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    <IdentifierDoi>10.3205/26kgg628</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg6285</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Sexual- und Verh&#252;tungsverhalten Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland &#8211; aktuelle Daten der repr&#228;sentativen Wiederholungsbefragung Jugendsexualit&#228;t</Title>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Sexuelle Gesundheit und sexuelle Bildung junger Menschen</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>SYM-16-02</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die repr&#228;sentative Wiederholungsbefragung zu Jugendsexualit&#228;t des Bundesinstituts f&#252;r &#214;ffentliche Gesundheit (BI&#214;G, ehemalige BZgA) liefert seit 1980 ein zuverl&#228;ssiges empirisches Fundament, um Entwicklungen in der sexuellen und reproduktiven Gesundheit junger Menschen valide zu erfassen. Fortlaufend wird dokumentiert, wie Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 25 Jahren in Deutschland Sexualit&#228;t erleben, welche Einstellungen sie vertreten, welche Informationsquellen sie nutzen und wie sich ihr Wissen und Verhalten im Laufe der Zeit ver&#228;ndern.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung:</Mark1> Der eingereichte Beitrag fokussiert die Ergebnisse der aktuellen 10. Welle zum Sexual- und Verh&#252;tungsverhalten junger Menschen sowie ihrer Sexualaufkl&#228;rung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Insgesamt nahmen N &#61; 5.855 Jugendliche (14&#8211;17 Jahre) und junge Erwachsene (18&#8211;25 Jahre) an der Umfrage teil. Die Datenerhebung erfolgte in der ersten H&#228;lfte des Jahres 2025 und wurde mittels der CAPI-Methode (Computer-assisted Personal Interviewing) mit m&#252;ndlichen und schriftlichen Interviewteilen von geschulten Interviewenden durchgef&#252;hrt. Datenvergleiche k&#246;nnen auf der Grundlage soziodemografischer Merkmale (z.B. Geschlecht, Alter, Bildungsniveau, soziokultureller Hintergrund) vorgenommen werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Im Vergleich zu fr&#252;heren Erhebungswellen haben junge Menschen deutlich sp&#228;ter ihre ersten sexuellen Kontakte. 2025 gaben 40&#37; der 17-J&#228;hrigen an, heterosexuellen Sex gehabt zu haben, gegen&#252;ber 61&#37; im Jahr 2019. Erste sexuelle Erfahrungen finden &#252;berwiegend in festen Beziehungen und mit sicherer Verh&#252;tung statt. Nur 6&#37; der jungen Menschen (14&#8211;25 Jahre) haben beim ersten Sex nicht verh&#252;tet. Kondome und die Pille sind die am h&#228;ufigsten verwendeten Verh&#252;tungsmethoden. Sexualaufkl&#228;rung in der Schule hat an Bedeutung gewonnen (2025: 78&#37;, 2019: 69&#37;), wichtige Ansprechpersonen sind Lehrkr&#228;fte (2025: 45&#37;, 2019: 36&#37;) und Eltern (2025: 64&#37;, 2019: 56&#37;). Junge Menschen nutzen zudem unterschiedliche Online-Quellen f&#252;r Informationen im Kontext sexueller und reproduktiver Gesundheit.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Daten zeigen, dass junge Menschen in Deutschland verantwortungsvoll, gesundheitsbewusst und selbstbestimmt mit Sexualit&#228;t und Verh&#252;tung umgehen. Dies best&#228;tigt die zentrale Bedeutung der Sexualaufkl&#228;rung &#8211; auch im Hinblick auf die Pr&#228;vention von Teenagerschwangerschaften. Junge Menschen erweisen sich dabei meist als f&#228;hig, die Glaubw&#252;rdigkeit der unterschiedlichen Quellen on- und offline einzusch&#228;tzen. Angesichts der wachsenden Bedeutung von KI braucht es jedoch weitere Unterst&#252;tzung bei der Entwicklung von Medienkompetenz.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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