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    <Identifier>25gma314</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25gma314</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma3144</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Einfluss sozio-&#246;konomischer Variablen auf das Testergebnis des Tests f&#252;r Medizinische Studieng&#228;nge</Title>
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          <Affiliation>ITB Consulting GmbH, Institut f&#252;r Test- und Begabungsforschung, Bonn, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Heidelberg, Medizinische Fakult&#228;t und Psychologisches Institut, Heidelberg, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20250908</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>SYM-01 Studierendenauswahl 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
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    <ArticleNo>SYM-01-02</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Internationale Vergleichsstudien zeigen, dass ein h&#246;herer sozio&#246;konomischer Status (SES) in Deutschland mit einem h&#246;heren Bildungserfolg einhergeht. Daraus ergeben sich f&#252;r Sch&#252;ler&#42;innen mit unterschiedlichem SES unterschiedlich gute Chancen, am Bildungssystem und -angeboten teilzuhaben. Vor diesem Hintergrund befasst sich die Studie mit der Frage, ob bzw. inwiefern sich dieser Trend auch bei Kriterien der Studierendenauswahl Medizin fortsetzt. Konkreter Gegenstand der Analysen ist der Test f&#252;r Medizinische Studieng&#228;nge (TMS), welcher gegenw&#228;rtig von fast allen medizinischen Fakult&#228;ten genutzt wird und durch eine j&#228;hrliche Zahl von &#252;ber 22.000 Testteilnehmer&#42;innen sowie eine starke Gewichtung innerhalb der verschiedenen Auswahlquoten einen erheblichen Einfluss auf die Zulassung zum Medizinstudium hat.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Im Anschluss an die beiden TMS-Testzeitr&#228;ume 2024 erfolgte eine Online-Befragung aller TMS-Teilnehmer&#42;innen, welche ihre Einwilligung f&#252;r die Teilnahme an begleitenden Forschungsma&#223;nahmen erteilt haben (<Mark2>N</Mark2><Subscript>Fr&#252;hjahr</Subscript>&#61;ca. 5000; <Mark2>N</Mark2><Subscript>Herbst</Subscript>&#61;5139). Die SES-bezogenen Variablen der resultierenden Stichproben (<Mark2>n</Mark2><Subscript>Fr&#252;hjahr</Subscript>&#61;1055; <Mark2>n</Mark2><Subscript>Herbst</Subscript>&#61;1112) wurden anschlie&#223;end mit den TMS-Testergebnissen verkn&#252;pft. Im Fokus der Analysen stand die Berufst&#228;tigkeit der Eltern, welche mittels des International Socio-Economic-Index of Occupational Status (ISEI) kodiert wurde. Der Einfluss dieser sowie weiterer SES-bezogener Variablen auf die TMS-Ergebnisse &#8211; insbesondere eine m&#246;gliche systematische Benachteiligung bestimmter SES-Gruppen &#8211; wurde mithilfe von Messinvarianz-Analysen durchgef&#252;hrt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Deskriptive Statistiken hinsichtlich SES-bezogener Variablen zweier repr&#228;sentativer Stichproben von TMS-Teilnehmer&#42;innen werden gegeben. Zus&#228;tzlich wird der Einfluss ausgew&#228;hlter SES-bezogener Variablen auf das TMS-Testergebnis dargestellt. Sofern die Ergebnisse auf einen SES-bezogenen Einfluss hindeuten, werden gemeinsame Merkmale von Testaufgaben analysiert, die mit den beobachteten Effekten in Verbindung stehen k&#246;nnten. Zudem wird die praktische Relevanz der Effekte bewertet. Ziel ist es, die Ursachen nicht-leistungsbezogener Unterschiede in den Testergebnissen zu identifizieren und darauf aufbauend gezielte Empfehlungen f&#252;r die zuk&#252;nftige Testkonstruktion abzuleiten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>In Bezug auf den Einfluss SES-bezogener Variablen auf Auswahlkriterien des Medizinstudiums existieren wenige Befunde. Ebenso ist die Zusammensetzung der Bewerber&#42;innen zu einem Medizinstudium hinsichtlich ihres SES selten wissenschaftlich berichtet. Die vorliegende Studie gibt erste Einblicke in beide Aspekte und zeigt gleichzeitig Implikationen f&#252;r die Testkonstruktion sowie weitere Forschungsm&#246;glichkeiten auf.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message: </Mark1>Der Einfluss SES-bezogener Variablen auf Auswahlkriterien zum Medizinstudium ist wenig beforscht und erscheint vor zunehmenden Diskussionen zur Chancengerechtigkeit von Bewerber&#39;&#42;innen wichtiger denn je.</Pgraph></TextBlock>
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