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    <IdentifierDoi>10.3205/26kgg034</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg0345</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Die Rollen von &#196;rzt:innen bei der Suizidassistenz in Deutschland &#8211; eine qualitative Studie &#252;ber Handlungsfelder und Herausforderungen</Title>
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          <Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin und Palliativmedizin, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Themen am Lebensende</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>V-07-01</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Im Jahr 2020 hat das Bundesverfassungsgericht das Verbot der gesch&#228;ftsm&#228;&#223;igen F&#246;rderung der Selbstt&#246;tung aufgehoben. Seitdem berichten Sterbehilfeorganisationen einen kontinuierlichen Anstieg assistierter Suizide (AS). &#196;rzt:innen werden regelm&#228;&#223;ig mit Suizidw&#252;nschen konfrontiert, aber &#252;ber ihre Beteiligung an AS ist wenig bekannt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Welche T&#228;tigkeiten &#252;bernehmen &#196;rzt:innen bei AS und mit welchen Herausforderungen sind sie konfrontiert&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> Zwischen Dezember 2025 und M&#228;rz 2026 wurden halbstrukturierte qualitative Interviews mit Personen gef&#252;hrt, die an AS in Deutschland beteiligt waren. Die Einladung zur Studienteilnahme wurde von wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Instituten, Suizidassistenzorganisationen, Beratungsstellen und Interviewpartner:innen  (Snowball-Sampling) disseminiert. Die Interviews wurden digital aufgezeichnet, w&#246;rtlich transkribiert und werden derzeit qualitativ inhaltsanalytisch nach Mayring (2022) ausgewertet. Die vollst&#228;ndigen Ergebnisse werden voraussichtlich im Sommer 2026 vorliegen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Es wurden bisher n&#61;10 Interviews mit &#196;rzt:innen gef&#252;hrt, die an AS in Deutschland beteiligt waren. Die Handlungsfelder von &#196;rzt:innen variierten stark und umfassten: a) Information und Beratung, b) Pr&#252;fung von Suizidassistenzanfragen, c) Vermittlung von Suizidassistent:innen, d) Koordination des Settings, e) Beschaffung der Medikamente, f) Begleitung der Durchf&#252;hrung, g) Darreichung der Medikamente, h) Dokumentation, i) Kontakt mit der Polizei, j) Leichenschau und Todesbescheinigung. Herausforderungen betrafen u.a. die Pr&#252;fung der Freiverantwortlichkeit, emotionale Belastungen beim Umgang mit Sterbew&#252;nschen, das Legen des ven&#246;sen Zugangs und die Angst vor strafrechtlichen Ermittlungen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> &#196;rzt:innen &#252;bernehmen zahlreiche Aufgaben bei AS. Sie sind als einziger Akteur berechtigt, die letal wirkenden Medikamente zu organisieren, aber ihre Mitwirkung an AS ist freiwillig. Medizinische Leitlinien und rechtliche Vorgaben k&#246;nnten dazu beitragen, die bestehenden Herausforderungen und Unsicherheiten von &#196;rzt:innen bei AS abzubauen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> &#196;rzt:innen sind zentrale Akteure bei AS in Deutschland und von der Beratung bis zur Leichenschau in den gesamten Prozess involviert. Qualifizierungsangebote f&#252;r &#196;rzt:innen (z.B. zum Umgang mit Sterbew&#252;nschen oder zur Begleitung von AS) und Vorgaben k&#246;nnten zu einem offeneren, sicheren und transparenteren Umgang mit AS beitragen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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