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    <Identifier>25rhk021</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25rhk021</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25rhk0212</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Potentiall des nicht&#252;berwachten &#8222;Deep-learning&#8220;-Verfahrens mit Anwendung der spektralen Clustering-Analyse f&#252;r Segmentierung der Arthrosonographie-Bilder</Title>
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          <Affiliation>G&#246;ttingen Uniklinik, Klinik f&#252;r Nephrologie und Rheumatologie, Klinik f&#252;r Nephrologie und Rheumatologie, G&#246;ttingen</Affiliation>
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          <Affiliation>G&#246;ttingen Uniklinik, Klinik f&#252;r Nephrologie und Rheumatologie, Klinik f&#252;r Nephrologie und Rheumatologie, G&#246;ttingen</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20250917</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0627</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>53. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie (DGRh), 39. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie (DGORh)</MeetingName>
        <MeetingTitle>Deutscher Rheumatologiekongress 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Digitale Rheumatologie</MeetingSession>
        <MeetingCity>Wiesbaden</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250917</DateFrom>
          <DateTo>20250920</DateTo>
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    <ArticleNo>DR.19</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung: </Mark1>Die Segmentierung von Sonographie-Bildern ist ein zentraler Bestandteil der medizinischen Bildverarbeitung, da sie eine pr&#228;zise Analyse und Diagnose von Geweben und Organen erm&#246;glicht. Die Herausforderungen bei der Sonographie-Bildsegmentierung resultieren aus der variierenden Bildqualit&#228;t, der Notwendigkeit, unterschiedliche Gewebearten zu unterscheiden, sowie der starken Abh&#228;ngigkeit von der Bildgeometrie und den Artefakten, die durch das Ultraschallverfahren entstehen <TextLink reference="1"></TextLink>. In den letzten Jahren haben fortschrittliche Methoden der k&#252;nstlichen Intelligenz, insbesondere Convolutional Neural Networks (CNNs), vielversprechende Ergebnisse in der Verbesserung der Segmentierungsgenauigkeit erzielt <TextLink reference="2"></TextLink>. In unserer Studie haben wir die nicht&#252;berwachte Segmentierung der Arthrosonographie-Bilder mit spektralem Clustering und Anwendung des Vision Transformers <TextLink reference="3"></TextLink> durchgef&#252;hrt und die Qualit&#228;t der Segmentierung eingesch&#228;tzt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Arthrosonographien wurden mit dem Sonographie-Ger&#228;t General Electric LOGIQ E10 durchgef&#252;hrt. Die Bilder wurden im DICOM-Format gespeichert und exportiert. Anschlie&#223;end wurden die DICOM-Bilder ins jpeg-Format umgewandelt, sodass die patientenbezogenen und technischen Daten nicht ber&#252;cksichtigt wurden. Die Bilder der MCP-, PIP- und MTP-Gelenke sowie wurden anschlie&#223;end kopiert und nach den OMERACT-Kriterien <TextLink reference="4"></TextLink> entsprechend der Aktivit&#228;tsscore einsortiert. Nur die Bilder im B-Mode ohne Anwendung des Dopplersignals wurden analysiert. Die Sonographie-Bilder mit unzureichender Qualit&#228;t wurden ausgeschlossen. Um die gleiche Quantit&#228;t der Bilder pro Gruppe zu erreichen, wurde die Anzahl der Bilder pro Gruppe an die kleinste Gruppe angepasst. Daraufhin haben wir ein Deep-learning Verfahren mit Vision Transformer und spektraler Se<ImgLink imgNo="1" imgType="table" />gmentierung der Bilder angewendet. Nach der Bildersegmentation erfolgte die Einsch&#228;tzung der Qualit&#228;t des Verfahrens  mit Analyse der Richtigkeit der Segmentierung und deren Homogenit&#228;t bez&#252;glich der Knochenstruktur, der Grenzen zwischen beiden Knochen eines Gelenkes voneinander, der Grenzen zwischen den Knochen und den Weichteilen, Erkennung der Gelenkkapsel und der Synovialitis. Die Qualit&#228;t der Segmentierung wurde semiquantitativ entweder mit 0 (wenig &#220;bereinstimmung) 0,5 (ma&#223;ige &#220;bereinstimmung) oder mit 1,0 (h&#246;here &#220;bereinstimmung) pro Merkmal in jedem Bild eingesch&#228;tzt, somit lag die maximale Qualit&#228;t pro Bild bei 5 Punkten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>9.897 Sonographie-Bilder wurden aus dem Sono-Ger&#228;t extrahiert. 4.660 Bilder im B-Modus ohne Doppleraktivit&#228;t wurden gespeichert. 1.504 Sonographie-Bilder mit MCP-, PIP- und MTP-Gelenken wurden f&#252;r die weitere Analyse eingeschlossen, davon: 912 Bilder ohne Hinweise auf Synovialitis, 419 Bilder mit Synovialitis Grad 1, 112 Bilder mit Synovialitis Grad 2 und 61 Bilder mit Synovialitis Grad 3. Die Sonographie-Bilder mit Doppleraktivit&#228;tsbestimmung wurden aus der Studie ausgeschlossen. Mittels Randomisierung und L&#246;schen der Extra-Bilder wurde die Anzahl der Bilder pro Gruppe auf 61 reduziert. Das Modell f&#252;r die Segmentierung wurde anhand von 244 Bildern (61 Bilder pro Gruppe, insgesamt 4 Gruppen) trainiert. Die Segmentierung erfolgte mittels sechs Clustern pro Bild (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" />). Die Bilder in jeder Gruppe wurden f&#252;r die Qualit&#228;t der Segmentierung analysiert, mit maximalem Wert von 61 Punkten pro Merkmal (Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table" />). </Pgraph><Pgraph>Die Abgrenzung zwischen den Knochen selber sowie zwischen den Knochen und den Weichteilen funktioniert relativ gut bei allen Synovialitis-Graden. Die Homogenit&#228;t der Knochenstruktur konnte mit dem aktuellen Modell nur mit m&#228;&#223;igem Erfolg erkannt werden und zeigte keinen signifikanten Unterschied zwischen den Gruppen. Die Segmentierung der Synovialitis fiel signifikant unterschiedlich zugunsten der Synovialitis des dritten Grades aus. Die Gelenkkapsererkennung konnte nur in Einzelf&#228;llen erfolgen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung: </Mark1>Die Segmentierung der Sonographie-Bilder mittels nicht&#252;berwachter &#8222;deep-learning&#8220; spektraler Clustering-Analyse kann einen gewissen Erfolg f&#252;r Nachweis der Grenzen zwischen den Knochen eines Gelenkes, sowie zwischen den Knochen und Weichteilen und Abgrenzung der Synovialitis verzeichnen.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Umbaugh SE</RefAuthor>
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        <RefTotal>Kayalibay B, Jensen G, van der Smagt P. CNN-based segmentation of medical imaging data. 2017. arXiv preprint. DOI: 10.48550&#47;arXiv.1701.03056</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.48550&#47;arXiv.1701.03056</RefLink>
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        <RefTotal>Tmenova O, et al. Deep Spectral Methods for Unsupervised Ultrasound Image Interpretation.International Conference on Medical Image Computing and Computer-Assisted Intervention. Cham: Springer Nature Switzerland; 2024.</RefTotal>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Beispiel der Anwendung des nicht&#252;berwachten &#8222;deep-learning&#8220; Verfahrens f&#252;r Bildsegementierung</Mark1></Pgraph></Caption>
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