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    <IdentifierDoi>10.3205/26kgg294</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg2949</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Da k&#246;nnen wir doch &#8222;Kann&#8220; nehmen&#33; Offene Empfehlungen in Nationalen Versorgungsleitlinien (NVL) &#8211; methodische Einordnung und Nutzen</Title>
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          <Firstname>Maria</Firstname>
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          <Affiliation>Zentralinstitut f&#252;r die kassen&#228;rztliche Versorgung (Zi), Nationale Versorgungsleitlinien (NVL), Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Lackner</Lastname>
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          <Firstname>Julia</Firstname>
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          <LastnameHeading>Bahns</LastnameHeading>
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          <Affiliation>Zentralinstitut f&#252;r die kassen&#228;rztliche Versorgung (Zi), Nationale Versorgungsleitlinien (NVL), Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Peggy</Firstname>
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          <Affiliation>Zentralinstitut f&#252;r die kassen&#228;rztliche Versorgung (Zi), Nationale Versorgungsleitlinien (NVL), Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Digitale Posterpr&#228;sentation 4: Leitlinien und evidenzbasierte Gesundheitsversorgung</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>P-04-11</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Leitlinienempfehlungen sollten eindeutig, spezifisch formuliert werden und handlungsleitend sein. Das AWMF-Regelwerk sieht &#8211; anders als die GRADE-Arbeitsgruppe &#8211; neben starken und schwachen Empfehlungsgraden offene Empfehlungen (&#8222;Kann&#8220;) vor.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Anhand der NVL soll die H&#228;ufigkeit von &#8222;Kann&#8220;-Empfehlungen, ihre Legitimit&#228;t und potenzielle Verzichtbarkeit gepr&#252;ft werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> Basierend auf den aktuell g&#252;ltigen 7 NVL erfolgte eine quantitative und qualitative Analyse der &#8222;Kann&#8220;-Empfehlungen. Diese wurden manuell und automatisiert aus PDFs mittels Programmiersprache R identifiziert. Die Entscheidungsaspekte wie Evidenzsicherheit, Nutzen-Risiko-Abw&#228;gung, Kontextabh&#228;ngigkeit und Patientenpr&#228;ferenzen wurden bewertet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> &#8222;Kann&#8220;-Empfehlungen kamen in 6 der 7 NVL vor, waren aber mit ca. 7&#37; (37 von 559) eher selten. Eine erste orientierende qualitative Sichtung zeigte eine hohe Heterogenit&#228;t der zugrunde liegenden Begr&#252;ndungen zwischen den NVL: H&#228;ufig soll damit fehlende bzw. eine geringe Aussagesicherheit der Evidenz vermittelt werden; h&#228;ufig sind offene Empfehlungen aber auch Ausdruck einer Diskrepanz zwischen der Evidenz einerseits und anderen f&#252;r die Entscheidungsfindung relevanten Aspekten andererseits, wie z. B. klinische Erfahrungen,  Akzeptanz und Umsetzbarkeit im &#228;rztlichen Alltag.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die qualitative Erstanalyse ergab ein breites Spektrum unterschiedlicher Begr&#252;ndungen von &#8222;Kann&#8220;-Empfehlungen in den NVL und verdeutlicht die Notwendigkeit einer vertieften Auswertung zur Kategorisierung dieser Anwendungsf&#228;lle sowie zur Bewertung ihrer methodischen und klinischen Legitimit&#228;t. Ziel ist es, die Funktion und den Einsatz dieser Empfehlungen zu analysieren um ihren Beitrag zur handlungsleitenden Entscheidungsfindung zu evaluieren, um den Umgang innerhalb der Leitliniengruppen zu vereinheitlichen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Vor der Verwendung von &#8222;Kann&#8220;-Empfehlungen ist stets abzuw&#228;gen, ob auch ein anderer Empfehlungsgrad infrage kommt oder ob auf die Empfehlung ganz verzichtet werden kann. Die heterogenen Begr&#252;ndungen f&#252;r &#8222;Kann&#8220;-Empfehlungen verdeutlichen Unsicherheiten in Bezug auf Anwendungsf&#228;lle und m&#246;gliche Alternativen. Sorgf&#228;ltig formulierte und begr&#252;ndete &#8222;Kann&#8220;-Empfehlungen erscheinen aber durchaus als legitim und k&#246;nnen die &#228;rztliche Entscheidungsfreiheit st&#228;rken, ohne evidenzbasierte Leitlinien zu entwerten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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