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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma0542</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Entwicklung fall&#252;bergreifender Beobachtungsb&#246;gen f&#252;r Anamnese und k&#246;rperliche Untersuchung im Zuge arbeitsplatzbasierter Pr&#252;fungen</Title>
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          <Affiliation>Institut f&#252;r medizinische und pharmazeutische Pr&#252;fungsfragen (IMPP), Mainz, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>H&#246;res</Lastname>
          <LastnameHeading>H&#246;res</LastnameHeading>
          <Firstname>Eva-Maria</Firstname>
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          <Affiliation>Institut f&#252;r medizinische und pharmazeutische Pr&#252;fungsfragen (IMPP), Mainz, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Federmann</Lastname>
          <LastnameHeading>Federmann</LastnameHeading>
          <Firstname>Aline</Firstname>
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          <Affiliation>Institut f&#252;r medizinische und pharmazeutische Pr&#252;fungsfragen (IMPP), Mainz, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Becker</Lastname>
          <LastnameHeading>Becker</LastnameHeading>
          <Firstname>Jan Carl</Firstname>
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          <Affiliation>Institut f&#252;r medizinische und pharmazeutische Pr&#252;fungsfragen (IMPP), Mainz, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Oksche</Lastname>
          <LastnameHeading>Oksche</LastnameHeading>
          <Firstname>Alexander</Firstname>
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          <Affiliation>Institut f&#252;r medizinische und pharmazeutische Pr&#252;fungsfragen (IMPP), Mainz, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Justus-Liebig-Universit&#228;t Gie&#223;en, Rudolf-Buchheim-Institut f&#252;r Pharmakologie, Gie&#223;en, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20250908</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>V-07 Pr&#252;fungen 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250908</DateFrom>
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    <ArticleNo>V-07-07</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>In Deutschland sind in den letzten Jahren im Zuge einer Diskussion &#252;ber Reformen in der &#228;rztlichen Ausbildung vom BMG mehrere Entw&#252;rfe zur &#196;nderung der &#228;rztlichen Approbationsordnung entwickelt worden, die eine &#8222;Pr&#252;fung am Patienten oder an der Patientin&#8220; (PaP) im dritten Abschnitt der &#228;rztlichen Pr&#252;fung vorsehen. Diese mehrschrittige Pr&#252;fung umfasst die Beobachtung und Bewertung der Anamnese und k&#246;rperlichen Untersuchung durch die Pr&#252;fenden. Es wurden Herausforderungen und L&#246;sungsans&#228;tze zur Standardisierung und Objektivierung dieser fallspezifischen Pr&#252;fungsbestandteile diskutiert und entwickelt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Eine Arbeitsgruppe aus Mitarbeitenden des IMPP und Sachverst&#228;ndigen wurde gebildet, um ein Bewertungsbogen-Konzept f&#252;r die PaP zu entwickeln. Eine Literaturrecherche und der Austausch mit Sachverst&#228;ndigen ergaben, dass es keinen einheitlichen Bewertungsma&#223;stab f&#252;r eine strukturierte und systematische Anamnese sowie f&#252;r eine Ganzk&#246;rperuntersuchung gibt.  Daher erarbeiteten die Mitarbeitenden des IMPP anhand von etablierten Lehrb&#252;chern Vorschl&#228;ge f&#252;r zwei Beobachtungsb&#246;gen. In Workshops und im Umlaufverfahren mit den Sachverst&#228;ndigen wurden diese diskutiert und weitentwickelt, bis ein Konsens erreicht wurde.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Es wurde festgelegt, dass sowohl Minimalanforderungen definiert als auch Patientenfall-spezifische Inhalte ber&#252;cksichtigt werden sollen. Im obligaten Teil der Beobachtungsb&#246;gen wurde ein Konsens &#252;ber die Mindestanforderungen f&#252;r eine strukturierte und systematische Anamnese sowie f&#252;r eine Ganzk&#246;rperuntersuchung im Rahmen der PaP erzielt. Zus&#228;tzlich wurden die Beobachtungsb&#246;gen um fallspezifische Inhalte erg&#228;nzt, um die Individualit&#228;t der Patientenf&#228;lle aufzugreifen. Diese Inhalte werden vom Pr&#252;fungsvorsitz im Vorfeld zur Pr&#252;fung vermerkt, um die Anforderungen m&#246;glichst nachvollziehbar festzulegen. Zudem ist vorgesehen, diese Anforderungen der zweiten pr&#252;fenden Person zur Verf&#252;gung zu stellen. Dies soll ein gemeinsames Verst&#228;ndnis der Pr&#252;fziele und somit eine objektivere Bewertung erm&#246;glichen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Da aufgrund der Individualit&#228;t der Patientenf&#228;lle die Festlegung der fallspezifischen Inhalte sowie die Einsch&#228;tzung deren Wichtung im Ermessen der Pr&#252;fenden bleibt, sind Standardisierung und Objektivierung in einem solchen Pr&#252;fungsformat nicht vollumf&#228;nglich m&#246;glich. Mit den Beobachtungsb&#246;gen f&#252;r Anamnese und k&#246;rperliche Untersuchung wurde jedoch versucht, sich diesen bestm&#246;glich anzun&#228;hern. Perspektivisch w&#228;re denkbar, diese Beobachtungsb&#246;gen im Zuge anderer arbeitsplatzbasierter Pr&#252;fungen zur Anamnese oder k&#246;rperlichen Untersuchung z.B. im PJ einzusetzen und weiterzuentwickeln.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message: </Mark1>Es wurden Beobachtungsb&#246;gen f&#252;r Anamnese und k&#246;rperliche Untersuchung im Rahmen der PaP entwickelt, die Mindestanforderungen unter Ber&#252;cksichtigung der Fallvariabilit&#228;t definieren. Dies k&#246;nnte die Grundlage f&#252;r eine objektivere Bewertung schaffen.</Pgraph></TextBlock>
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