<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>26kgg642</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26kgg642</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg6423</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Wie erleben die Patient:innen die Teilnahme an der Studie zum Sozialen Rezept&#63;</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>H&#246;rmann</Lastname>
          <LastnameHeading>H&#246;rmann</LastnameHeading>
          <Firstname>Simon Leonard</Firstname>
          <Initials>SL</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Berlin, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20251030</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0662</MeetingId>
        <MeetingSequence>642</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Social Prescribing in der haus&#228;rztlichen Versorgung</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>SYM-18-04</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark2>Zielsetzung: </Mark2>Welche Erkenntnisse zur Studienprozedur und zur Intervention ergeben sich aus einer qualitativen Befragung der beteiligten Patient:innen&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methode:</Mark1> Es wurden 20 Patient:innen aus beiden Gruppen der Hauptstudie qualitativ interviewt. Die Rekrutierung erfolgte in zwei Wellen. F&#252;r die erste Welle wurden die 17 ersten Patienten, die die Intervention abgeschlossen hatten, anhand von gezieltem, Convenience Sampling ausgew&#228;hlt. Von diesen wurden neun Teilnehmende f&#252;r Interviews rekrutiert. In der zweiten Kohorte konnten anhand von theoretischem Sampling 19 Teilnehmende ausgew&#228;hlt werden. Nach weiteren elf Rekrutierungen wurde eine theoretische S&#228;ttigung erreicht. Die episodischen, leitfadenbasierten Interviews wurden aufgezeichnet, transkribiert und pseudonymisiert. Die Auswertung erfolgte mittels thematischen Kodierens nach Uwe Flick.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Viele Patient:innen sehen die Hausarztpraxen neben Familien und Freunden als erste Ansprechpartner bei sozialen und psychischen Problemen. Einige der Teilnehmenden verbanden mit dem Sozialen Rezept die Erwartung an Hilfe bei einer Psychotherapieplatzsuche, der Beantragung eines Pflegegrads oder einer Reha. Die Rekrutierung durch die Hausarztpraxen wurde von den meisten Patient:innen als zeiteffizient und sehr helfend erlebt. In vereinzelten F&#228;llen wurde von den Patienten berichtet, dass kein soziales Problem identifiziert oder angesprochen worden war. In wenigen F&#228;llen wurde von den Patient:innen zwischen psychischen und sozialen Problemen unterschieden.</Pgraph><Pgraph>Die Link Worker:innen wurden von den Patient:innen als sehr bem&#252;ht, vertrauensw&#252;rdig und entlastend wahrgenommen. Als m&#246;glicher Wirkmechanismus wurde neben der Recherchearbeit die emotionale Unterst&#252;tzung und Struktur durch die Link Worker:innen angegeben. Als H&#252;rden wurden Probleme im Vermittlungsschritt von den Link Worker:innen an Angebote vor Ort  beschrieben. Als m&#246;gliche Gr&#252;nde hierf&#252;r wurde u.a. Terminschwierigkeiten, Zur&#252;ckhaltung im sozialen Kontakt mit anderen und das Bed&#252;rfnis nach mehr Struktur durch Follow-Up-Termine mit den Link Worker:innen genannt.</Pgraph><Pgraph>Die Studienprozedur wurde von beiden Gruppen als angenehm wahrgenommen. Die Teilnehmenden empfanden bereits die Befragungen durch das Studienteam als emotional unterst&#252;tzend. Teilweise wurde von Patient:innen angegeben, von den Hausarztpraxen und anderen Personen Unterst&#252;tzung bei der Nutzung der Brosch&#252;re erhalten zu haben. Es gab keine Hinweise auf eine Kontamination durch Link Worker:innen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Eine Anpassung der Praxis-Schulungen und ggf. mehr Selektivit&#228;t bei der Praxisrekrutierung k&#246;nnte die Zielgerichtetheit der Teilnehmendenrekrutierung weiter steigern. Hinweise auf bestehende H&#252;rden im Vermittlungsschritt und potentielle Wirkmechanismen k&#246;nnen die Link-Worker-Schulungen erg&#228;nzen. Die emotionale Unterst&#252;tzung durch das Studienpersonal und Unterst&#252;tzung im Umgang mit der Borsch&#252;re f&#252;hren m&#246;glicherweise zu untersch&#228;tzten Effekten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>