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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma0399</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Etablierung und Validierung eines Fragebogens zur Erfassung klinischer Selbstwirksamkeitserwartung bei Medizinstudierenden</Title>
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          <Firstname>Sigrid</Firstname>
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      <DatePublished>20250908</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>V-05 Professional Identity Formation</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
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    <ArticleNo>V-05-07</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Medizinstudierende f&#252;hlen sich auf das klinische Arbeiten nach dem Abschluss des Studiums oft nicht gut vorbereitet. Vorbereitung umfasst neben Wissensinhalten und praktischen F&#228;higkeiten auch die subjektive &#220;berzeugung, einer Aufgabe gewachsen zu sein und Vertrauen in die eigenen F&#228;higkeiten zu haben. Diese sogenannte Selbstwirksamkeitserwartung (SWE) sorgt bei hoher Auspr&#228;gung f&#252;r mehr Durchhalteverm&#246;gen und die Bereitschaft, sich mit schwierigen Aufgaben &#252;berhaupt erst auseinanderzusetzen. W&#228;hrend sich allgemeine SWE schon gut erfassen l&#228;sst, gibt es f&#252;r die Messung von klinischer SWE bisher kein Instrument.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>In halbstrukturierten Interviews mit 13 PJ-Studierenden (n&#61;7 weiblich) wurden relevante Aspekte f&#252;r SWE im Rahmen klinischer T&#228;tigkeiten der Studierenden identifiziert. Hieraus lie&#223;en sich 16 initiale Items formulieren. In einer Onlinebefragung beantworteten 104 PJ-Studierende (n&#61;76 weiblich) die 16 Items zur klinischen SWE sowie B&#246;gen zur Erfassung von allgemeinem Selbstwert, Unsicherheit, Emotionalit&#228;t und allgemeiner SWE. Mittels konfirmatorischer Faktorenanalyse (CFA) wurde die Skala mit 16 Items auf Einfachstruktur &#252;berpr&#252;ft. Cronbachs Alpha wurde als Homogenit&#228;tsma&#223; berechnet. Items wurden anhand inhaltlicher Redundanz, Faktorladungen und Item-Skalen Korrelationen iterativ entfernt. Mit der reduzierten Skala wurden Korrelationen zu den anderen Konstrukten zur Validit&#228;tspr&#252;fung berechnet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die CFA mit allen 16 Items konnte bei einem &#945;&#61;,82 keine Einfachstruktur best&#228;tigen (RMSEA&#61;,079; SRMR&#61;,080; CFI&#61;,799). Eine exploratorische Faktorenanalyse (EFA) zeigte, dass 13 Items auf einen Faktor und 3 auf einen zweiten Faktor luden. Letztere wurden aufgrund der EFA sowie inhaltlicher &#220;berlegungen zu negativer Formulierung und Redundanz entfernt. Noch zwei Items wurden aufgrund von niedriger Item-Skalen Korrelationen (r&#61;,25 und r&#61;,28) und Faktorladungen (0,196 und 0,173) entfernt. Ein Item wurde aufgrund von Redundanz entfernt. F&#252;r die resultierende Skala mit 10 Items konnte mittels CFA die Einfachstruktur bei einem &#945;&#61;,78 best&#228;tigt werden (RMSEA&#61;,000; SRMR&#61;,053; CFI&#61;1,000). Die Korrelationen mit allgemeinem Selbstwert sowie der allgemeinen SWE waren signifikant und positiv (r&#61;,51; p&#60;,001 und r&#61;,66; p&#60;,001). Mit Emotionalit&#228;t korrelierte die Skala signifikant und negativ (r&#61;-,29; p&#61;,020).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Die 10-Item Skala zur Erfassung klinischer SWE ist eindimensional und zeigt gute Reliabilit&#228;t. Items, die bspw. auf die Abfrage sozialer Aspekte eingingen, zeigten deutlich niedrigere Item-Skalen Korrelationen sowie Faktorladungen, was den Fokus der Skala auf subjektive &#220;berzeugungen best&#228;tigt. Mit allgemeiner SWE korreliert die Skala positiv. Zusammenh&#228;nge mit tats&#228;chlichem Verhalten bei klinischen T&#228;tigkeiten sollten im n&#228;chsten Schritt untersucht werden.</Pgraph></TextBlock>
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