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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">PJ im &#214;GD gestalten &#8211; Entwicklungsprozess von anvertraubaren professionellen T&#228;tigkeiten (EPAs) f&#252;r das Praktische Jahr</Title>
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          <Affiliation>Technische Universit&#228;t Dresden, Institut f&#252;r Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Dresden, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Wijnen-Meijer</Lastname>
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          <Firstname>Marjo</Firstname>
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          <Affiliation>Technische Universit&#228;t Dresden, Institut f&#252;r Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Dresden, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Amt f&#252;r Gesundheit und Pr&#228;vention Dresden, Abteilung Kinder- und Jugendgesundheit, Dresden, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Claudia</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum und Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus der TU Dresden, Zentrum f&#252;r Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung, Dresden, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Daniel</Firstname>
          <Initials>D</Initials>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum und Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus der TU Dresden, Zentrum f&#252;r Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung, Dresden, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>K&#252;hne</Lastname>
          <LastnameHeading>K&#252;hne</LastnameHeading>
          <Firstname>Anna</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum und Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus der TU Dresden, Zentrum f&#252;r Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung, Dresden, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20250908</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>V-21 Weiterentwicklung Medizinstudium &#8211; Klinik</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250908</DateFrom>
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    <ArticleNo>V-21-04</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Seit Mai 2022 k&#246;nnen Medizinstudierende einen Teil des Praktischen Jahres (PJ) im &#214;ffentlichen Gesundheitsdienst (&#214;GD) absolvieren. Das bedeutet, die Ausbildung findet nicht wie &#252;blich in einer Klinik oder Praxis statt, sondern in Gesundheits&#228;mtern. Dabei stellt sich h&#228;ufig die Frage, welche T&#228;tigkeiten PJler&#42;innen ausf&#252;hren sollen und k&#246;nnen. Dieser Frage n&#228;hert sich das Konzept der anvertraubaren professionellen T&#228;tigkeiten (entrustable professional activities &#61; EPAs) aus der kompetenz-basierten Lehre. F&#252;r den klinischen Bereich gibt es schon zahlreiche EPAs, die auch fachbereichs&#252;bergreifend adaptiert werden k&#246;nnen. F&#252;r den &#214;GD sind diese nicht direkt &#252;bertragbar. Ziel ist es, in einem iterativen Prozess EPAs zur Ausgestaltung der Ausbildung im PJ und in der &#196;rztlichen Weiterbildung auch im &#214;GD zu formulieren und bundesweit zum Einsatz zu bringen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Das Amt f&#252;r Gesundheit und Pr&#228;vention Dresden, der Lehrstuhl &#214;ffentliche Gesundheit sowie das Institut f&#252;r Didaktik und Lehrforschung an der Medizinischen Fakult&#228;t der TU Dresden haben gemeinsam mit s&#228;chsischen Gesundheits&#228;mtern in Workshops nach folgendem Ablauf kompetenz-basierte Lernkonzepte f&#252;r das PJ entwickelt:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Theoretische Einf&#252;hrung und Erfahrungsaustausch zur Rolle des PJ im &#214;GD</ListItem><ListItem level="1">Vorstellung des Konzeptes der EPAs</ListItem><ListItem level="1">Erfassung &#228;rztlicher T&#228;tigkeiten im &#214;GD</ListItem><ListItem level="1">Entwicklung von EPAs in Kleingruppenarbeit unter fachkundiger Anleitung</ListItem><ListItem level="1">Feedback aus Fachgesellschaften zu den entwickelten EPAs</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Neben dem Amt f&#252;r Gesundheit und Pr&#228;vention Dresden waren Vertreter&#42;innen aus f&#252;nf weiteren Gesundheits&#228;mtern beteiligt. Als m&#246;gliche EPAs wurden sieben Bereiche im &#214;GD identifiziert: Kinder- und Jugend&#228;rztlicher Dienst, T&#228;tigkeiten im Infektionsschutz und umweltbezogenem Gesundheitsschutz, T&#228;tigkeiten des Amts&#228;rztlichen Dienstes, die Erstuntersuchung von Asylsuchenden, Beratende T&#228;tigkeiten, Sozialpsychiatrische Begleitung, Gesundheitsberichterstattung und -planung. F&#252;r die ersten vier EPAs wurden in Kleingruppenarbeiten konkrete Erstversionen ausgearbeitet. Diese werden bundesweit mit weiteren Beteiligten und wissenschaftlichen Fachgesellschaften konsolidiert und weiterentwickelt. Im n&#228;chsten Schritt folgt die &#220;berarbeitung der Logb&#252;cher auf Grundlage der EPAs.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Die gemeinsame Erstellung erster EPAs mit Formulierung von Kompetenzen soll den ausbildenden &#196;rzt&#42;innen im &#214;GD vor Ort eine Orientierung bieten, um eine schrittweise &#220;bergabe von Verantwortung f&#252;r die Ausf&#252;hrung einer &#228;rztlichen T&#228;tigkeit an die Studierenden im &#214;GD zu erm&#246;glichen. Die Investition in eine kompetenz-basierte und hochwertige Ausbildung von Studierenden kann dazu beitragen, Nachwuchs f&#252;r den &#214;GD zu begeistern und bietet eine Grundlage f&#252;r eine Weiterentwicklung der kompetenz-basierten &#196;rztlichen Weiterbildung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message: </Mark1>Die Entwicklung von EPAs im &#214;GD kann Orientierung schaffen, Verantwortung geben und Nachwuchs begeistern&#33;</Pgraph></TextBlock>
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