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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Klimaangst und soziale Medien: Entwicklung und Bew&#228;ltigung von Klimaangst bei jungen Erwachsenen &#8211; eine qualitative Studie</Title>
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          <Affiliation>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universit&#228;t Berlin and Humboldt-Universit&#228;t zu Berlin, Institut f&#252;r Gesundheits- und Pflegewissenschaft, Berlin, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
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        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Klima &#38; Gesundheit II</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>V-09-06</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Klimaangst beschreibt belastende Gef&#252;hle und Sorgen im Zusammenhang mit der Klimakrise, die besonders bei jungen Erwachsenen auftreten k&#246;nnen. Soziale Medien sind f&#252;r diese Altersgruppe zentrale Informations- und Erfahrungsr&#228;ume. Klimathemen erscheinen dort h&#228;ufig beil&#228;ufig, emotional verdichtet und algorithmisch verst&#228;rkt. Unklar ist, wie junge Erwachsene diese Konfrontation subjektiv wahrnehmen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Ziel der Studie ist es, die Rolle sozialer Medien bei der Entwicklung und Bew&#228;ltigung von Klimaangst bei jungen Erwachsenen zu erforschen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> Es wurde ein qualitatives, exploratives Forschungsdesign umgesetzt. Die Teilnehmenden wurden mittels Gelegenheits- und Schneeballsampling rekrutiert. Eingeschlossen wurden Studierende im Alter von 18 bis 25 Jahren mit aktueller Studienbescheinigung, subjektiv erlebter Klimaangst sowie einer durchschnittlichen Social-Media-Nutzung von mindestens vier Stunden pro Tag. Ausgeschlossen wurden Personen mit psychischen Erkrankungen sowie jene, die bereits an Interventionsstudien zu Klimaangst oder sozialen Medien teilnahmen. Die leitfadengest&#252;tzten, problemzentrierten Interviews wurden transkribiert und nach Kuckartz mithilfe von MAXQDA ausgewertet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Insgesamt wurden f&#252;nf Studierende im Alter von 21 bis 25 Jahren interviewt. Klimaangst wurde &#252;berwiegend als wellenf&#246;rmige und kontextabh&#228;ngige Emotion beschrieben und selten isoliert wahrgenommen. Klimainhalte waren auf Social Media stark vertreten und liefen bei der Alltagsnutzung oft im Hintergrund mit. Der Einfluss sozialer Medien wurde &#252;berwiegend als klimaangstverst&#228;rkend erlebt, teils aber auch als abschw&#228;chend. Je nach Person und Situation konnten soziale Medien bei der Bew&#228;ltigung von Klimaangst als Coping-Werkzeug genutzt oder bewusst gemieden werden. Dabei zeigten sich adaptive und maladaptive Strategien. Insgesamt wurde die Rolle sozialer Medien sowohl bei der Entstehung als auch bei der Bew&#228;ltigung von Klimaangst als ambivalent beschrieben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Soziale Medien wirken im Kontext von Klimaangst unterschiedlich. Der Einfluss ist stark von Plattformlogiken und Aufmerksamkeitssteuerung abh&#228;ngig und kann sowohl Belastung darstellen als auch Ressourcen bereitstellen. Weitere Forschung sollte diese Mechanismen vertiefen und die Wirksamkeit konkreter Unterst&#252;tzungsans&#228;tze pr&#252;fen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Da Klimainhalte auf Social Media die psychische Gesundheit junger Erwachsener ma&#223;geblich beeinflussen, sind gezielte Unterst&#252;tzungsangebote und Schulungen im Umgang damit erforderlich.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikt:</Mark1> Alle Autor:innen versichern, keinerlei Interessenkonflikte zu haben.</Pgraph></TextBlock>
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