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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg3560</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Wer vertraut, ist weniger belastet&#63; Psychische Belastung und Vertrauen in die Gesundheitsversorgung im L&#228;ndervergleich</Title>
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          <Affiliation>Technische Universit&#228;t Chemnitz, Institut f&#252;r Soziologie mit Schwerpunkt Gesundheitsforschung, Chemnitz, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0662</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Analoge Posterpr&#228;sentation 4: Pr&#228;vention, Gesundheitsf&#246;rderung, Public Health</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>PA-04-12</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Psychische Belastung ist nicht nur Ausdruck individueller Belastungserfahrungen, sondern wird auch durch soziale und institutionelle Rahmenbedingungen gepr&#228;gt. Insbesondere Vertrauen in &#196;rzt:innen, die wahrgenommene Fairness des Gesundheitssystems und Einsch&#228;tzungen ungleicher Zug&#228;nge zur Versorgung k&#246;nnen beeinflussen, wie Menschen mit gesundheitlicher Unsicherheit umgehen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Ziel der Studie ist es, den Zusammenhang zwischen Vertrauen in &#196;rztinnen und &#196;rzte, wahrgenommener Fairness, Zugangsungleichheiten in der Gesundheitsversorgung und psychischer Belastung im internationalen Vergleich unter Ber&#252;cksichtigung von Makrokontexten zu untersuchen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> Analysiert wurden Daten des ISSP 2021 Moduls zu Gesundheit und Gesundheitsversorgung (N &#61; 35.372; 29 L&#228;nder). Es wurde ein Mehrebenenmodell in Form einer logistischen Regression gesch&#228;tzt. Zu den Indikatoren auf L&#228;nderebene geh&#246;rten Einkommensungleichheit, Bruttoinlandsprodukt pro Kopf sowie das durchschnittliche Vertrauen in das Gesundheitssystem.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Im Vergleich zu einer neutralen Haltung war Vertrauen in &#196;rztinnen und &#196;rzte mit geringeren Chancen auf psychische Belastung verbunden (OR &#61; 0,77; 95&#37;-KI 0,72&#8211;0,82), w&#228;hrend Misstrauen mit h&#246;heren Chancen einherging (OR &#61; 1,15; 95&#37;-KI 1,04&#8211;1,27). Ausgepr&#228;gte Wahrnehmungen von Ungerechtigkeit im Gesundheitssystem standen ebenfalls mit erh&#246;hter psychischer Belastung in Zusammenhang. Dies zeigte sich in h&#246;heren Chancen bei Personen, die das System als sehr unfair bewerteten (OR &#61; 1,20), sowie bei jenen, die den Zugang zur Versorgung f&#252;r &#228;rmere Menschen als schwieriger einsch&#228;tzten (OR &#61; 1,60). Auf L&#228;nderebene waren sowohl h&#246;here Einkommensungleichheit (OR &#61; 1,28; 95&#37;-KI 1,09&#8211;1,50) als auch ein h&#246;heres Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (OR &#61; 1,33; 95&#37;-KI 1,11&#8211;1,58) mit st&#228;rkerer psychischer Belastung assoziiert, w&#228;hrend das durchschnittliche Vertrauen in das Gesundheitssystem nicht signifikant mit psychischer Belastung zusammenhing.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Insgesamt verdeutlichen die Befunde, dass psychische Belastung eng sowohl mit institutionellen Wahrnehmungen auf individueller Ebene als auch mit breiteren gesellschaftlichen Ungleichheiten verkn&#252;pft ist. Dabei erweist sich insbesondere das Vertrauen in &#196;rztinnen und &#196;rzte als eine besonders bedeutsame psychosoziale Ressource.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Psychische Belastung ist auch eine Frage institutionellen Vertrauens. Wer Gesundheitsversorgung als fair und verl&#228;sslich erlebt, ist tendenziell psychisch weniger belastet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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