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    <IdentifierDoi>10.3205/25gma145</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma1458</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Wie gesund sind Auszubildende der Medizinischen Technologie (MT)-Berufe in Deutschland&#63; Eine bundesweite Querschnittserhebung zu Gesundheit und Ressourcen unter Medizinischen Technolog&#42;innen in der Ausbildung</Title>
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          <Lastname>Kohlstedt-Eisentr&#228;ger</Lastname>
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          <Firstname>Karin</Firstname>
          <Initials>K</Initials>
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          <Affiliation>HSD Hochschule D&#246;pfer, Potsdam, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20250908</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>V-19 Wellbeing &#8211; Selbstachtung &#8211; Resilienz</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250908</DateFrom>
          <DateTo>20250910</DateTo>
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    <ArticleNo>V-19-06</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Der Fachkr&#228;ftemangel in Medizinisch-Technologischen (MT) Berufen wird durch Ausbildungs- und Berufsabbr&#252;che verst&#228;rkt. Bis 2030 fehlen voraussichtlich 13.000 Vollzeitkr&#228;fte. Die Reformierung des Berufsbildes (seit 2023) bietet die Chance, Lerninhalte einzubetten, die auf die zuk&#252;nftige Arbeitswelt besser vorbereiten und Abbr&#252;che reduzieren. Hierbei scheint insbesondere die Verankerung von Lehrinhalten in Gesundheitsf&#246;rderung sinnvoll, denn Auszubildende zeigen allgemein einen problematischen Gesundheitszustand und hohe Stressbelastung aufgrund der hohen Anforderungen. Aktuell fehlen jedoch Daten zum Gesundheitszustand von MT-Auszubildenden. Ziel dieser Studie ist es, deren gesundheitliche Belastungen und Ressourcen zu erfassen, um gezielte Ma&#223;nahmen abzuleiten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>In einer bundesweiten Querschnittsanalyse (Juni&#8211;Juli 2023) wurden MT-Auszubildende per Online-Fragebogen (SoSci Survey &#91;<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.soscisurvey.de&#47;">https:&#47;&#47;www.soscisurvey.de&#47;</Hyperlink>&#93;) zu k&#246;rperlichen und psychischen Beschwerden sowie Gesundheitsressourcen befragt. Erhoben wurden u. a. soziodemografische Daten, somatische Beschwerden, Gesundheitswert (G-Score) und psychische Belastungen (DASS-21). Zudem wurde das Verhalten anhand des AVEM-Modells analysiert. F&#252;r die deskriptive Datenanalyse konnten insgesamt 785 Datens&#228;tze genutzt werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Stichprobe (n&#61;785) bestand zu 84 &#37; aus Frauen, &#252;berwiegend 21&#8211;23 Jahre alt, zwei Drittel mit Abitur. Die Mehrheit berichtete &#252;ber k&#246;rperliche Beschwerden (St&#252;tz- und Bewegungsapparat, Magen-Darm-Probleme, Konzentrations- und Schlafst&#246;rungen). 48 &#37; leiden regelm&#228;&#223;ig unter Schlafst&#246;rungen, &#252;ber die H&#228;lfte unter Konzentrationsproblemen, die im Verlauf der Ausbildung zunehmen. Die psychische Gesundheit ist durch verst&#228;rkte Depressions-, Angst- und Stresssymptome beeintr&#228;chtigt, besonders bei j&#252;ngeren und weiblichen Auszubildenden.</Pgraph><Pgraph>Die Analyse des Gesundheitsverhaltens, welches sich in vier Grundmuster betreffend Verhalten und Erleben bei der Arbeit einteilen l&#228;sst (Muster G: Gesundheit; Muster S: Schutz&#47;Schonung, Risikomuster A: Selbst&#252;berforderung; Risikomuster B: Resignation, Burnout) einteilen l&#228;sst,  zeigte, dass &#252;ber die H&#228;lfte der Auszubildenden Risikomuster A oder B (Selbst&#252;berforderung, Resignation) aufweisen. 39&#37; zeigen Burnout-Symptome, oft verbunden mit mangelnder Stressbew&#228;ltigung (Distanzierungsf&#228;higkeit, Entspannung, Ausgeglichenheit) und sozialer Unterst&#252;tzung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Die Ergebnisse zeigen einen dringenden Handlungsbedarf: Gesundheitsf&#246;rderung sollte curricular verankert werden, um Gesundheitskompetenzen zu st&#228;rken, Abbr&#252;che zu verhindern und langfristig den Fachkr&#228;ftemangel zu mildern. Bisher erh&#228;lt die H&#228;lfte der Auszubildenden keine Bildungsangebote zur Gesundheitsf&#246;rderung &#8211; eine L&#252;cke, die dringend geschlossen werden muss. Die MT-Reform bietet die Chance, gesundheitsf&#246;rderndes Verhalten in die Ausbildung zu integrieren und langfristig die Arbeitsf&#228;higkeit in den MT-Berufen zu sichern.</Pgraph></TextBlock>
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