung ber&#252;cksichtigt. Weitere Einschr&#228;nkungen ergeben sich aus der bin&#228;ren Geschlechterabfrage, der Verwendung globaler Stereotype &#8211; im Gegensatz zur Substereotypisierung z.B. f&#252;r &#8222;Gesch&#228;fts&#8220;- und &#8222;Hausfrauen&#8220; &#8211; und dem Vorhandensein eines Convenience Samples mit einer &#220;berrepr&#228;sentation universit&#228;r gebildeter junger Frauen.</Pgraph><SubHeadline>Schlussfolgerungen</SubHeadline><Pgraph>Stereotype Vorstellungen &#252;ber Geschlechter k&#246;nnen durch die Verwendung von bestimmten Adjektiven hervorgerufen und reproduziert werden. Diese fortbestehende stereotype Besetzung von Adjektiven verdeutlicht, dass trotz des sozialen Wandels stereotype Assoziationen in kognitiven Prozessen tief verankert sind. F&#252;r den Einsatz gendersensibler Sprache bedarf es einer Auseinandersetzung mit der Frage, inwiefern Sprache &#252;ber all ihre Ebenen stereotype Vorstellungen transportiert und damit reproduziert. Dies geht weit &#252;ber die aktuelle gesellschaftliche Debatte zu gendergerechter Sprache u.a. in Form des Genderns und der Verwendung von Pronomen hinaus. </Pgraph></TextBlock>
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        <RefTitle>Introduction. The Big Two of Agency and Communion as an Overarching Framework in Psychology</RefTitle>
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        <RefTotal>Abele AE, Wojciszke B. Introduction. The Big Two of Agency and Communion as an Overarching Framework in Psychology. In: Abele AE, Wojciszke B, editors. Agency and Communion in Social Psychology. London, New York: Routledge; 2019. p. 1-12.</RefTotal>
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        <RefTitle>Warmth and Competence are Parallels to Communion and Agency: Stereotype Content Model</RefTitle>
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        <RefTotal>Fiske ST.  Warmth and Competence are Parallels to Communion and Agency: Stereotype Content Model. In: Abele AE, Wojciszke B, editors. Agency and Communion in Social Psychology. London, New York: Routledge; 2019. p. 39-51.</RefTotal>
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