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    <IdentifierDoi>10.3205/26kgg574</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg5743</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Kriterien zur Pr&#252;fung der Freiverantwortlichkeit im Kontext von Anfragen nach assistiertem Suizid &#8211; eine qualitative Interviewstudie</Title>
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          <Affiliation>Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg, Institut f&#252;r Geschichte und Ethik der Medizin, Profilzentrum Gesundheitswissenschaften, Deutschland</Affiliation>
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          <LastnameHeading>Schildmann</LastnameHeading>
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          <Affiliation>Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg, Institut f&#252;r Geschichte und Ethik der Medizin, Profilzentrum Gesundheitswissenschaften, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg, Institut f&#252;r Geschichte und Ethik der Medizin, Profilzentrum Gesundheitswissenschaften, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Umgang mit Anfragen nach Suizidassistenz in Deutschland: Empirische Daten und Leitlinienempfehlungen</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>SYM-02-04</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Das Bundesverfassungsgericht hat Kriterien f&#252;r einen freiverantwortlichen Entschluss zu einem assistierten Suizid (AS) benannt: 1. F&#228;higkeit zur freien Willensbildung unbeeinflusst von einer psychischen St&#246;rung, 2. Freiheit von unzul&#228;ssiger Einflussnahme oder Druck, 3. Dauerhaftigkeit und innere Festigkeit und 4. Kenntnis entscheidungsrelevanter Gesichtspunkte. Bislang ist wenig zum Verst&#228;ndnis und der Anwendung der Kriterien in der Praxis bekannt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Ziel dieser Studie ist die Exploration von Perspektiven zur Pr&#252;fung der Freiverantwortlichkeit von Professionellen, die mit Anfragen bez&#252;glich AS konfrontiert werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> Semi-strukturierte Interviews mit &#196;rzt:innen (n &#61; 8), Jurist:innen (n &#61; 3) und Vertreter:innen weiterer Berufsgruppen (n &#61; 2), welche bereits Anfragen bez&#252;glich AS erhalten haben. Die Interviews wurden transkribiert und mithilfe der inhaltlich-strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz analysiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Mit Blick auf die F&#228;higkeit zur freien Willensbildung wurde die Sicherstellung der Freiheit von akuten psychischen St&#246;rungen thematisiert, welche teilweise unter Einbeziehung entsprechender Fachkompetenz erfolgte. Die Feststellung der Freiheit von unzul&#228;ssiger Einflussnahme oder Druck wurde als herausfordernd beschrieben. M&#246;gliche Herangehensweisen waren separate Gespr&#228;che mit Anfragenden und ihren Angeh&#246;rigen oder die Durchf&#252;hrung der Gespr&#228;che am Wohnort der Anfragenden. F&#252;r das Kriterium der Dauerhaftigkeit und inneren Festigkeit wurden zum Teil feste Zeitspannen zwischen der ersten Anfrage und der Durchf&#252;hrung des AS gefordert, andere Teilnehmende setzten keine Wartezeiten voraus. Als Grundlage f&#252;r die Kenntnis entscheidungsrelevanter Gesichtspunkte wurde eine Beratung zu Handlungsalternativen benannt. Ein &#252;bergeordnetes Thema war die Nachvollziehbarkeit einer Anfrage bez&#252;glich AS.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Analyse zeigt unterschiedliche Ans&#228;tze zur Pr&#252;fung der Kriterien der Freiverantwortlichkeit im Kontext von Anfragen bez&#252;glich AS sowie verschiedene Herausforderungen. Die Rolle der Nachvollziehbarkeit ist zum Teil kritisch einzuordnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take-Home-Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Diese Studie weist tendenziell auf eine Heterogenit&#228;t mit Blick auf das Verst&#228;ndnis und die Anwendung der Kriterien f&#252;r Freiverantwortlichkeit hin. Leitf&#228;den oder vergleichbare Ma&#223;nahmen f&#252;r ein strukturierteres Vorgehen k&#246;nnten Professionelle bei der Pr&#252;fung der Freiverantwortlichkeit unterst&#252;tzen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> L. Kupsch, J. Schildmann, S. Sommerlatte: Mitwirkung an der S2k-Leitlinie &#34;Umgang mit Anfragen nach Assistenz bei der Selbstt&#246;tung&#34; als Mitglieder der Koordinationsgruppe</Pgraph><Pgraph>A. Kremling: keine</Pgraph><Pgraph>J. Schildmann: Mitwirkung an der S2k-Leitlinie &#34;Umgang mit Anfragen nach Assistenz bei der Selbstt&#246;tung&#34; als Mandatstr&#228;ger, themenbezogene Referatshonorare, F&#246;rderung eines wissenschaftlichen Netzwerks durch Mittel der DFG und BMBFTR, Mitgliedschaften in der DGHO, DEGAM, AEM</Pgraph></TextBlock>
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