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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Einfluss von OSPE auf das Lernverhalten von MINT-Studierenden &#8211; eine longitudinale Studie im Rahmen einer erstmaligen Implementierung der Pr&#252;fungsform</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>V-07 Pr&#252;fungen 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
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          <DateTo>20250910</DateTo>
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    <ArticleNo>V-07-04</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung: </Mark1>&#8222;Assessment drives learning&#8220; ist f&#252;r den Einfluss auf die in der Medizin etablierten, aber im MINT-Bereich fast unbekannte Pr&#252;fungsform <Mark2>Objective Structured Practical Examination</Mark2> (OSPE) auf Studierende der Gesundheitswissenschaften belegt <TextLink reference="1"></TextLink>. Allerdings weisen einige Studien keinen positiven Einfluss dieser Pr&#252;fungsform auf das Lernverhalten nach oder zeigen gar einen gegenteiligen Effekt auf die Studierenden <TextLink reference="2"></TextLink>. Die widerspr&#252;chlichen Daten deuten darauf hin, dass der Einfluss von OSPE auf das Lernen der Studierenden multifaktoriell ist. Die Untersuchung des Einflusses von OSPEs auf das Lernverhalten von Studierenden, f&#252;r die OSPE eine neue Pr&#252;fungsform darstellt, kann somit weitergehende Erkenntnisse liefern. Daher wird im Rahmen der erstmaligen Implementierung eines OSPEs f&#252;r MINT-Studierende deren Lernverhalten im zeitlichen Verlauf der Pr&#252;fungsvorbereitung untersucht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>MINT-Studierenden werden an der RWTH Aachen in dem Fach &#8222;Einf&#252;hrung in die Medizin&#8220; (2 Sem., 2 SWS) neben medizinischem Grundwissen auch praktische F&#228;higkeiten sowie interpersonelle und interdisziplin&#228;re Kompetenzen vermittelt. Um kompetenzbasiertes Pr&#252;fen zu erm&#246;glichen, wird die Pr&#252;fungsform OSPE erstmalig in diesem Fach im Rahmen der F&#246;rderung Freiraum 2023 (StIL) implementiert. Bei Beginn der Veranstaltung im Wintersemester 2024 wurde den Studierenden die Pr&#252;fungsform OSPE erkl&#228;rt. Das Lernverhalten der Studierenden wird in einer prospektiven, longitudinalen Studie mittels Online-Umfragen semesterbegleitend erfasst. Die Daten zu den verwendeten Lernressourcen und der Lernzeit der Studierenden werden quantitativ mit geschlossenen Fragen erhoben. Der zeitliche Verlauf der angewandten Lernmethoden sowie die damit verbundenen Ziele werden qualitativ erfasst, um Ver&#228;nderungen in der Qualit&#228;t des Lernens zu monitoren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die bisherigen Online-Umfragen erzielten eine mittlere R&#252;cklaufquote von 35,3&#37; der erwarteten Pr&#252;fungsteilnehmenden. Die Umfragen werden im zweiten Semester der Veranstaltung ab April 2025 fortgesetzt. Wir erwarten eine Ver&#228;nderung der genutzten Lernmethoden mit einer Zunahme der Anwendung des Tiefenlernens und des strategischen Lernens. Es ist zu erwarten, dass die Studierenden im Zuge dessen auch ihre genutzten Lernressourcen diversifizieren. Insbesondere erwarten wir dies als messbare Reaktion auf die geplante H&#246;rsaal-Demonstration einer OSPE-Station im April 2025. Zudem erwarten wir im zeitlichen Verlauf eine Zunahme der Lernzeit. Die Durchf&#252;hrung des OSPEs ist f&#252;r Ende August 2025 terminiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>F&#252;r MINT-Studierende stellt die f&#252;r sie neuartige Pr&#252;fungsform OSPE eine Herausforderung dar und kann das Lernverhalten im zeitlichen Verlauf der Pr&#252;fungsvorbereitung erheblich beeinflussen. Es kann sich als wichtig erweisen, Pr&#252;fungen bereits in Grundlagenf&#228;chern kompetenzorientiert zu gestalten, um &#252;ber den Einfluss auf das Lernen von Studierenden eine nachhaltige Basis f&#252;r die weitere medizinische Ausbildung zu schaffen.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Lafleur A</RefAuthor>
        <RefAuthor>C&#244;t&#233; L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Leppink J</RefAuthor>
        <RefTitle>Influences of OSCE design on students&#8217; diagnostic reasoning</RefTitle>
        <RefYear>2015</RefYear>
        <RefJournal>Med Educ</RefJournal>
        <RefPage>203-214</RefPage>
        <RefTotal>Lafleur A, C&#244;t&#233; L, Leppink J. Influences of OSCE design on students&#8217; diagnostic reasoning. Med Educ. 2015;49(2):203-214. DOI: 10.1111&#47;medu.12635</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1111&#47;medu.12635</RefLink>
      </Reference>
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        <RefAuthor>Rudland J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Wilkinson T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Smith-Han K</RefAuthor>
        <RefAuthor>Thompson-Fawcett M</RefAuthor>
        <RefTitle>&#8220;You can do it late at night or in the morning. You can do it at home, I did it with my flatmate.&#8221; The educational impact of an OSCE</RefTitle>
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        <RefJournal>Med Teach</RefJournal>
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        <RefTotal>Rudland J, Wilkinson T, Smith-Han K, Thompson-Fawcett M. &#8220;You can do it late at night or in the morning. You can do it at home, I did it with my flatmate.&#8221; The educational impact of an OSCE. Med Teach. 2008;30(2):206-211. DOI: 10.1080&#47;01421590701851312</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1080&#47;01421590701851312</RefLink>
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