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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma1149</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Patientenkontakt von Anfang an auch im Regelstudiengang&#63; Weiterentwicklung des Lehrformats &#8222;Einf&#252;hrung in die klinische Medizin&#8220; im Studiengang Humanmedizin Ulm</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Ulm, Medizinische Fakult&#228;t, Stabsstelle Curriculumsentwicklung, Ulm, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Astrid</Firstname>
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          <Lastname>B&#246;ckers</Lastname>
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          <Firstname>Tobias M.</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Ulm, Medizinische Fakult&#228;t, Stabsstelle Curriculumsentwicklung, Ulm, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Wolfgang</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Ulm, Klinik f&#252;r An&#228;sthesiologie und Intensivmedizin, Ulm, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20250908</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>V-15 Weiterentwicklung Medizinstudium &#8211; allgemeine Themen</MeetingSession>
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    <ArticleNo>V-15-04</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Gem&#228;&#223; geltender &#196;ApprO haben die Studierenden vor dem Ersten Abschnitt der &#196;rztlichen Pr&#252;fung eine &#8222;Einf&#252;hrung in die klinische Medizin&#8220; (EKM) zu absolvieren &#91;<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.gesetze-im-internet.de&#47;&#95;appro&#95;2002&#47;BJNR240500002.html">https:&#47;&#47;www.gesetze-im-internet.de&#47;&#95;appro&#95;2002&#47;BJNR240500002.html</Hyperlink>&#93;. Ziel des Projektes ist, dieses Lehrformat so auszugestalten, dass dadurch auch in einem Regelstudiengang sehr fr&#252;hzeitige Patientenkontakte erm&#246;glicht werden, was sonst h&#228;ufig den Modellstudieng&#228;ngen vorbehalten bleibt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Es wurde von der fakult&#228;tsinternen AG Curriculumsentwicklung ein neues EKM-Konzept erarbeitet. Dies beinhaltet z.T. Lehrformate, wie sie f&#252;r EKM an vielen Fakult&#228;ten genutzt werden (Vorlesungen, Seminare) und z.T. neu entwickelte Module. Besonderheit stellt das neu entwickelte Modul &#8222;Ulmer Lehrvisiten&#8220; dar, bei denen die Studierenden im ersten und im zweiten Semester supervidiert, aber eigenst&#228;ndig konkrete Patientenkontakte in Praxen und auf Stationen verschiedener Fachbereiche haben. Vorgesehen sind insgesamt 4 Lehrvisiten je Student&#42;in. Da viele Lehrende keine Erfahrung mit klinischem Unterricht f&#252;r Studienanf&#228;nger hatten, wurden ausf&#252;hrliche freiwillige Briefings dazu angeboten. F&#252;r die Studierenden wurden Dienstkleidung sowie Kitteltaschenkarten mit Verhaltensregeln und Leitfragen f&#252;r den Patientenkontakt bereitgestellt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>18 Abteilungen aus 16 verschiedenen Fachrichtungen haben sich freiwillig an den Lehrvisiten beteiligt, so dass alle 360 Studierenden in 6er-Gruppen aufgeteilt werden konnten. Vor Ort auf den Stationen wurden 3er-Gruppen gebildet. Alle mitwirkenden Fachbereiche haben an den Briefings teilgenommen und sich aktiv an der Erarbeitung der strukturierten Abl&#228;ufe beteiligt. Die studentische Evaluation der Lehrvisiten (n&#61;126) ergab Folgendes: Der angestrebte konkrete Patientenkontakt hat nahezu &#252;berall stattgefunden (96&#37;) und die Studierenden konnten in der &#252;berwiegenden Mehrheit supervidiert, aber eigenst&#228;ndig mit Patient&#42;innen in Kontakt treten (91&#37;). Organisation und Strukturierung wurden &#252;berwiegend gelobt (74,6&#37; rsp. 84,8&#37;), ebenso die Vorbereitung der &#228;rztlichen Betreuungspersonen (83,9&#37;).  Optimierungsbedarf zeigt sich bei den Studierendenkarten, da nur 31,4&#37; der Studierenden diese als hilfreich bewerteten. Das Feedback der betreuenden &#228;rztlichen Personen liegt bis zur GMA-Tagung vor.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Es haben erfreulich viele Abteilungen an den Lehrvisiten teilgenommen. Offenbar wird die M&#246;glichkeit, sich als Fach fr&#252;hzeitig den Studierenden zu pr&#228;sentieren, als attraktiv wahrgenommen. Die R&#252;ckmeldungen der Abteilungen liegen bis zur Pr&#228;sentation detailliert vor. Die studentischen Evaluationen ermuntern uns, das Format in jedem Fall fortzuf&#252;hren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Messages: </Mark1></Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Patientenkontakt ist auch im Regelstudiengang ab dem ersten Fachsemester erfolgreich m&#246;glich.</ListItem><ListItem level="1">Die Fachbereiche sind sehr aufgeschlossen, sich an diesen fr&#252;hzeitigen Patientenkontakten zu beteiligen.</ListItem><ListItem level="1">Studierende empfehlen dieses Lehrformat f&#252;r k&#252;nftige Erstsemesterstudierende.</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
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