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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Forschungsarbeit im Medizinstudium: Implementierung, Herausforderungen und Perspektiven</Title>
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      <DatePublished>20250908</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>P-01 Wissenschaft und Wissenschaftlichkeit</MeetingSession>
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    <ArticleNo>P-01-03</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Die Vermittlung wissenschaftlicher Kompetenzen gewinnt in der medizinischen Ausbildung zunehmend an Bedeutung. Der aktuelle Referentenentwurf der neuen &#196;ApprO sieht eine verpflichtende wissenschaftliche Arbeit im Umfang von zw&#246;lf Wochen vor <TextLink reference="1"></TextLink>. An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) wurde bereits im Studienjahr 2020&#47;2021 ein longitudinales Wissenschaftsmodul eingef&#252;hrt, in dessen Rahmen Studierende eine Forschungsarbeit (FA) im Umfang von 10&#8211;15 Seiten anfertigen. Ziel dieser Analyse ist es, die Implementierung der FA zu evaluieren, Herausforderungen zu identifizieren und Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Die Forschungsarbeiten des ersten Jahrgangs wurden inhaltsanalytisch untersucht, um das F&#228;cherspektrum und die verwendeten Methoden zu erfassen. Die Kategorisierung erfolgte anhand einer von uns selbst entwickelten Themenvermittlungsdatenbank, die als Schnittstelle zwischen Studierenden und Dozierenden dient und die Zuweisung von Forschungsthemen erleichtert. Zudem erfolgte eine formative Evaluation auf Basis studentischer R&#252;ckmeldungen (N&#61;74). Modulverantwortliche und Betreuende res&#252;mierten ihre Erfahrungen hinsichtlich Organisation und Didaktik.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Bislang wurden 180 Forschungsarbeiten abgeschlossen (Stand: 20.02.2025). Die Beteiligung erstreckt sich &#252;ber eine Vielzahl von Kliniken und Instituten, allerdings ohne gleichm&#228;&#223;ige F&#228;cherrepr&#228;sentation. Mehr als die H&#228;lfte der Arbeiten (52&#37;) sind Literatur&#252;bersichten, 20&#37; basieren auf klinischen oder epidemiologischen Datenanalysen, und 16&#37; sind experimentelle Studien. Die Benotung unterscheidet nur geringf&#252;gig (MW: 1,3; SD: 0,6), wobei 75&#37; der Arbeiten mit &#8222;sehr gut&#8220; bewertet wurden. Aus Sicht der Studierenden (N&#61;74) wird in erster Linie der zus&#228;tzliche Zeitaufwand im Studium kritisiert &#8211; rund ein Drittel wendet zudem mehr als die vorgesehenen sechs Wochen auf. Studierende kritisierten vor allem den zus&#228;tzlichen Zeitaufwand; etwa ein Drittel ben&#246;tigte l&#228;nger als die vorgesehenen sechs Wochen. Der gr&#246;&#223;te Kompetenzzuwachs wurde in der wissenschaftlichen Literaturrecherche, -bewertung und -darstellung verzeichnet. Organisatorisch erwies sich die Einf&#252;hrung einheitlicher Betreuungs- und Bewertungsstandards als herausfordernd.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Die Ergebnisse zeigen, dass eine wissenschaftliche Arbeit auch im Medizinstudium erfolgreich implementierbar ist und Studierenden erste Einblicke in die wissenschaftliche Praxis erm&#246;glicht. Trotz organisatorischer Herausforderungen wird das Format von Studierenden und Betreuenden &#252;berwiegend positiv bewertet. Die Integration von Promotionsleistungen in das Modul sollte &#252;berarbeitet werden. Langfristig sind klar definierte Zeitfenster f&#252;r wissenschaftliche Projekte im Curriculum essenziell.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message: </Mark1>Einf&#252;hrung, Ablauf und Ergebnisse verdeutlichen, dass das Format der FA grunds&#228;tzlich im Medizinstudium implementierbar ist.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Bundesministerium f&#252;r Gesundheit</RefAuthor>
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        <RefYear>2023</RefYear>
        <RefBookTitle>Referentenentwurf &#196;ApprO mit Stand vom 17. April 2023</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Bundesministerium f&#252;r Gesundheit. Referentenentwurf &#196;ApprO mit Stand vom 17. April 2023. Berlin: Bundesministerium f&#252;r Gesundheit; 2023.</RefTotal>
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