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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma0558</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Zur Notwendigkeit, Aufgabenklassifikationen auf eine solide methodologische Basis zu stellen&#33;</Title>
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          <LastnameHeading>L&#243;pez D&#225;vila</LastnameHeading>
          <Firstname>Alfredo</Firstname>
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          <LastnameHeading>Becker</LastnameHeading>
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          <Affiliation>Institut f&#252;r medizinische und pharmazeutische Pr&#252;fungsfragen (IMPP), Mainz, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20250908</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>V-07 Pr&#252;fungen 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250908</DateFrom>
          <DateTo>20250910</DateTo>
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    <ArticleNo>V-07-08</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund: </Mark1>Die Thematik der Klassifikation von Pr&#252;fungsaufgaben geh&#246;rt zu den grundlegendsten Themen im Ausbildung- und Pr&#252;fungswesen. Doch kaum ein Thema in der einschl&#228;gigen Forschung scheint ohne eine &#8211; auch halbwegs &#8211; solide methodologische Grundlage auszukommen, wie die &#252;blichen, routinegewordenen <Mark2>konsensbasierten</Mark2> Praktiken der Aufgabenklassifikationen. So stellt die Entwicklung methodologisch solider Prinzipien f&#252;r Aufgabenklassifikationen, nicht zuletzt in der medizinischen Ausbildungs- und Pr&#252;fungsforschung, ein Forschungsdesiderat dar.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>In unserem Beitrag gehen wir der Frage nach der Relevanz, der Zweckbindung und dem Wesen von Aufgabenklassifikationen nach. Mit der Kl&#228;rung dieser grundlegenden Fragen und mit der Einsicht, dass konsensbasierte Aufgabenklassifikationen nicht regelhaft und im gro&#223;en Umfang unpraktikabel sind, verfolgen wir das Ziel, die Praxis der Aufgabenklassifikationen auf eine tragf&#228;hige methodologische Basis zu stellen. Unser Hauptaugenmerk gilt dabei der Erstellung eines Regelwerks f&#252;r Aufgabenklassifikationen, das sich an den Prinzipien der empirischen Methodologie h&#228;lt und deren G&#252;tekriterien Gen&#252;ge tut.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Aufgaben zu klassifizieren ist dem Wesen nach und in methodischer Hinsicht <Mark2>&#8222;Inhaltsanalyse&#8220; deduktiver Pr&#228;gung</Mark2>. Die Grundstruktur unseres <Mark2>inhaltsanalytischen Regelwerkes f&#252;r Aufgabenklassifikationen</Mark2> bildet ein deduktiv gebildetes Kategorienschema. Es umfasst formale wie inhaltliche Strukturmerkmale der Aufgabentexte und erm&#246;glicht es, die relevanten Aufgabenmerkmale zu unterschiedlichsten Verwendungszwecken (z.B. Entsprechung von Blueprints, Lehrevaluation, Messung von Lernoutcomes und nicht zuletzt Validit&#228;tsstudien) zu identifizieren und reliabel zu erfassen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Zu den erfassten manifesten und latenten Aufgabeneigenschaften geh&#246;ren u.a.: das Aufgabenformat, der Aufgabentyp, Fragenvorspann (klinisch vs. nicht-klinisch), Aufgabenzusatz (Bild, Grafik, Formel, etc.), Fachbezug, Kompetenztiefe (Taxonomie). Das Kernelement des Regelwerkes bilden die Operationalisierungen der Kategorien und deren Auspr&#228;gungen, insbesondere die Regeln, nach denen die latenten Aufgabeninhalte klassifiziert werden. Die Reliabilit&#228;t des erstellten Klassifikationsregelwerkes und die Validit&#228;t der Klassifikationsergebnisse werden z. Z. in einer Pilotstudie &#252;berpr&#252;ft, um die erzielten Erkenntnisse in die &#220;berarbeitung und Pr&#228;zisierung der endg&#252;ltigen Klassifikationsregeln einflie&#223;en zu lassen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung und Diskussion: </Mark1>Konsensbasierte Aufgabenklassifikationen sind im gro&#223;en Stil praxisfern, ihre Aussagekraft ist wegen fehlender methodologischer Grundlage limitiert. Sie gen&#252;gen den G&#252;tekriterien eines methodischen Vorgehens nicht, sind nicht reproduzierbar. Die L&#246;sung des Dilemmas besteht in der Aufstellung von auf Reliabilit&#228;t &#252;berpr&#252;fbaren, auf Validit&#228;t der Klassifikationsergebnisse ausgerichteten Regelwerken.</Pgraph></TextBlock>
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