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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg1637</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Zugangsbarrieren im deutschen Gesundheitssystem: Kosten versus Wartelisten</Title>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Gesundheits&#246;konomie und Fragen sozialer Ungleichheit</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>V-29-04</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Zugangsbarrieren k&#246;nnen notwendige Behandlungen verz&#246;gern, Outcomes verschlechtern und das Vertrauen in das Gesundheitssystem beeintr&#228;chtigen. H&#228;ufig diskutiert werden (1) lange Wartezeiten und (2) nicht bezahlbare Leistungen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Im Vortrag wird analysiert, welche Personengruppen in Deutschland h&#228;ufiger von den beiden Barrieren &#8222;nicht bezahlbare Leistung&#8220; bzw. &#8222;Warteliste zu lang&#8220; betroffen sind.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> Ausgewertet werden die Daten des International Social Survey Programme (ISSP) 2021. ISSP ist eine Querschnittstudie, die von 2021&#8211;2024 in 30 L&#228;ndern durchgef&#252;hrt wurde. In Deutschland wurde dazu eine repr&#228;sentative geschichtete Stichprobe der erwachsenen Bev&#246;lkerung ausgew&#228;hlt und postalisch befragt. Pr&#228;diktoren der Zugangsbarrieren wurden mittels logistischer Regression analysiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Befragt wurden 44.549 Teilnehmer in 30 L&#228;ndern, darunter 1.744 Personen aus Deutschland. Von den Befragten aus Deutschland haben 5,9&#37; eine ben&#246;tigte Behandlung im vergangenen Jahr nicht erhalten, weil sie sie nicht bezahlen konnten. Demgegen&#252;ber haben 22,5&#37; Leistungen nicht erhalten, weil die Warteliste zu lang war. Von beiden Zugangsbarrieren sind folgende Gruppen h&#228;ufiger betroffen: Personen, die sich in der gesellschaftlichen Hierarchie unten einstufen; Personen, die den Zugang generell als diskriminierend wahrnehmen; Personen mit Migrationshintergrund. Armutsgef&#228;hrdung ist ein Risiko daf&#252;r, eine Leistung nicht bezahlen zu k&#246;nnen, aber kein Risiko daf&#252;r, auf eine Warteliste gesetzt zu werden. Gesetzlich Krankenversicherte berichten h&#228;ufiger von Wartelisten als Zugangsbarriere im Vergleich zu Privatversicherten. Zu hohe Kosten werden von gesetzlich Versicherten aber nicht h&#228;ufiger als Zugangsbarriere benannt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Eine Leistung nicht bezahlen zu k&#246;nnen, ist seltener eine Zugangsbarriere als eine zu lange Warteliste. Die Pr&#228;diktoren f&#252;r beide Zugangsbarrieren &#228;hneln sich, wobei sozial Benachteiligte auch im Zugang zu Gesundheitsleistungen Nachteile erleben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> 1. Ma&#223;nahmen zur Verbesserung des Zugangs sollten insbesondere Wartezeiten adressieren und vulnerable Gruppen gezielt ber&#252;cksichtigen. 2. Die gesetzliche Krankenversicherung sch&#252;tzt vor Kostenbarrieren, jedoch nicht vor Wartelisten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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