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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg1737</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Rollenverst&#228;ndnis und Leitlinienkompetenz von Haus&#228;rzt:innen im Umgang mit Depressionen</Title>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
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        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Versorgung von Personen mit psychischen Erkrankungen</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>V-31-03</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Haus&#228;rzt:innen kommt eine zentrale Rolle in der Diagnostik und Behandlung von Depressionen zu. In Deutschland erhalten rund 78&#37; der Betroffenen ihre Diagnose in der haus&#228;rztlichen Versorgung, w&#228;hrend etwa 54&#37; prim&#228;r von Haus&#228;rzt:innen behandelt werden. Zugleich zeigt die Evidenz, dass mehr als die H&#228;lfte der Patient:innen in der haus&#228;rztlichen Versorgung keine leitliniengerechte Depressionstherapie erh&#228;lt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Die Studie untersucht das Rollenverst&#228;ndnis und die Leitlinienkompetenz von Haus&#228;rzt:innen im Umgang mit Depressionen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> Im Rahmen eines Mixed-Methods-Designs wurden quantitative Daten anhand eines in Bayern per Post versandten Fragebogens erhoben (R&#252;cklauf n&#61;206) und deskriptiv-statistisch analysiert. Zudem wurden 19 leitfadengest&#252;tzte semistrukturierte Interviews mit Haus&#228;rzt:innen aus l&#228;ndlichen und st&#228;dtischen Regionen durchgef&#252;hrt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die quantitative Erhebung ergab, dass sich Haus&#228;rzt:innen mehrheitlich als zust&#228;ndig (83&#37;) und &#252;berwiegend als kompetent (60&#37;) in der Behandlung von Depressionen einsch&#228;tzen. Lediglich 32&#37; der &#196;rzt:innen gaben an, mit den nationalen Versorgungsleitlinien (NVL) unipolare Depression vertraut zu sein und 26&#37; stimmten der Aussage zu, dass die NVL eine wichtige Rolle in ihrer Behandlung einnehmen.</Pgraph><Pgraph>W&#228;hrend Diagnostik und Weitervermittlung in den Interviews einhellig als genuin haus&#228;rztliche Aufgaben beschrieben werden, wird die Therapie von mehreren &#196;rzt:innen &#8211; insbesondere aus l&#228;ndlichen Regionen &#8211; als Folge bestehender Versorgungsengp&#228;sse eingeordnet. Als zentrale Hinweise auf depressive Erkrankungen werden von 18 Interviewten somatische Beschwerden geschildert, w&#228;hrend affektive bzw. kognitive Symptome in 14 bzw. 11 Interviews beschrieben werden. Neben der Symptomschwere und den Pr&#228;ferenzen der Patient:innen wird auch die eigene Unsicherheit als relevanter Einflussfaktor f&#252;r therapeutische Entscheidungen genannt. Zugleich werden langj&#228;hrige Arzt-Patienten-Beziehungen und das daraus resultierende Vertrauen als wichtige haus&#228;rztliche Ressource hervorgehoben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Ergebnisse verdeutlichen die zentrale Rolle der Haus&#228;rzt:innen in der Depressionsversorgung und weisen zugleich auf Defizite in der Leitlinienkompetenz und -anwendung hin.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Zur Unterst&#252;tzung der haus&#228;rztlichen Depressionsversorgung sollten Leitlinienkompetenz und strukturelle Rahmenbedingungen gezielt gest&#228;rkt werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Die Studie wurde im Rahmen des Graduiertenkollegs POKAL durchgef&#252;hrt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gef&#246;rdert wird.</Pgraph></TextBlock>
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