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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Einflussfaktoren auf neue Lehr-Lernkonzepte in gesundheitswissenschaftlichen Studieng&#228;ngen an privaten Hochschulen in Deutschland (BMBF-Projekt ELLpH)</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke, Juniorprofessur f&#252;r Innovative und Digitale Lehr- und Lernformen in der Multiprofessionellen Gesundheitsversorgung, Witten, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke, Juniorprofessur f&#252;r Innovative und Digitale Lehr- und Lernformen in der Multiprofessionellen Gesundheitsversorgung, Witten, Deutschland</Affiliation>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>V-01 Student Life Cycle</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
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    <ArticleNo>V-01-05</ArticleNo>
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      <Funding>Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung</Funding>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund&#47;Problem: </Mark1>Private Hochschulen erleben einen Bedeutungszuwachs in der akademischen Aus-, Fort- und Weiterbildung, sind in der deutschen Hochschulforschung aber noch unzureichend untersucht <TextLink reference="1"></TextLink>. Bisherige Forschung weist privaten Hochschulen u.a. eine schnellere Anpassung von Lehr-Lernkonzepten an Bedarfe von Studierenden und potenziellen zuk&#252;nftigen Arbeitsfeldern zu.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Ziel: </Mark1>Gegenstand des aus 3 Teilprojekten bestehenden BMBF-Projekts der Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke &#38; TU Dortmund sind Einflussfaktoren auf Lehr-Lernkonzepte insbesondere mit Blick auf die Rolle von Lehrenden und Studiengangsleitungen. Fragestellung des hier er&#246;rterten Teilprojekts sind die besonderen Prozesse der Implementierung, Durchsetzung und Weiterentwicklung innovativer Lehr-Lernkonzepte an den untersuchten privaten Hochschulen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Das Projekt verfolgt einen Multimethoden-Ansatz, bestehend aus einer zweistufigen Dokumentenanalyse <TextLink reference="2"></TextLink>, deren Ergebnisse die Grundlage f&#252;r leitfadengest&#252;tzte qualitative Interviews mit Lehrenden und Studiengangsleitungen bilden. Untersucht wurden in der ersten Phase die Webseiten von insgesamt 17 privaten Hochschulen auf der Grundlage der Kategorien des Wissenschaftsrats mit Fokus auf die Studienangebote im Fachgebiet Gesundheit&#47;Medizin. Daran schloss sich die Analyse von 32 Modulhandb&#252;chern anhand einer Kodiermatrix aus den Empfehlungen des Wissenschaftsrats, fachverbandlichen Empfehlungen sowie auf der Grundlage fachdidaktischer Standards. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Das Angebot an digitalen und berufsbegleitenden Studieng&#228;ngen weist auf eine hohe Flexibilit&#228;t der Studienorganisation hin. W&#228;hrend Campushochschulen spezifische Modulhandb&#252;cher aufweisen und auch im Rahmen des Pr&#228;senzstudiums diverse Lehr-Lernkonzepte identifizierbar sind, sind die Modulhandb&#252;cher von Digitalen Campus- oder Verbundhochschulen hoch formalisiert, lassen aber gleichzeitig eine beschr&#228;nkte Vielfalt von Lehr-Lernkonzepten erkennen. Au&#223;erhalb von Campushochschulen spielt Peer-to-Peer-Lernen eine geringere Rolle. Interdisziplin&#228;res und interprofessionelles Lernen ist wenig relevant. Praxislernen und Praxisinhalte sind wichtig, jedoch ist ihre faktische Umsetzung in der Lehrpraxis durch die Dokumentenanalyse nicht konkretisierbar.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die typische private Hochschule gibt es nicht. Die Besonderheiten der Studienangebote, die Organisation des Lehrbetriebs und die jeweiligen Adressat&#42;innen der Angebote lassen eine sehr heterogene Landschaft erkennen. Bei digitalen Studieng&#228;ngen l&#228;sst der sehr hohe Anteil von Selbstlernphasen, der ausweislich der Modulhandb&#252;cher in einzelnen Modulen bis 99&#37; betr&#228;gt, eine Beschr&#228;nkung von Lehr-Lernkonzepten erkennen. Multimodale Konzepte des Lehrens und Lernens sind vermutlich von besonderer Bedeutung. Unzweifelhaft erm&#246;glichen private Hochschulen eine gro&#223;e Vielfalt von Zug&#228;ngen zum Studium. Es ist in der weiteren Forschung zu kl&#228;ren, wie sich dieses in der praktischen Umsetzung der Lehr-Lernkonzepte realisiert.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefBookTitle>Private Hochschulen in Deutschland (Dissertation)</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Herrmann S. Private Hochschulen in Deutschland (Dissertation). M&#252;nchen: LMU M&#252;nchen; 2021.</RefTotal>
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        <RefAuthor>Hoffmann N</RefAuthor>
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        <RefYear>2018</RefYear>
        <RefBookTitle>Dokumentenanalyse in der Bildungs- und Sozialforschung: &#220;berblick und Einf&#252;hrung</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Hoffmann N. Dokumentenanalyse in der Bildungs- und Sozialforschung: &#220;berblick und Einf&#252;hrung. 1. Auflage. Weinheim, Basel: Beltz Juventa; 2018.</RefTotal>
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