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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma2076</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Von der Vision zur Umsetzung: Erfolgreiche Planung eines interprofessionellen Fortbildungstages mit Kotters 8-Stufen-Modell</Title>
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          <Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Klinik f&#252;r P&#228;diatrische H&#228;matologie und Onkologie, Hannover, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Klinik f&#252;r P&#228;diatrische H&#228;matologie und Onkologie, Hannover, Deutschland</Affiliation>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>P-03 Interprofessionelle Lehre 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
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    <ArticleNo>P-03-05</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Interprofessionelle Fortbildungstage sind hochgradig relevant, um die Zusammenarbeit zwischen Berufsgruppen zu st&#228;rken und die Patient&#42;innensicherheit zu verbessern. Dennoch fehlt es oft an strukturierten Ans&#228;tzen f&#252;r deren Umsetzung. Dieser Beitrag beschreibt die Planung und Durchf&#252;hrung eines interprofessionellen Fortbildungstages in der Kinderonkologie anhand der 8 Schritte von John P. Kotter <TextLink reference="1"></TextLink>, um anderen Institutionen eine praxisnahe Orientierungshilfe zu bieten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Die Organisation des Fortbildungstages durch ein interprofessionelles Team folgte dem 8-Stufen-Modell von Kotter. Dringlichkeit erzeugen: Eine Befragung der Mitarbeitenden deckte Unzufriedenheit mit bestehenden Fortbildungsformaten auf, insbesondere hinsichtlich interprofessioneller Zusammenarbeit im spezialisierten Arbeitsbereich. Ein Leitungsteam aufbauen: Eine interprofessionelle Planungsgruppe aus &#196;rzt&#42;innen, Pflegekr&#228;ften, Psychosozialem Dienst und Wissenschaftler&#42;innen wurde gebildet. Vision und Strategie entwickeln: Ziel war ein eint&#228;giges Fortbildungsformat mit wissenschaftlichen Vortr&#228;gen, Workshops und praxisnahen Simulationstrainings. Kommunikation der Vision: Die Idee wurde &#252;ber Newsletter, Besprechungen und Flyer in der gesamten Abteilung bekannt gemacht. Handlungsfreir&#228;ume schaffen: Durch die Unterst&#252;tzung der Klinikleitung wurde ein &#8222;Wochenendmodus&#8220; f&#252;r die Klinikorganisation am Veranstaltungstag erm&#246;glicht, die Teilnahme als Arbeitszeit verg&#252;tet. Kurzfristige Erfolge sichtbar machen: die fr&#252;he bereits hohe Anmeldezahl und interprofessionelle Beteiligung am Programm wurden als Erfolg kommuniziert. Erreichte Verbesserungen ausbauen: Die Fortbildung wurde evaluiert und strukturelle Anpassungen f&#252;r k&#252;nftige Veranstaltungen abgeleitet. Ver&#228;nderungen in der Kultur verankern: Eine Verstetigung als j&#228;hrliches Format wurde beschlossen und durch den Klinikleiter kommuniziert, um die interprofessionelle Zusammenarbeit nachhaltig zu f&#246;rdern.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die eint&#228;gige Veranstaltung erreichte 84 Mitarbeitende aus mehr als sieben Berufsgruppen. Alle Workshops waren zu 100&#37; ausgelastet, mit einer hohen interprofessionellen Durchmischung. Die Evaluation ergab eine Weiterempfehlungsrate von 95&#37; (77-100&#37;). Im 15-Punkte Oberstufensystem erhielt die Veranstaltung durchschnittlich 12 Punkte (10-15 Punkte). Die Wahrnehmung der interprofessionellen Zusammenarbeit und Kommunikation wurde durch die Teilnehmenden positiv bewertet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Die Anwendung des Kotter-Modells erwies sich als effektiver Rahmen f&#252;r die Planung und Durchf&#252;hrung des interprofessionellen Fortbildungstages. Die strukturierte Vorgehensweise erleichterte die Umsetzung, f&#246;rderte die Akzeptanz der Teilnehmenden und sicherte eine nachhaltige Verankerung. Andere Teams k&#246;nnen dieses Modell nutzen, um eigene interprofessionelle Fortbildungsangebote erfolgreich zu etablieren.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Kotter JP</RefAuthor>
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        <RefBookTitle>Leading Change</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Kotter JP. Leading Change. M&#252;nchen: C.H. Beck; 2011. DOI: 10.15358&#47;9783800646159</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.15358&#47;9783800646159</RefLink>
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