<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>26kgg678</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26kgg678</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg6786</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Die Landarztquote als Baustein zur Sicherstellung der haus&#228;rztlichen Versorgung: der Status quo in Frankfurt und Marburg</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Fink</Lastname>
          <LastnameHeading>Fink</LastnameHeading>
          <Firstname>Martin Euripides</Firstname>
          <Initials>ME</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Goethe-Universit&#228;t Frankfurt, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Frankfurt, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20251030</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0662</MeetingId>
        <MeetingSequence>678</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Landarztquoten als Baustein der haus&#228;rztlichen Nachwuchssicherung: Zusammenf&#252;hrung des aktuellen Forschungsstands</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>SYM-30-03</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> In Hessen wurde die sog. &#8222;Landarztquote (LAQ)&#8220; zum Wintersemester 2022&#47;2023 eingef&#252;hrt.</Pgraph><Pgraph>In diesem Beitrag werden die Startbedingungen und Studienleistungen der ersten beiden Kohorten Frankfurter und Marburger LAQ-Studierender illustriert und die zuk&#252;nftig zu erwartenden Entwicklungen zur Diskussion gestellt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Welche Eingangsvoraussetzungen bringen die &#252;ber die LAQ zugelassenen Studierenden mit&#63;</Pgraph><Pgraph>Wie stellt sich der Status quo der Studienleistungen an den Standorten Frankfurt und Marburg dar&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> Es wird auf Evaluationsdaten der hessischen &#8222;Studienplatzquote Medizin&#8220; zur&#252;ckgegriffen. Vorgestellt werden Daten der LAQ-Studierenden sowie der interessierten Teilnehmenden am Schwerpunktcurriculum HeLaMed aus dem Bewerbungsprozess, zu den Studienleistungen an den Standorten Frankfurt und Marburg, die M1-Ergebnisse sowie Daten aus begleitenden Prim&#228;rerhebungen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Daten aus der LAQ-Bewerbungsphase deuten auf eine gegen&#252;ber der Hauptzulassung vergleichsweise niedrige formale Studierf&#228;higkeit bzw. fehlende Belege f&#252;r diese hin, aber auch auf eine hohe Motivation dieser Studierenden (Ergebnisse der Multiplen Mini-Interviews in der zweiten Stufe des LAQ-Auswahlprozesses). Die Prim&#228;rerhebungen zeigen eine hohe zus&#228;tzliche Belastung durch (Neben-)Erwerbst&#228;tigkeit. Die Studienleistungsdaten lassen erkennen, dass LAQ-Studierende gr&#246;&#223;ere Schwierigkeiten haben, das Studium erfolgreich zu meistern, was sich durch eine l&#228;ngere Studiendauer sowie erh&#246;hte Studienabbruchquoten zeigt. Die HeLaMed-Teilnehmenden aus der Regelzulassung haben regelhaft keine nennenswerten Schwierigkeiten im Studienprogress.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die festgestellten Studienleistungen der LAQ-Studierenden sind wohl am ehesten mit denen der (abgeschafften) Wartezeitquote zu vergleichen.</Pgraph><Pgraph>Wie k&#246;nnen Studierende unterst&#252;tzt und die LAQ bestm&#246;glich ausgestaltet werden, so dass das Ziel der St&#228;rkung der haus&#228;rztlichen Versorgung erreicht wird&#63;</Pgraph><Pgraph>Gibt es ein Mindestma&#223; an formaler Studierf&#228;higkeit, unterhalb dessen eine bevorzugte Zulassung anstelle anderer Studierender wom&#246;glich eher schadet&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Die heterogenen Erfahrungen best&#228;tigen: Der Erfolg einer LAQ kann sich nicht &#252;ber Bewerbungsanzahl oder Aussch&#246;pfung der Studienpl&#228;tze definieren. Vielmehr sind fl&#228;chendeckende Evaluationen ein wichtiger Erfolgsgarant, indem sie Herausforderungen fr&#252;hzeitig sichtbar und auf guter Datengrundlage ad&#228;quate Handlungskonsequenzen ableitbar machen. Die Erfahrungen mit interessierten HeLaMed-Teilnehmenden der Regelzulassung sind durchweg positiv.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>