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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg3761</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Befragung schwangeren Frauen in Beruf, Studium und Ausbildung: Einbindung und Umsetzung von Ma&#223;nahmen des Mutterschutzes in Deutschland</Title>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Digitale Posterpr&#228;sentation 9: Patient and Public Involvement</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>P-09-04</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Der Mutterschutz ist ein wesentlicher Bestandteil familienfreundlicher Organisationen und dient dem Schutz von Gesundheit, Sicherheit und wirtschaftlicher Stabilit&#228;t werdender und stillender M&#252;tter. In Deutschland sind entsprechende Regelungen im Mutterschutzgesetz (MuSchG) verankert, welche Arbeitsbedingungen w&#228;hrend Schwangerschaft und Stillzeit sowie den Zeitraum vor und nach der Geburt definieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Angesichts gesellschaftlicher Ver&#228;nderungen, steigender Erwerbsbeteiligung von Frauen und sich wandelnder Arbeitsformen gewinnt die Analyse der Umsetzung der mutterschutzrechtlichen Bestimmungen zunehmend an Bedeutung. Ziel dieses Beitrags ist es, die in Betrieben umgesetzten Ma&#223;nahmen im Rahmen des MuSchG zu analysieren und die Perspektive sowie Interessen schwangerer Besch&#228;ftigter darzustellen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> Die Studie basiert auf einer querschnittlichen Befragung schwangerer Frauen zwischen Mai und Oktober 2025. Zum Einsatz kamen der Copenhagen Psychosocial Questionnaire (COPSOQ) sowie erg&#228;nzende Fragen zur Umsetzung von im MuSchG verankerten Ma&#223;nahmen. Neben deskriptiven Analysen wurden Zusammenh&#228;nge mittels Chi-Quadrat-Test untersucht (Cram&#233;rs V).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Insgesamt nahmen 1.160 Schwangere an der Befragung teil (88&#37; berufst&#228;tig). Die Umsetzung des MuSchG wird von den Befragten &#252;berwiegend positiv bewertet. Am h&#228;ufigsten werden Gespr&#228;chsangebote (n &#61; 556) und Anpassungen der Arbeitsbedingungen (n &#61; 414) berichtet. Hinsichtlich der Information &#252;ber mutterschutzrechtliche Anspr&#252;che zeigt sich eine signifikant schwache Abh&#228;ngigkeit von der Betriebsgr&#246;&#223;e: 43,8&#37; der Frauen in Betrieben mit &#8804; 49 Besch&#228;ftigten, 60,0&#37; in Betrieben mit 50&#8211;999 Besch&#228;ftigten und 68,5&#37; in Betrieben mit &#8805; 1000 Besch&#228;ftigten f&#252;hlen sich ausreichend informiert (Cram&#233;rs V &#61; 0,18; p &#60; 0,001).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Trotz Information des Betriebs &#252;ber die Schwangerschaft berichten nicht alle Befragten von konkreten Ma&#223;nahmen. Die Annahme, dass Arbeits- und Gesundheitsschutz in gr&#246;&#223;eren Betrieben st&#228;rker institutionalisiert ist, best&#228;tigt sich &#252;berwiegend. Aus Sicht der Schwangeren sind insbesondere klare, verl&#228;ssliche und gut kommunizierte Regelungen wichtig, die eine praktische Umsetzung des Mutterschutzes und eine Anpassung der Arbeitsorganisation an die Schwangerschaft erm&#246;glichen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Fr&#252;he und strukturierte Gespr&#228;che sowie transparente Informationen &#252;ber Rechte sind zentrale Elemente, um den Mutterschutz im Sinne des MuSchG wirksam umzusetzen und individuelle Bed&#252;rfnisse schwangerer Besch&#228;ftigter angemessen zu ber&#252;cksichtigen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Die Studie wurde vom BMBFSFJ beauftragt. Es liegt kein Interessenskonflikt vor.</Pgraph></TextBlock>
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