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    <IdentifierDoi>10.3205/26kgg663</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg6634</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Aktuelle Empfehlungen zu Allergiepr&#228;vention: Konsens und Divergenzen in internationalen Leitlinien</Title>
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          <Affiliation>P&#228;dagogische Hochschule Freiburg, Institut f&#252;r Health Education und Health Research, Freiburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0662</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Allergiepr&#228;vention zwischen Evidenz und Unsicherheit: Aktuelle Ergebnisse und methodische Herausforderungen in Evidenz und Leitlinien</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>SYM-25-02</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Empfehlungen zu fr&#252;hkindlicher Allergiepr&#228;vention finden sich in klinischen Leitlinien und Ern&#228;hrungsleitlinien, die Gesundheitsfachkr&#228;ften als wichtige Orientierung dienen. Sie weisen jedoch oft methodische Schw&#228;chen, mangelnde Transparenz und m&#246;gliche Interessenkonflikte auf. Diese qualitativen Schw&#228;chen und Unterschiede in der Evidenzbewertungen f&#252;hren teils zu widerspr&#252;chlichen Empfehlungen und k&#246;nnen das Vertrauen in die Leitlinien beeintr&#228;chtigen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung:</Mark1> Ziel ist es die Empfehlungen aktueller Leitlinien zu Allergiepr&#228;vention zu vergleichen und &#220;bereinstimmungen und Widerspr&#252;che in den Leitlinien zu identifizieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Es wurden seit 2020 ver&#246;ffentlichte Leitlinien zu Allergiepr&#228;vention recherchiert und deren Empfehlungen zu Beikosteinf&#252;hrung, Stillen, Muttermilchersatzprodukten (Formula), Hautpflegeinterventionen, sowie zur Supplementierung mit Pr&#228;- und Probiotika extrahiert und analysiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> 14 Leitlinien wurden eingeschlossen, 12 Leitlinien thematisieren Beikost, 11 Stillen, 9 Formula, 8 Pr&#228;-&#47;Probiotika, und 4 Hautpflegeinterventionen.</Pgraph><Pgraph>Stillen wird grunds&#228;tzlich von allen Leitlinien empfohlen, meist jedoch nicht prim&#228;r zur Allergiepr&#228;vention, sondern aufgrund allgemeiner gesundheitlicher Vorteile. Formula wird nur empfohlen, wenn Stillen nicht m&#246;glich ist; hypoallergene Formula nur bei erh&#246;htem Allergierisiko und erwiesener Wirksamkeit in klinischen Studien.</Pgraph><Pgraph>Die meisten Leitlinien empfehlen mindestens 4 Monate ausschlie&#223;liches Stillen, einige empfehlen jedoch 6 Monate; dementsprechend variiert auch der empfohlene Beikostbeginn in Leitlinien. Einige Leitlinien empfehlen, zwischen 4 und 6 Monaten mit Beikost zu beginnen, andere empfehlen erst nach dem 6. Monat Beikost einzuf&#252;hren. Potentiell allergene Nahrungsmittel sollen mit Beginn der Beikost eingef&#252;hrt werden, der genaue Zeitpunkt variiert je nach Nahrungsmittel und Leitlinie.</Pgraph><Pgraph>Bei Pr&#228;-&#47;Probiotika sowie Hautpflegeinterventionen sprechen sich die meisten Leitlinien aufgrund unzureichender Evidenz gegen eine routinem&#228;&#223;ige Anwendung zur Allergiepr&#228;vention aus, oder geben keine eindeutige Empfehlung dazu ab.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> W&#228;hrend grundlegende Empfehlungen zu Stillen und Beikost weitgehend konsistent sind, bestehen aufgrund unzureichender Evidenz mangelnde Klarheit und uneinheitliche Empfehlungen, insbesondere bei Pr&#228;- und Probiotika und bei Hautpflegeinterventionen. Dies kann zu Unsicherheiten in der Praxis f&#252;hren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message</Mark1>: Regelm&#228;&#223;ige Aktualisierungen von Leitlinien und eine transparente Evidenzdarstellung sind essenziell, um das Vertrauen in Leitlinien zu st&#228;rken und Unsicherheiten in der Praxis zu reduzieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenskonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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