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    <IdentifierDoi>10.3205/26kgg460</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg4605</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Erleben und Reflektieren von Sch&#246;nheits- und K&#246;rperidealen auf TikTok und Instagram: eine qualitative Untersuchung junger Frauen in Bezug auf ihr eigenes K&#246;rperbild</Title>
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          <LastnameHeading>Babitsch</LastnameHeading>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Osnabr&#252;ck, Institut f&#252;r Gesundheitsforschung und Bildung, Osnabr&#252;ck, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Schmidt</Lastname>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Osnabr&#252;ck, Institut f&#252;r Gesundheitsforschung und Bildung, Osnabr&#252;ck, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Junge Perspektiven: Posterpr&#228;sentation</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>JP-P-01-04</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Auf visuellen Social-Media-Plattformen wie TikTok und Instagram sind idealisierte Sch&#246;nheitsideale allgegenw&#228;rtig. Die wiederholte Konfrontation mit solchen Darstellungen kann bei jungen Frauen, die sich in einer vulnerablen Phase ihrer K&#246;rperbildentwicklung befinden, zur Internalisierung dieser Ideale f&#252;hren. Ihre reflexiven Prozesse im Umgang damit sind bislang kaum erforscht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Diese Studie untersucht, wie junge Frauen die Darstellung von Sch&#246;nheits- und K&#246;rperidealen auf TikTok und Instagram erleben und in Bezug auf ihr eigenes K&#246;rperbild reflektieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> Im April 2025 wurden acht leitfadengest&#252;tzte Interviews mit Frauen im Alter von 18 bis 24 Jahren durchgef&#252;hrt, die t&#228;glich mindestens eine Stunde TikTok&#47; Instagram nutzten. Die Interviews integrierten exemplarisch konsumierte Beitr&#228;ge der Befragten. Die Auswertung erfolgte mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Kuckartz und R&#228;diker.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Sch&#246;nheits- und K&#246;rperideale wurden als omnipr&#228;sent und teilweise belastend wahrgenommen. Soziale Vergleichsprozesse mit Influencerinnen f&#252;hrten zu Unzufriedenheit und beeinflussten den Umgang mit ihrem K&#246;rper. Gleichzeitig hatten die jungen Frauen eine ausgepr&#228;gte Social-Media-Kompetenz und erkannten Inszenierungen sowie algorithmische Steuerungen. Diese Erkenntnisse konnten sie jedoch im Nutzungskontext nur eingeschr&#228;nkt auf sich selbst &#252;bertragen, um sich vor emotionalen Belastungen zu sch&#252;tzen. Als individuelle Schutzfaktoren entwickelten sie Peer-Support und einen selbstf&#252;rsorglichen Umgang mit dem K&#246;rper.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Studie zeigt die Diskrepanz zwischen der kognitiven Reflexionsf&#228;higkeit und der emotionalen Vulnerabilit&#228;t junger Frauen im Umgang mit Social-Media-Inhalten, da das Wissen um Algorithmen und Inszenierungen bei den Befragten nicht die negativen Auswirkungen sozialer Vergleiche auf das eigene K&#246;rperbild verhindert. Daher sollten wirksame Pr&#228;ventionsstrategien &#252;ber die reine Vermittlung von Medienkompetenz hinausgehen, bspw. durch die Kombination von Aufkl&#228;rung mit Ans&#228;tzen zur St&#228;rkung der K&#246;rperakzeptanz und der F&#246;rderung sch&#252;tzender sozialer Ressourcen im direkten Lebensumfeld.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Medienkompetenz allein reicht nicht aus, um das K&#246;rperbild junger Frauen zu sch&#252;tzen. Wirksame Unterst&#252;tzung muss zus&#228;tzlich die emotionale Verarbeitung der Inhalte adressieren und soziale Schutzfaktoren wie Peer-Support einbeziehen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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