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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Strukturelle Verankerung interprofessionellen Lernens in der Kinderklinik: Entwicklung eines nachhaltigen Curriculums</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>V-17 Interprofessionalit&#228;t 2</MeetingSession>
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    <ArticleNo>V-17-06</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Seit 2029 gibt es am Universit&#228;tsklinikum Bonn eine IPSTA auf der kinderkardiologischen Station. Aufgrund der positiven Erfahrungen in diesem Bereich wurde das Konzept 2023 auf die Kinderherz-Intensivstation ausgeweitet &#8211; mit der Einf&#252;hrung der kinderherzen-IPSTA, die erstmals interprofessionelles (IP) Lernen speziell f&#252;r Berufsanf&#228;nger&#42;innen in einem komplexen klinischen Umfeld zug&#228;nglich macht.</Pgraph><Pgraph>Die Teilnahme ist bisher auf einen kleinen Kreis beschr&#228;nkt. Daher stellt sich die Frage: Wie kann die IP-Lehre so weiterentwickelt werden, dass interprofessionelles Lernen in der gesamten Kinderklinik strukturell verankert und einem gr&#246;&#223;eren Kreis zug&#228;nglich wird&#63; Zudem: Wie k&#246;nnen andere Kliniken von diesem Ansatz profitieren und bei der Umsetzung &#228;hnlicher Projekte unterst&#252;tzt werden&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Um diese Fragestellung zu beantworten, wurde ein mehrstufiger Entwicklungsprozess eingeleitet. Zun&#228;chst fanden Expertengespr&#228;che mit Schl&#252;sselakteuren der interprofessionellen Ausbildung in Bonn statt. Zudem erfolgte die Auswertung von R&#252;ckmeldungen bisheriger Teilnehmender und einer Absolventenbefragung. Diese lieferten wertvolle Einblicke in die Bed&#252;rfnisse und W&#252;nsche von Berufsanf&#228;nger&#42;innen. In einem Workshop entstand ein neues IP-Qualifizierungskonzept, das in berufs&#252;bergreifenden Treffen evaluiert und angepasst wurde.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Das Ergebnis dieses Prozesses ist ein strukturiertes Curriculum, das drei zentrale S&#228;ulen umfasst:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Fortf&#252;hrung der IPSTA als praxisnahe Lernphase</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">IP-Curriculum f&#252;r alle neuen Mitarbeitenden</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Ein sechsmonatiges Programm, das monatliche Module zu Themen wie</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Kindernotfall-Simulationstraining,</ListItem><ListItem level="1">Speaking-Up,</ListItem><ListItem level="1">Reflexion im interprofessionellen Team,</ListItem><ListItem level="1">Sensibilisierung f&#252;r interprofessionelle Rollen,</ListItem><ListItem level="1">Konfliktl&#246;sungstraining,</ListItem><ListItem level="1">Psychohygiene,</ListItem><ListItem level="1">Patienten- und Elternkommunikation</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>umfasst.</Pgraph><Pgraph>&#8222;Train the Trainer&#8220;-Programm f&#252;r IP-Akteure: Es besteht aus einem IP-Grundkurs und einer weiterf&#252;hrenden Trainerqualifikation. In dieser sollen die Teilnehmenden eigene IP-Lerneinheiten, entwickeln, durchf&#252;hren und reflektieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Die bisherigen Erfahrungen mit der kinderherzen-IPSTA zeigen, dass die F&#246;rderung eines interprofessionellen Mindsets, besonders in der fr&#252;hen Berufsphase, entscheidend f&#252;r eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen ist. Ein interprofessionelles Curriculum, das in die regul&#228;re Einarbeitung aller neuen Mitarbeitenden integriert wird, kann helfen, dieses Mindset langfristig im Klinikalltag zu verankern.</Pgraph><Pgraph>Zus&#228;tzlich erm&#246;glicht das Train-the-Trainer-Programm anderen Kliniken, von diesen Erfahrungen zu profitieren und eigene interprofessionelle Projekte zu entwickeln.</Pgraph><Pgraph>Interprofessionelles Lernen ist ein kontinuierlicher Prozess. Die Weiterentwicklung der kinderherzen-IPSTA und das neue Curriculum f&#246;rdern nachhaltige Zusammenarbeit und eine Kultur des lebenslangen Lernens &#8211; mit langfristigem Nutzen f&#252;r Ausbildung und Patientenversorgung.</Pgraph><Pgraph>Das Projekt soll Mitte 2025 mit der Umsetzung starten.</Pgraph></TextBlock>
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