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    <Identifier>25gma084</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25gma084</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma0845</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Erweitertes Peer-Review-Verfahren durch Einbeziehung klinisch t&#228;tiger IMPP-Sachverst&#228;ndiger &#8211; ein wesentlicher Beitrag zur Qualit&#228;tssicherung des schriftlichen Teils des Ersten Abschnitts der &#196;rztlichen Pr&#252;fung (M1-Pr&#252;fung)&#63;</Title>
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          <Lastname>Gabler</Lastname>
          <LastnameHeading>Gabler</LastnameHeading>
          <Firstname>Matthias</Firstname>
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          <Affiliation>Institut f&#252;r medizinische und pharmazeutische Pr&#252;fungsfragen (IMPP), Fachbereich Medizin, Mainz, Deutschland</Affiliation>
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        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
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          <Lastname>K&#252;tting</Lastname>
          <LastnameHeading>K&#252;tting</LastnameHeading>
          <Firstname>Birgitta</Firstname>
          <Initials>B</Initials>
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          <Affiliation>Institut f&#252;r medizinische und pharmazeutische Pr&#252;fungsfragen (IMPP), Fachbereich Medizin, Mainz, Deutschland</Affiliation>
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        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20250908</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0626</MeetingId>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>V-11 Basic Science in Medical Education</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250908</DateFrom>
          <DateTo>20250910</DateTo>
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    <ArticleNo>V-11-06</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>F&#252;r eine praxisnahe &#228;rztliche Ausbildung sollten grundlagenwissenschaftliche Aspekte fr&#252;hzeitig longitudinal mit klinischen Inhalten &#8211; im Sinne eines sog. Z-Curriculums verzahnt werden. Dem Constructive Alignment folgend ben&#246;tigt eine praxisnahe Ausbildung konsequenterweise praxisnahe Pr&#252;fungen. Daher ist es Ziel des IMPP, bereits auf Basis der Approbationsordnung f&#252;r &#196;rzte (&#196;ApprO) von 2002, das Pr&#252;fen von vorklinischem Grundlagenwissen mit klinischen Sachverhalten eng zu verkn&#252;pfen. Hierzu bedarf es einer Erweiterung des etablierten M1-Peer-Review-Verfahrens, deren Zusatznutzen nun evaluiert werden soll.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Der Zusatznutzen des erweiterten Peer-Review-Verfahrens im Vergleich zum etablierten Peer-Review-Verfahren wird exemplarisch im M1-Stoffgebiet &#8222;Chemie f&#252;r Mediziner und Biochemie&#47;Molekularbiologie&#8220; evaluiert und hinsichtlich der Kriterien Eindeutigkeit, Relevanz, Angemessenheit und Rechtssicherheit einer Pr&#252;fungsaufgabe quantifiziert und beispielhaft illustriert. Beim etablierten Peer-Review-Verfahren f&#252;r die M1-Pr&#252;fung werden formal und inhaltlich Pr&#252;fungsaufgabenentw&#252;rfe durch vorklinisch t&#228;tige IMPP-Sachverst&#228;ndige desselben Fachgebietes, die nicht als Autor:in der Pr&#252;fungsaufgabe fungierten, vor einem Sitzungstermin nach o.g. Kriterien evaluiert und auf Basis der R&#252;ckmeldungen die Pr&#252;fungsaufgabenentw&#252;rfe f&#252;r eine weitere Diskussion in der Sitzung modifiziert. Seit einiger Zeit bindet das IMPP anlassbezogen klinisch t&#228;tige IMPP-Sachverst&#228;ndige, deren fachliche Expertise in der Thematik der Pr&#252;fungsaufgabe liegt und die als Sachverst&#228;ndige f&#252;r den Zweiten Abschnitt der &#196;rztlichen Pr&#252;fung (M2-Pr&#252;fung) berufen sind, in den Evaluationsprozess ein.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Es werden die Ergebnisse der letzten 2 Jahre f&#252;r das erweiterte Peer-Review-Verfahren im M1-Stoffgebiet &#8222;Chemie f&#252;r Mediziner und Biochemie&#47;Molekularbiologie&#8220; zusammenfassend vorgestellt und beispielhaft erl&#228;utert. In vielen F&#228;llen erwies sich die zus&#228;tzliche Einbindung als &#228;u&#223;erst wertvoll und trug aus unserer Sicht wesentlich zur Qualit&#228;tsverbesserung bei. Das durch diesen Prozess integrierte klinische Fachwissen sichert die Angemessenheit und Korrektheit der klinischen Bez&#252;ge prim&#228;r grundlagenorientierter Pr&#252;fungsaufgaben und erh&#246;ht damit sehr wahrscheinlich die klinisch-praktische Relevanz als auch die Rechtssicherheit entsprechender Pr&#252;fungsaufgaben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Der beschriebene Prozess ist auch vice versa f&#252;r M2-Pr&#252;fungen nutzbar. Hier k&#246;nnte die Einbindung der vorklinischen Expertise eine wertvolle erg&#228;nzende Ma&#223;nahme zur Qualit&#228;tssteigerung von Pr&#252;fungsaufgaben f&#252;r den Zweiten Abschnitt der &#196;rztlichen Pr&#252;fung sein.</Pgraph></TextBlock>
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