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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg0921</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Erwartungen von Patientinnen mit unkompliziertem Harnwegsinfekt an das Konsultationsgespr&#228;ch in der haus&#228;rztlichen Versorgung unter Ber&#252;cksichtigung der Gesundheitskompetenz (EPHIK) &#8211; eine semiqualitative Analyse der &#228;rztlichen Wahrnehmung</Title>
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          <Affiliation>Carl von Ossietzky Universit&#228;t Oldenburg, Abteilung Allgemeinmedizin, Oldenburg, Deutschland</Affiliation>
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          <LastnameHeading>Boerner</LastnameHeading>
          <Firstname>Kathrin</Firstname>
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          <Affiliation>Carl von Ossietzky Universit&#228;t Oldenburg, Abteilung Pr&#228;ventions- und Rehabilitationsforschung, Oldenburg, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingSequence>092</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Ambulante Versorgung: div. Beratungsanl&#228;sse</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>V-17-01</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Unkomplizierte Harnwegsinfekte (uHWI) sind ein h&#228;ufiges und facettenreiches Krankheitsbild. Patientinnen mit uHWI stellen sich mit unterschiedlichen Erwartungen an das Konsultationsgespr&#228;ch vor. Gleichzeitig lassen sich &#196;rzt:innen durch zugeschriebene Erwartungen in ihren Therapieentscheidungen beeinflussen. M&#246;gliche Einfl&#252;sse der Gesundheitskompetenz (GK) auf die Erwartungen von Patientinnen sind bisher wenig erforscht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Welche Erwartungen schreiben Haus&#228;rzt:innen ihren Patientinnen mit uHWI zu und unterscheiden sich die Gespr&#228;chsverl&#228;ufe aus Sicht der &#196;rzt:innen abh&#228;ngig von der GK der Patientinnen&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> 15 Haus&#228;rzt:innen in Niedersachsen wurden zwischen August und Oktober 2025 leitfadengest&#252;tzt interviewt. Der Leitfaden sowie ein Kurzfragebogen zu soziodemografischen Charakteristika der &#196;rzt:innen wurden eigens f&#252;r die EPHIK-Studie entwickelt. Die anonymisierte Auswertung erfolgte nach Kuckartz. Die Ergebnisse beruhen auf subjektiven Einsch&#228;tzungen ohne Einsatz validierter Instrumente.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Aus Sicht der &#196;rzt:innen erwarteten viele Patientinnen eine Antibiotikatherapie, der h&#228;ufig entsprochen w&#252;rde. Das Informationsbed&#252;rfnis der Patientinnen variiere je nach Alter und Vorerfahrung. Patientinnen mit hoher GK wurde ein gr&#246;&#223;erer Diskussionsbedarf zugeschrieben. Die &#196;rzt:innen versuchten die GK anhand soziodemografischer und kognitiver Merkmale einzuordnen. Sprache, Inhalt und Zeitrahmen des Gespr&#228;chs w&#252;rden teils an die GK angepasst werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Im Abgleich mit der Literatur zeigen sich teils Diskrepanzen zwischen den tats&#228;chlichen und den zugeschriebenen therapeutischen Erwartungen der Patientinnen mit uHWI. Au&#223;erdem scheint das Informationsbed&#252;rfnis der Patientinnen eher untersch&#228;tzt zu werden und die Einsch&#228;tzung der Gesundheitskompetenz schwierig zu sein.  Eine Erhebung der tats&#228;chlichen Patientinnenerwartungen unter Ber&#252;cksichtigung der GK ist mit dem zweiten Teil der EPHIK-Studie bereits geplant.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Die Integration kommunikativer Techniken zur Exploration patientinnenseitiger Erwartungen sowie zur gezielten Erhebung der GK k&#246;nnte zur Reduzierung von Diskrepanzen zwischen zugeschriebenen und tats&#228;chlichen Erwartungen bei uHWI f&#252;hren. Weitere Forschung ist erforderlich.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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