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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Was denken und wissen Medizinstudierende in Deutschland zu Schwangerschaftsabbr&#252;chen&#63;</Title>
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          <Firstname>Angelika</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke, Lehrstuhl f&#252;r die Ausbildung personaler und interpersonaler Kompetenzen im Gesundheitswesen, Witten, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20250908</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>V-08 Ethische Kompetenz</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
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          <DateTo>20250910</DateTo>
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    <ArticleNo>V-08-03</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Durch die Debatten um &#167; 219a und 218 StGB ist der Schwangerschaftsabbruch wieder in das &#246;ffentliche Bewusstsein gelangt. Dies ist notwendig, denn jede 6.-7. Frau in Deutschland hat am Ende ihrer fruchtbaren Zeit mindestens eine Schwangerschaft abgebrochen &#91;<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.mehralsdudenkst.org&#47;">https:&#47;&#47;www.mehralsdudenkst.org&#47;</Hyperlink>&#93;. Die Zahl der Einrichtungen, die Abbr&#252;che durchf&#252;hren, nimmt jedoch kontinuierlich ab <TextLink reference="1"></TextLink>. Die Gr&#252;nde hierf&#252;r sind vielf&#228;ltig. Insbesondere die Rolle von Medizinstudierenden zur sp&#228;teren Sicherung der Versorgung von ungewollt Schwangeren ist unzureichend erforscht. Ziel der Studie war es, Einstellungen und Wissen von Medizinstudierenden in Deutschland zum Thema Schwangerschaftsabbruch zu erheben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Die Querschnittsstudie an allen staatlichen und privaten Medizinfakult&#228;ten in Deutschland (n&#61;47) nutzte einen Online-Fragebogen auf Basis einer systematischen Literaturrecherche, der in mehreren Schritten mit Expert&#42;innen abgestimmt und mit Medizinstudierenden pilotiert wurde. Er umfasste 11 Fragen zu Einstellungen und 5 zu soziodemographischen Daten. Der Wissenstest bestand aus 10 MC-Fragen, die sich an den Lernzielen des NKLM zu Abbr&#252;chen orientierten &#91;<Hyperlink href="https:&#47;&#47;nklm.de&#47;zend&#47;menu">https:&#47;&#47;nklm.de&#47;zend&#47;menu</Hyperlink>&#93;. Die Rekrutierung der Studienteilnehmer&#42;innen aus der Grundgesamtheit aller Medizinstudierenden (n&#61;ca. 108.000) erfolgte per E-Mail &#252;ber die Fachschaften, Newsletter des BVMD und des Marburger Bundes, soziale Netzwerke sowie Studiendekan&#42;innen. Es wurde eine R&#252;cklaufquote von 10&#37; angestrebt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Insgesamt nahmen 3.634 Studierende aus allen Universit&#228;ten und aus allen Fachsemestern teil (R&#252;cklaufquote: 3,4&#37;). Die Zustimmung zum Selbstbestimmungsrecht der Frau war hoch; 14&#37; sahen aber zumindest z.T. das potenzielle Lebensrecht des Embryos &#252;ber dem Selbstbestimmungsrecht der ungewollt Schwangeren stehen. 58&#37; konnten sich vorstellen, sp&#228;ter als &#196;rzt&#42;in selbst Abbr&#252;che durchzuf&#252;hren. 37&#37; gaben an, dass das Thema Abbr&#252;che im Regelunterricht vorkam, am h&#228;ufigsten in der Gyn&#228;kologie; diese Zahl steigt bis zum Ende des Studiums nur wenig an. Fragen im Wissenstest zur rechtlichen Lage wurden gut beantwortet; Unsicherheiten zeigten sich bei Fragen zu Arzt-&#47;Berufsgruppen, die Abbr&#252;che durchf&#252;hren d&#252;rfen. Komplikationen bei nachfolgenden Schwangerschaften und psychische Folgen wie PTBS wurden f&#228;lschlicherweise als h&#228;ufigste Komplikationen bei chirurgischen Abbr&#252;chen genannt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Medizinstudierende in Deutschland sind als &#252;berwiegend Pro-Choice einzusch&#228;tzen. Viele erwerben bis zum Ende ihres Studiums kein Anwendungswissen zu Schwangerschaftsabbr&#252;chen. Der Mythos, dass Abbr&#252;che h&#228;ufig schwerwiegende psychische Erkrankungen ausl&#246;sen, h&#228;lt sich hartn&#228;ckig. Einschr&#228;nkend muss  auf die niedrige Teilnehmerzahl und die M&#246;glichkeit eines Selbst-Selektionsbias hingewiesen werden.</Pgraph><Pgraph>Medizinstudierende ben&#246;tigen eine wissenschaftliche und patient&#42;innenzentrierte Lehre zur Versorgung von ungewollt Schwangeren, um sie im sp&#228;teren Berufsleben bestm&#246;glich beraten und versorgen zu k&#246;nnen. Davon sind wir derzeit weit entfernt.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Behnke AL</RefAuthor>
        <RefTitle>Barriers to abortion provision: A qualitative study among medical students and gynecologists in Berlin, Germany</RefTitle>
        <RefYear>2024</RefYear>
        <RefJournal>Contraception</RefJournal>
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        <RefTotal>Baier A, Behnke AL. Barriers to abortion provision: A qualitative study among medical students and gynecologists in Berlin, Germany. Contraception. 2024;130:110325. DOI: 10.1016&#47;j.contraception.2023.110325</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1016&#47;j.contraception.2023.110325</RefLink>
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