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    <IdentifierDoi>10.3205/25gma060</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma0606</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">&#8222;Woher wei&#223; ich, ob es richtig oder falsch ist&#63;&#8220; Zur Vermittlung ethischer Reflexions-, Argumentations- und Urteilskompetenzen in Gesundheitsf&#228;chern und -berufen</Title>
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          <Affiliation>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Institut f&#252;r Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin, Berlin, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>K&#252;hlmeyer</Lastname>
          <LastnameHeading>K&#252;hlmeyer</LastnameHeading>
          <Firstname>Katja</Firstname>
          <Initials>K</Initials>
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          <Affiliation>LMU M&#252;nchen, Institut f&#252;r Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20250908</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>V-08 Ethische Kompetenz</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250908</DateFrom>
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    <ArticleNo>V-08-05</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Kritisch denken k&#246;nnen ist eine Schl&#252;sselkompetenz f&#252;r moralische Entscheidungen in Gesundheitsberufen. Gerade vor dem Hintergrund pluralistischer Wertvorstellungen bergen solche Entscheidungen Konfliktpotential, weshalb sie insbesondere in der Ausbildung zu einem Gesundheitsberuf als herausfordernd wahrgenommen werden k&#246;nnen. Um solchen Herausforderungen angemessen begegnen zu k&#246;nnen, ist es erforderlich, dass Studien- und Ausbildungsg&#228;nge Lernanl&#228;sse schaffen, damit Lernende ethische Kompetenzen erwerben k&#246;nnen. Es stellt sich dabei die Frage, wie F&#228;higkeiten zur kritischen Auseinandersetzung mit komplexen moralischen Fragen gef&#246;rdert werden k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph>In diesem Vortrag besch&#228;ftigen wir uns mit der F&#246;rderung ethischer Kompetenzen im Rahmen der Ausbildung bzw. des Studiums von Gesundheitsf&#228;chern und -berufen (einschlie&#223;lich der Medizin). Wir legen den Fokus auf die Vermittlung von ethischen Reflexions-, Argumentations- und Urteilsbildungskompetenzen zur Bearbeitung moralischer Herausforderungen im beruflichen Alltag.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>In unserem Beitrag zeigen wir zun&#228;chst auf, wie ethische Reflexions-, Argumentations- und Urteilsbildungskompetenzen definiert werden k&#246;nnen. Ausgehend von den Definitionen leiten wir geeignete Lehrmethoden ab, mit denen ihr Erwerb gef&#246;rdert werden kann. Dabei gehen wir sowohl auf die Analyse moralischer Herausforderungen auf gesellschaftlicher Ebene als auch auf moralische Konflikte ein, wie sie sich in der Patientenversorgung im Einzelfall ergeben k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>F&#252;r die Bearbeitung moralischer Fragen und Konflikte in der Patientenversorgung eignen sich Modelle aus der klinisch-ethischen Fallberatung (z.B. mit der Prinzipienorientierten Fallanalyse). F&#252;r die Diskussion kontroverser gesellschaftsrelevanter Themen bieten sich Methoden aus der Argumentationstheorie an, wie z. B. Argumentrekonstruktion und -evaluation sowie moderierte Debatten. Solche Ans&#228;tze k&#246;nnen f&#252;r unterschiedliche Gesundheitsf&#228;cher und Berufe adaptiert werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Anhand unserer Begriffs- und Methodenanalyse stellen wir heraus, inwiefern die Vermittlung von Kompetenzen moralischen Argumentierens und ethischer Urteilsbildung dem Aspekt der Perspektiven- und Wertevielfalt in pluralistischen Gesellschaften Rechnung tragen kann, ohne dabei in eine Begr&#252;ndungsbeliebigkeit zu verfallen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Messages: </Mark1></Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Moralische Fragen und Konflikte im Gesundheitswesen k&#246;nnen durch Reflexions- und Argumentationskompetenzen strukturiert und nachvollziehbar bearbeitet werden. </ListItem><ListItem level="1">Der Erwerb ethischer Kompetenzen in der Ausbildung in Gesundheitsf&#228;chern und -berufen kann durch zielgerichtete Lehr-Lernarrangements gef&#246;rdert werden.</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
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