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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Was Online-Dating mit Publizieren zu tun hat &#8211; &#8222;Major Revisions&#8220; meiner Pers&#246;nlichkeit</Title>
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          <Firstname>Constantin</Firstname>
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          <Affiliation>Friedrich-Alexander-Universit&#228;t Erlangen-N&#252;rnberg, Uniklinikum Erlangen, Allgemeinmedizinisches Institut, Erlangen, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
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        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Science Slam</MeetingSession>
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    <ArticleNo>SS-03</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Beim Online-Dating kann man die gro&#223;e Liebe finden. Doch davor ist es n&#246;tig, ein passendes Match zu finden. Ohne Match passiert erstmal nichts. Ein ansprechendes Profil ist wichtig &#8211; m&#246;glicherweise wichtiger als ein ehrliches.</Pgraph><Pgraph>Wissenschaft dient dem Erkenntnisgewinn. Zumindest offiziell. In der Praxis lebt sie von Publikationen, Impact-Faktoren, Reviewer-Kommentaren und der Hoffnung, irgendwann akzeptiert zu werden. Koste es, was es wolle.</Pgraph><Pgraph>Vielleicht ist es kein Zufall, dass sich diese beiden Welten so verd&#228;chtig &#228;hnlich anf&#252;hlen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Vor dem Hintergrund popul&#228;rer Online-Dating-Plattformen und ihrer Auswirkungen auf Nutzer:innen untersucht dieser Beitrag den Einfluss von Publikationsdruck auf die Ideale der Wissenschaft: Warum f&#252;hlt sich Publizieren oft weniger nach Erkenntnisgewinn und mehr nach emotionaler Aushandlung von Erwartungen an&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussionspunkt:</Mark1> Wie weit sind wir bereit zu gehen, um akzeptiert zu werden, wenn der Druck gro&#223; genug wird und der Erfolg ausbleibt&#63; Und ab welchem Punkt verlieren wir dabei das, was uns urspr&#252;nglich wichtig war&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Inhalt:</Mark1> Unser Beitrag versteht sich als reflexiver Feldbericht aus der wissenschaftlichen Praxis. Der Versuch, einen Artikel zu publizieren, wird mit dem Bem&#252;hen verglichen, beim Online-Dating ein Match zu bekommen und ein Date zu vereinbaren. Bei dem Vergleich zeigen sich einige Parallelen: das Herunterschrauben der eigenen Anspr&#252;che, das Besch&#246;nigen des eigenen Profils, das Ges&#252;lze beim Schreiben und die Bereitschaft, am Ende alles zu bezahlen &#8211; und das alles kommentiert von einer Person ohne jede emotionale Beteiligung, aber mit morbidem Interesse. Am Ende steht die &#8222;Major Revision&#8220; der eigenen Pers&#246;nlichkeit, nur um akzeptiert zu werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Kritik und Revision sind zentrale Bestandteile wissenschaftlicher Arbeit. Daf&#252;r braucht es Objektivit&#228;t und Offenheit aller Beteiligten. Wenn Erfolg jedoch vor allem durch Anpassung entsteht, geraten wissenschaftliche Ideale unter Druck. Dann torpedieren Erfolgsma&#223;st&#228;be wissenschaftlicher Arbeit ihr eigentliches Ziel: den Erkenntnisgewinn.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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