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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">(UP)&#178; &#8211; Umfrage- und Pr&#252;fungsprojekt zum Einfluss smarter Ger&#228;te im H&#246;rsaal auf die Lernleistung</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>V-22 Digitalisierung &#8211; KI und innovative Ans&#228;tze</MeetingSession>
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    <ArticleNo>V-22-01</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Die zunehmende Nutzung digitaler Endger&#228;te im Bildungskontext wirft die Frage auf, inwiefern sie das Lernverhalten und die Pr&#252;fungsleistungen beeinflussen. W&#228;hrend Langzeitstudien belegen, dass Smartphone-Verbote an Schulen die Leistungen der Sch&#252;ler&#42;innen verbessern, ist unklar, ob &#228;hnliche Effekte auch im universit&#228;ren Umfeld zu beobachten sind. Aufbauend auf Untersuchungen zur &#8222;digitalen Demenz&#8220; untersucht diese Studie, ob Studierende, die w&#228;hrend der Vorlesung ausschlie&#223;lich zuh&#246;ren, im direkten Wissensabgleich und in Pr&#252;fungen bessere Ergebnisse erzielen als jene, die im H&#246;rsaal digitale Ger&#228;te nutzen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Die Studie wurde in der Vorlesung &#8222;Einf&#252;hrung in die Medizin f&#252;r Naturwissenschaftler und Ingenieure&#8220; durchgef&#252;hrt und verfolgte einen quantitativen Ansatz zur Untersuchung des Einflusses unterschiedlicher Notizstrategien auf den kurzfristigen Wissenserwerb (Behaltensleistung von Fakten und Zusammenh&#228;ngen) und die Pr&#252;fungsleistung.</Pgraph><Pgraph>Zur Datenerhebung wurde direkt nach jeder Vorlesung ein Fragebogen mit drei Multiple-Choice-Fragen (Frage nach Zahlenwerten, Verst&#228;ndnisfrage und Frage zu einer Grafik) ausgegeben. Zus&#228;tzlich erfasste eine standardisierte Dauerfrage das Notizverhalten: digitale Tastatur- oder Stifteingabe, analoge Notizen oder den Verzicht auf Mitschriften. Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" /> zeigt einen Beispielfragebogen.</Pgraph><Pgraph>Die Matrikelnummern erm&#246;glichten eine longitudinale Analyse &#252;ber das Semester. Die Fragebogendaten wurden abschlie&#223;end mit den Pr&#252;fungsergebnissen korreliert und die Matrikelnummern danach gel&#246;scht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>&#220;ber alle Vorlesungen hinweg wurden insgesamt 211 Frageb&#246;gen gesammelt, mit einer Beteiligung von 17 bis 40 abgegebenen B&#246;gen pro Vorlesung (76&#37; bis 95&#37; aller anwesenden Studierenden).</Pgraph><Pgraph>Die Analyse betrachtete das Notizverhalten, das benutzte Medium sowie deren Kombination. Studierende, die mit einem digitalen Stift Notizen erstellten, erzielten in allen drei Fragetypen die besten Ergebnisse. Dieser Trend blieb &#252;ber die Vorlesungen hinweg stabil, erreichte jedoch knapp keine statistische Signifikanz.</Pgraph><Pgraph>Hinsichtlich der verwendeten Medien schnitten Studierende, die digitale Ger&#228;te zur Notizerstellung nutzten, signifikant besser ab als jene, die ausschlie&#223;lich zuh&#246;rten.</Pgraph><Pgraph>Unter Ber&#252;cksichtigung von Notizverhalten und Medium erzielte die Gruppe mit digitalen Stiftnotizen und der Nutzung von Smartphones, Tablets oder Laptops die besten Ergebnisse, gefolgt von der Gruppe ohne Notizen und Medien. Der Unterschied zwischen diesen Gruppen war jedoch wieder nicht signifikant.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Unsere Erwartung, dass reine Zuh&#246;rer&#42;innen die besten Ergebnisse erzielen w&#252;rden, konnte nicht best&#228;tigt werden. Die Daten legen nahe, dass das Nutzen digitaler Ger&#228;te allein nicht zu schlechteren Leistungen f&#252;hrt. Vielmehr scheint es darauf anzukommen, wie Studierende mit diesen Ger&#228;ten arbeiten. Eine gr&#246;&#223;ere Stichprobe k&#246;nnte helfen, bestehende Trends weiter zu validieren und m&#246;gliche Langzeiteffekte zu identifizieren.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Spitzer M</RefAuthor>
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        <RefYear>2014</RefYear>
        <RefBookTitle>Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Spitzer M. Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen. M&#252;nchen: Droemer TB; 2014.</RefTotal>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Beispielfragebogen mit MC-Fragen zur Vorlesung &#8222;Sinne&#8220;</Mark1></Pgraph></Caption>
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