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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Wie weiter mit Gesundheitsgerechtigkeit&#63; Wissenschaft, Sprache, Macht</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Augsburg, Institut f&#252;r Ethik und Geschichte der Gesundheit in der Gesellschaft, Augsburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0662</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Demokratie(gef&#228;hrdungen) und gesundheitliche Chancengerechtigkeit</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>SYM-03-02</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Inhalt:</Mark1> Der Vortrag widmet sich der Frage, wie gesundheitliche Chancengerechtigkeit in Zeiten zunehmender politischer Polarisierung und wachsenden Drucks auf wissenschaftliche Sprache und Forschung weitergedacht und gest&#228;rkt werden kann. Zun&#228;chst wird soziale Gerechtigkeit als Kernelement von Public Health und Public-Health-Ethik eingef&#252;hrt. In aller K&#252;rze wird die Entwicklung der wissenschaftlichen Diskussion zu Gesundheitsgerechtigkeit, feministischer, intersektionaler und dekolonialer Bioethik seit den 1990er-Jahren nachgezeichnet. Aktuell findet in den USA gerade in diesen Forschungsbereichen eine zunehmende Zensur von wissenschaftlicher Sprache und Inhalten statt. Auch in Deutschland und anderen L&#228;ndern sind &#228;hnliche Tendenzen zu erkennen, von politisch motivierten Eingriffen &#252;ber gesellschaftliche Wissenschaftsskepsis bis hin zu institutioneller und antizipatorischer Selbstzensur.</Pgraph><Pgraph>Anhand aktueller Beispiele wird gezeigt, wie die Vermeidung bestimmter Begriffe &#8211; etwa zu Marginalisierung, Geschlecht oder Behinderung &#8211; gesundheitliche Ungleichheiten unsichtbar machen kann, Forschungspriorit&#228;ten verzerrt werden, und internationale Kooperationen sowie evidenzbasierte Politik erschwert werden. Der Vortrag regt zur Diskussion dar&#252;ber an, welchen Umgang wir damit in unserer wissenschaftlichen Praxis finden k&#246;nnen: Wie k&#246;nnen wir diskutieren und kritisieren, ohne das politische und gesellschaftliche Fundament weiter zu destabiliseren&#63; Welche Grund&#252;berzeugungen treiben Wissenschaftler:innen in diesem Feld eigentlich an&#63;</Pgraph><Pgraph>Der Vortrag argumentiert daf&#252;r, im Sinne des Grundwertes des gleichen moralischen Status aller Menschen, die Sprache und die Sprechf&#228;higkeit &#252;ber Gesundheitsgerechtigkeit zu erhalten. Es werden individuelle und kollektive Handlungsoptionen andiskutiert, um Gesundheitsgerechtigkeit als Gegenstand und Ziel wissenschaftlicher Arbeit auch unter erschwerten Bedingungen sichtbar und sprechbar zu halten. Es wird dabei als notwendig erachtet, in der gesundheitsbezogenen Forschung auch &#8211; oder sogar verst&#228;rkt &#8211; die politischen und &#246;konomischen Rahmenbedingungen zu untersuchen und zu bewerten. Der Beitrag versteht sich als Einf&#252;hrung in unser Plenum &#8222;Demokratie(gef&#228;hrdungen) und gesundheitliche Chancengerechtigkeit&#8220; und als Impuls f&#252;r eine gemeinsame Standortbestimmung angesichts eines Wendepunkts, an dem antipluralistische Tendenzen den Fortschritt der Forschung zu gesundheitlicher Chancengerechtigkeit erschweren k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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