<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>26kgg479</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26kgg479</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg4790</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Wieder alleine&#63; Einsamkeit und soziale Isolation im Entlassprozess aus Patient:innenperspektive</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Schroeder</Lastname>
          <LastnameHeading>Schroeder</LastnameHeading>
          <Firstname>Hannah Katharina</Firstname>
          <Initials>HK</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Supplieth</Lastname>
          <LastnameHeading>Supplieth</LastnameHeading>
          <Firstname>Juliana</Firstname>
          <Initials>J</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Charit&#233;, Medizinisches Institut f&#252;r Soziologie und Rehabilitationswissenschaften, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Horzetzky</Lastname>
          <LastnameHeading>Horzetzky</LastnameHeading>
          <Firstname>Marie Anna Therese</Firstname>
          <Initials>MAT</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Charit&#233;, Medizinisches Institut f&#252;r Soziologie und Rehabilitationswissenschaften, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Schreiter</Lastname>
          <LastnameHeading>Schreiter</LastnameHeading>
          <Firstname>Stefanie</Firstname>
          <Initials>S</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>O&#39;Sullivan</Lastname>
          <LastnameHeading>O&#39;Sullivan</LastnameHeading>
          <Firstname>Jolie</Firstname>
          <Initials>J</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Charit&#233;, Medizinisches Institut f&#252;r Soziologie und Rehabilitationswissenschaften, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20251030</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0662</MeetingId>
        <MeetingSequence>479</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Versorgungsforschung &#38; klinische Studien</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>OSFM-01-08</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Einsamkeit und soziale Isolation (ESI) sind bei Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen (SPE) mit einer Pr&#228;valenz von &#252;ber 50&#37; weit verbreitet und mit ung&#252;nstigen gesundheitlichen Verl&#228;ufen und verminderter Lebensqualit&#228;t assoziiert. Einsamkeit beschreibt dabei die subjektiv erlebte Diskrepanz zwischen gew&#252;nschten und tats&#228;chlichen sozialen Beziehungen, w&#228;hrend soziale Isolation einen objektiven Mangel an sozialen Kontakten bezeichnet. W&#228;hrend ESI bei Menschen mit SPE insgesamt gut untersucht sind, wurde ihre Bedeutung im Entlassprozess aus der Psychiatrie bislang unzureichend erforscht. Insbesondere fehlt Wissen dar&#252;ber, wie Patient:Innen ESI im &#220;bergang von der Klinik in den Alltag erleben und wie dies die Nutzung ambulanter Angebote beeinflusst.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Ziel des Beitrags ist es, die Bedeutung von ESI im Entlassprozess sowie im &#220;bergang in die ambulante Versorgung basierend auf den subjektiven Erfahrungen von Patient:Innen zu untersuchen. </Pgraph><Pgraph>1. Wie erleben Patient:Innen den &#220;bergang nach der Entlassung und welche Rolle spielen ESI hierbei&#63; 2. Inwiefern beeinflusst ESI die Inanspruchnahme ambulanter Strukturen&#63; 3. Welche Barrieren und Unterst&#252;tzungsbedarfe ergeben sich daraus&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussionspunkt:</Mark1> ESI sind zentrale, bislang unzureichend adressierte Faktoren im Entlassmanagement. Sie beeinflussen ma&#223;geblich, ob und wie Patient:Innen in Versorgungsstrukturen ankommen. Entlassprozesse sollten st&#228;rker sozialraumorientiert gestaltet werden und gezielt Ma&#223;nahmen zur F&#246;rderung sozialer Einbindung und niederschwelliger Unterst&#252;tzung integrieren. Eine st&#228;rkere Ber&#252;cksichtigung subjektiver Erfahrungen kann dazu beitragen, Versorgungsl&#252;cken zu reduzieren und nachhaltige Stabilisierung nach der Entlassung zu f&#246;rdern.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Inhalt:</Mark1> Grundlage bildet eine qualitative Interviewstudie mit Patient:Innen nach station&#228;rer psychiatrischer Behandlung. Erste Ergebnisse zeigen, dass ESI eine zentrale Herausforderung im Alltag nach der Entlassung darstellen. Dies h&#228;ngt zum einen mit dem Wegfall sozialer Bez&#252;ge w&#228;hrend der Klinikbehandlung zusammen, zum anderen mit bereits bestehenden krankheitsbedingten sozialen R&#252;ckzugstendenzen. ESI wirkt dabei sowohl als Folge als auch als Verst&#228;rker psychischer Belastung und erschwert die aktive Inanspruchnahme von Hilfsangeboten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> ESI nach der Entlassung sind kein Randph&#228;nomen, sondern entscheidend f&#252;r einen gelingenden &#220;bergang in die ambulante Versorgung. Soziale Einbindung und niedrigschwellige Versorgungsangebote sollten daher im Entlassmanagement von Beginn an mitgedacht werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>