<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>25gma316</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25gma316</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma3165</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Simulationsgest&#252;tzte Optimierung von Auswahlverfahren</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Huelmann</Lastname>
          <LastnameHeading>Huelmann</LastnameHeading>
          <Firstname>Thorben</Firstname>
          <Initials>T</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, AG Auswahlverfahren, Hamburg, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20250908</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0626</MeetingId>
        <MeetingSequence>316</MeetingSequence>
        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>SYM-01 Studierendenauswahl 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20250908</DateFrom>
          <DateTo>20250910</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>SYM-01-04</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Bei der Auswahl der Medizinstudierenden k&#246;nnen die Fakult&#228;ten in der Zus&#228;tzlichen Eignungsquote ZEQ und dem Auswahlverfahren der Hochschulen AdH selbst definieren, welche Auswahlkriterien mit welchem Gewicht ber&#252;cksichtigt werden. Viele Fakult&#228;ten legen dabei ein gro&#223;es Gewicht auf die kognitiven Kriterien Abiturleistung und Studieneignungstest, f&#252;r die die h&#246;chsten Korrelationen mit dem Studienerfolg berichtet wurden. Dies kann jedoch dazu f&#252;hren, dass einige Gruppen von Studienbewerbenden einen geringeren Zulassungserfolg haben. In dieser Studie untersuchen wir, ob bei anderer Gewichtung der Auswahlkriterien eine repr&#228;sentativere Zusammensetzung der Studierendenschaft z.B. mit Bezug auf den sozio-&#246;konomischen Status (SES) mit einer vergleichbaren Studienerfolgsprognose erreicht werden kann.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Es wurde eine ShinyApp in R programmiert, die den Zulassungsprozess simuliert. Bei der App werden:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">vorhandene Daten eingepflegt,</ListItem><ListItem level="1">fehlende Daten simuliert,</ListItem><ListItem level="1">der Zulassungsprozess simuliert.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Der methodisch anspruchsvollste Punkt ist die Simulation von fehlenden Daten. Insbesondere fehlen die Studienerfolgsdaten von Personen, die nicht zugelassen wurden. Da die Zulassung nicht zuf&#228;llig erfolgt, sondern ein direkter Zusammenhang zu deren erwarteter Leistungsf&#228;higkeit besteht, k&#246;nnen keine klassischen Methoden im Umgang mit fehlenden Werten verwendet werden. Stattdessen werden die Zusammenh&#228;nge gesch&#228;tzt. Wie diese Sch&#228;tzung erfolgt, kann der Anwender der ShinyApp entscheiden. So k&#246;nnen z.B. Werte aus vorherigen Untersuchungen angenommen oder eigenh&#228;ndig Korrekturen durchgef&#252;hrt werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Erste Ergebnisse mit Daten von Studienbewerber&#42;innen und Medizinstudierenden aus Hamburg zeigen, dass bei der aktuellen Auswahl Personen mit hohem SES &#246;fter &#252;berrepr&#228;sentiert sind. Durch eine geringere Gewichtung der Abiturleistung und eine h&#246;here Gewichtung von anderen Kriterien wie Studieneignungstests und Situational Judgment Tests kann die Auswahl so getroffen werden, dass bei vergleichbarer erwarteter Studienleistung die Verteilung des SES besser die Bewerbenden repr&#228;sentiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>In der Medizin erhalten viele Bewerbende trotz guter Studienerfolgsprognose keinen Studienplatz. Daher k&#246;nnen die Fakult&#228;ten bei der Zusammenstellung der Auswahlkriterien neben kognitiven Aspekten auch soziale Aspekte ber&#252;cksichtigen, ohne den Studienerfolg zu verringern. So kann eine Auswahl gestaltet werden, die sowohl die Leistung im Studium sicherstellt, als auch fair hinsichtlich sozialer Komponenten ist.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message: </Mark1>Mit der entwickelten ShinyApp k&#246;nnen Fakult&#228;ten selbstst&#228;ndig simulieren, wie sich ver&#228;nderte Gewichte von Auswahlkriterien auf den Studienerfolg und die Zusammensetzung ihrer Studierendenschaft auswirken, um die Auswahl ihrer Studierenden entsprechend ihrer fakult&#228;ren Ziele zu optimieren.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>