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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Wissenschaftskommunikation lehren&#63; Wie gelingt die Integration von externer Wissenschaftskommunikation in die medizinische Ausbildung&#63;</Title>
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          <Affiliation>Technische Universit&#228;t Dresden, Dezernat Universit&#228;tskultur, Dresden, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Technische Universit&#228;t Dresden, Institut f&#252;r Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Dresden, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20250908</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>WS-06 Wissenschaftskommunikation lehren&#63;</MeetingSession>
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    <ArticleNo>WS-06-01</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Die Aushandlung dessen, was als Wirklichkeit gilt, ist selbst zum Konfliktgegenstand geworden &#8211; es wird nicht nur &#252;ber Fakten gestritten, sondern auch dar&#252;ber, wer was aus welchen Gr&#252;nden f&#252;r wahr h&#228;lt <TextLink reference="1"></TextLink>. In einer Zeit, in der Desinformation und sogenannte &#8222;alternative Fakten&#8220; die &#246;ffentliche Debatte pr&#228;gen, ist es f&#252;r (angehende) Mediziner&#42;innen essenziell, wissenschaftliche Erkenntnisse klar und verst&#228;ndlich zu vermitteln. Externe Wissenschaftskommunikation kann ein Schl&#252;ssel daf&#252;r sein. Diese, auch bekannt als Public Understanding of Science (PUS), bezeichnet die Kommunikation von Wissenschaftler&#42;innen zur &#214;ffentlichkeit <TextLink reference="2"></TextLink>. Sie tr&#228;gt nicht nur zur besseren Verst&#228;ndlichkeit medizinischer Themen bei, sondern f&#246;rdert auch die Gesundheitspr&#228;vention in der Gesellschaft durch fundierte Wissensvermittlung. Eine effektive Wissenschaftskommunikation ist entscheidend, um die &#214;ffentlichkeit in den wissenschaftlichen Diskurs einzubeziehen und einen gerechten Zugang zu Wissen zu gew&#228;hrleisten. Trotz der zunehmenden Nachfrage nach Wissenschaftskommunikation u.a. in Projektausschreibungen fehlt es Hochschulabsolvent&#42;innen im Gesundheitsbereich oft an ausreichender Ausbildung in diesem Bereich. Eine wissenschaftskommunikative Ausbildung kann Prinzipien der Zug&#228;nglichkeit, Rechenschaftspflicht und Anpassungsf&#228;higkeit bei zuk&#252;nftigen Wissenschaftler&#42;innen im Gesundheitsbereich verankern <TextLink reference="3"></TextLink>. Vor diesem Hintergrund sollten Kompetenzen in der Wissenschaftskommunikation bereits in das Studium integriert werden um m&#246;glichst fr&#252;hzeitig Multiplikator&#42;innen zu schaffen. Ebenfalls kann durch die F&#246;rderung wissenschaftskommunikativer Kompetenzen von Studierenden im Gesundheitsbereich ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der &#246;ffentlichen Gesundheitskommunikation und zur St&#228;rkung des Vertrauens in die medizinische Wissenschaft geleistet werden. In Deutschland decken sich Ziele der Wissenschaftskommunikation gut mit den Lernzielen des NKLM unter den Stichw&#246;rtern &#8222;&#196;rztliche Gespr&#228;chsf&#252;hrung&#8220;, &#8222;Interprofessionelle und Wissenschaftliche Kompetenzen&#8220;, &#8222;Gesundheitsberatung, -f&#246;rderung, und Pr&#228;vention&#8220; sowie &#8222;ethische Aspekte&#8220; und &#8222;Professionelles Handeln&#8220;.</Pgraph><Pgraph>In diesem Workshop erarbeiten die Teilnehmenden gemeinsam Ideen, wie externe Wissenschaftskommunikation in die Ausbildung im Gesundheitsbereich integriert werden kann. Dabei stehen der Austausch von Erfahrungen und die Entwicklung individueller Ans&#228;tze im Vordergrund.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Lernziele: </Mark1>Die Teilnehmenden</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">reflektieren die Bedeutung der Wissenschaftskommunikation f&#252;r Studierende im Gesundheitsbereich und deren sp&#228;tere berufliche Praxis,</ListItem><ListItem level="1">entwickeln gemeinsam Ideen und Konzepte zur F&#246;rderung der Wissenschaftskommunikation in der Ausbildung im Gesundheitsbereich.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph><Mark1>Ablauf &#38; Zeitplan:</Mark1></Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Einf&#252;hrung &#38; Relevanz der Wissenschaftskommunikation durch einen Impulsvortrag zu Formaten der Wissenschaftskommunikation und den Herausforderungen im medizinischen Bereich. (20 min)</ListItem><ListItem level="1">Erfahrungsaustausch &#38; Bedarfsanalyse durch gemeinsame Diskussion. Es werden Bedarfe und bestehende Lehrans&#228;tze gesammelt. (40 min)</ListItem><ListItem level="1">Entwicklung gemeinsamer Konzepte: In einer Gruppenarbeit werden Ideen zur Integration der Wissenschaftskommunikation in die Lehre erarbeitet und anschlie&#223;end gemeinsam diskutiert. (60 min)</ListItem><ListItem level="1">Reflexion: Diskussion &#252;ber Umsetzbarkeit und m&#246;gliche H&#252;rden, sowie Erarbeitung erster Schritte zur Implementierung. (60 min)</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielgruppe &#38; Vorbereitung: </Mark1>Vertreter&#42;innen aller Berufsgruppen des Gesundheitswesen sowie Medizin- und Gesundheitsdidaktiker:innen, die sich f&#252;r Wissenschaftskommunikation interessieren und ggf. selbst bereits Konzepte etabliert haben und Wissenschaftskommunikation leben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Vorbereitung: </Mark1>Nicht notwendig.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Kumkar NC</RefAuthor>
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        <RefYear>2023</RefYear>
        <RefBookTitle>Alternative Fakten: Zur Praxis der kommunikativen Erkenntnisverweigerung. Sonderausgabe f&#252;r die Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Kumkar NC. Alternative Fakten: Zur Praxis der kommunikativen Erkenntnisverweigerung. Sonderausgabe f&#252;r die Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung. Bonn: Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung; 2023.</RefTotal>
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        <RefAuthor>Hagenhoff S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Seidenfaden L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Ortelbach B</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schumann M</RefAuthor>
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        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefBookTitle>Neue Formen der Wissenschaftskommunikation: Eine Fallstudienuntersuchung; Internet&#246;konomie</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Hagenhoff S, Seidenfaden L, Ortelbach B, Schumann M. Neue Formen der Wissenschaftskommunikation: Eine Fallstudienuntersuchung; Internet&#246;konomie. G&#246;ttingen: Univ.-Verl. G&#246;ttingen; 2007.</RefTotal>
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        <RefAuthor>Gyles T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Nestler EJ</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schiller D</RefAuthor>
        <RefTitle>A guide to science communication training for doctoral students</RefTitle>
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        <RefJournal>Nat Neurosci</RefJournal>
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        <RefTotal>Maher C, Gyles T, Nestler EJ, Schiller D. A guide to science communication training for doctoral students. Nat Neurosci. 2024;27(7):1211-1213. DOI: 10.1038&#47;s41593-024-01646-y</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1038&#47;s41593-024-01646-y</RefLink>
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