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      <Title language="de">Wie KI sieht &#8211; und manchmal auch nicht: Bildanalyse in der Augenheilkunde zwischen Hype und Realit&#228;t</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Vereinigung Norddeutscher Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
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        <MeetingSession>Bildgebung</MeetingSession>
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    <ArticleNo>26vnda08</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Ziel:</Mark1> K&#252;nstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend als Schl&#252;sseltechnologie f&#252;r die automatisierte Analyse ophthalmologischer Bilddaten betrachtet. Verfahren des Deep Learnings zeigen in zahlreichen Studien eine hohe Leistungsf&#228;higkeit bei der Detektion und Klassifikation insbesondere retinaler Erkrankungen auf Fundusfotografien und OCT-Aufnahmen. Gleichzeitig besteht im klinischen Alltag h&#228;ufig eine Diskrepanz zwischen der wahrgenommenen Leistungsf&#228;higkeit dieser Systeme und dem tats&#228;chlichen Verst&#228;ndnis ihrer Funktionsweise und Grenzen. Ziel des Vortrags ist es, die grundlegenden Prinzipien der KI-basierten Bilderkennung verst&#228;ndlich zu erl&#228;utern und anhand ophthalmologischer Beispiele aufzuzeigen, wo diese Verfahren besonders leistungsf&#228;hig sind, aber auch wo ihre technischen, ethischen und rechtlichen Grenzen liegen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Der Vortrag vermittelt die Funktionsweise moderner KI-basierter Bildanalyse anhand anschaulicher Beispiele aus der ophthalmologischen Bildgebung. Schrittweise wird erkl&#228;rt, wie neuronale Netze trainiert werden, welche Rolle Trainingsdatens&#228;tze spielen und wie aus Pixelinformationen diagnostische Vorhersagen entstehen. Besonderes Augenmerk liegt auf Convolutional Neural Networks und verwandten Deep-Learning-Architekturen, die in der ophthalmologischen Diagnostik und Forschung weit verbreitet sind. Erg&#228;nzend werden typische Fehlerquellen und Limitationen demonstriert, beispielsweise Verzerrungen durch Trainingsdatens&#228;tze (Bias), mangelnde Generalisierbarkeit auf neue Populationen oder unerwartete Fehlklassifikationen bei ver&#228;nderten Bildbedingungen. Dar&#252;ber hinaus werden aktuelle regulatorische Rahmenbedingungen, ethische Fragestellungen und haftungsrechtliche Aspekte beim Einsatz KI-basierter Systeme in der augen&#228;rztlichen Routine diskutiert. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnis:</Mark1> Der Vortrag zeigt, dass moderne KI-Systeme beeindruckende Leistungen in der Analyse ophthalmologischer Bilddaten erreichen k&#246;nnen und in vielen Anwendungsbereichen bereits eine diagnostische Genauigkeit auf Expertenniveau erzielen. Gleichzeitig wird deutlich, dass diese Systeme nicht &#8222;sehen&#8220; oder &#8222;verstehen&#8220; im menschlichen Sinne, sondern statistische Muster in gro&#223;en Datenmengen erkennen. Dadurch entstehen spezifische St&#228;rken &#8211; etwa bei der Verarbeitung gro&#223;er Bilddatens&#228;tze &#8211; aber auch charakteristische Schw&#228;chen. Beispiele aus der ophthalmologischen Bildgebung verdeutlichen, dass KI-Systeme empfindlich auf Ver&#228;nderungen in Bildqualit&#228;t, Ger&#228;teeigenschaften oder Patientenkollektiven reagieren k&#246;nnen und in Einzelf&#228;llen &#252;berraschende Fehlentscheidungen treffen. Ebenso wird deutlich, dass Transparenz, Datenqualit&#228;t und sorgf&#228;ltige klinische Validierung entscheidend f&#252;r eine sichere Anwendung sind. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> KI-basierte Bildanalyse hat das Potenzial, Diagnostik und Forschung in der Augenheilkunde nachhaltig zu ver&#228;ndern und klinische Entscheidungsprozesse zu unterst&#252;tzen. Voraussetzung f&#252;r einen verantwortungsvollen Einsatz ist jedoch ein realistisches Verst&#228;ndnis der zugrunde liegenden Technologien sowie ihrer Grenzen. Neben technischen Aspekten spielen dabei auch ethische, regulatorische und rechtliche Rahmenbedingungen eine zentrale Rolle. Der Vortrag soll dazu beitragen, KI in der ophthalmologischen Bildgebung weder als magische &#8222;Black Box&#8220; noch als kurzfristigen Hype zu betrachten, sondern als leistungsf&#228;higes Werkzeug, dessen Nutzen ma&#223;geblich von Datenqualit&#228;t, klinischer Einbettung und kritischer Evaluation abh&#228;ngt.</Pgraph></TextBlock>
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