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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Generative KI in der medizinischen Lehre &#8211; Ergebnisse eines medizindidaktischen Workshops</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>P-10 eTeaching &#47; eLearning 2</MeetingSession>
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    <ArticleNo>P-10-07</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Mit der zunehmenden Integration von KI in die Medizin steht auch die medizinische Lehre vor neuen Herausforderungen und Chancen. Im Wintersemester 2024&#47;25 bot das Zentrum f&#252;r Medizinische Lehre der Ruhr-Universit&#228;t Bochum zum ersten Mal den Workshop &#8222;Generative KI in der medizinischen Lehre&#8220; an. Die Teilnehmenden sollten lernen, effektive Prompts zu formulieren, generative KI in Lehr- und Pr&#252;fungsprozessen anzuwenden und deren Grenzen zu reflektieren. Im Nachhinein wurde untersucht, ob die Ziele erreicht wurden und wie sich die Einstellung der Teilnehmenden gegen&#252;ber generativer KI ver&#228;ndert hatte. Zudem wurde analysiert, in welchen Bereichen sie generative KI einsetzten und welche neuen Lehrans&#228;tze sie entwickelten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Am Ende des Workshops f&#252;llten die Teilnehmenden (n&#61;9) einen digitalen Evaluationsbogen aus. Acht Wochen sp&#228;ter erhielten sie einen weiteren Fragebogen, den sie (n&#61;8) innerhalb von zwei Wochen beantworteten. Beide Frageb&#246;gen enthielten Likert-Skalen (1&#61;sehr gut bzw. trifft sehr zu &#8211; 6&#61;sehr schlecht bzw. trifft gar nicht zu) und offene Fragen zur Erfassung quantitativer und qualitativer Daten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Evaluation zeigte eine hohe Zufriedenheit (mw&#61;1,2) und eine weitreichende Erreichung der Lernziele (mw&#61;1,4). Die Einstellung gegen&#252;ber generativer KI verbesserte sich deutlich (mw von 3 auf 1,6). Die Nutzungsh&#228;ufigkeit variierte mit einem Durchschnittswert von 2,9. Die Mehrheit (87,5&#37;) nutzt generative KI zur Lehrvorbereitung, w&#228;hrend weniger sie f&#252;r die Durchf&#252;hrung der Lehre (37,5&#37;) und die Erstellung von Pr&#252;fungen (25&#37;) verwenden. Keine&#47;r der Teilnehmenden verwendet sie zur Bewertung von Pr&#252;fungen. Mehr als die H&#228;lfte (62,5&#37;) entwickelte neue Lehrans&#228;tze (z.B. die Simulation von Physikumsfragen oder Gliederungsvorschl&#228;ge f&#252;r Seminare) und 75&#37; beobachteten Ver&#228;nderungen in der Lehrvorbereitung (insbesondere Zeitersparnis und zus&#228;tzliche Ideen). Die Einsch&#228;tzung des Nutzens f&#252;r die eigene Lehrt&#228;tigkeit sank von 1,3 auf 2,3, w&#228;hrend die Weiterempfehlungsquote von 1,4 auf 1,3 (Likert-Skala von 1-11) stieg.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Die Evaluation des medizindidaktischen Workshops zeigt eine hohe Zufriedenheit und eine signifikant verbesserte Einstellung der Teilnehmenden gegen&#252;ber dem Einsatz generativer KI in der medizinischen Lehre, zudem eine Erweiterung der F&#228;higkeiten in diesem Bereich und Ver&#228;nderungen in der Lehrvorbereitung. Die gesunkene Einsch&#228;tzung des direkten Nutzens deutet darauf hin, dass die anf&#228;nglichen Erwartungen der Teilnehmenden zu hoch waren und im Verlauf kritischer hinterfragt wurden. Dennoch wird die Ma&#223;nahme insgesamt als empfehlenswert bewertet.</Pgraph></TextBlock>
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