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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">25 Jahre negative Dysphotopsie &#8211; der dunkle Balken nach der Kataraktoperation</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Verein Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>99. Versammlung des Vereins Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingName>
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        <MeetingSession>Katarakt, Lider und Tr&#228;nenwege</MeetingSession>
        <MeetingCity>Fulda</MeetingCity>
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    <ArticleNo>26rma38</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Seit 25 Jahren wird &#252;ber Genese und Therapie der &#8222;Negativen Dysphotopsie (ND)&#8220; ger&#228;tselt. Die &#8222;ND&#8220; ist ein st&#246;render, schwarzer, sichelf&#246;rmiger Schatten im temporalen Gesichtsfeld, der bei etwa 1&#37; aller Patienten nach unkomplizierten Kataraktoperationen auftritt.</Pgraph><Pgraph>PubMed verzeichnet 176 Artikel zu dem Ph&#228;nomen, wobei es ganz &#252;berwiegend Kasuistiken oder theoretische &#220;berlegungen sind. Es wird nur eine Arbeit mit &#252;ber 50 Patienten gelistet. In Trier verf&#252;gen wir im Verlauf der letzten 12 Jahre &#252;ber Daten von 253 Patienten mit zusammen 332 betroffene Augen. Davon waren 206 (62&#37;) linke Augen.</Pgraph><Pgraph>Es irritiert, dass die ND manchmal vor&#252;bergehend verschwindet: Ein exakter Refraktionsausgleich f&#252;hrt z.B. bei 94&#37; der Patienten zumindest zu einer deutlichen Abschw&#228;chung der ND. Bei 53&#37; der Patienten wird sie beim Blick nach temporal abgeschw&#228;cht, bei 40&#37; beim Blick nach nasal.</Pgraph><Pgraph>Ebenso irritiert, dass fast alle Patienten angeben, der &#8222;schwarze Balken&#8220; (Halbmond&#47;Sichel) befinde sich ganz weit peripher, etwa bei 90&#176;. Objektiv gemessen befindet er sich aber im Median bei etwa 18&#176;, also im Bereich des temporalen Randes der Papille. Neben unseren Daten gibt es nur eine weitere Arbeitsgruppe, die die Lage der ND objektiv ausgemessen hat. </Pgraph><Pgraph>Nach dem bisherigen Kenntnisstand scheint die ND prim&#228;r ein neuroophthalmologisches Krankheitsbild zu sein. Die Ursache der ND h&#228;ngt wohl mit einer verz&#246;gerten Anpassung der kortikalen Verschaltungen an den Gr&#246;&#223;enunterschied des Netzhautbildes zusammen, der sich durch die Implantation einer neuen Linse ergibt: Je nach Lage der IOL vergr&#246;&#223;ert sie die Abbildung auf der Netzhaut um etwa 2 &#37;. Dadurch kommt es zu einer Diskrepanz zwischen der gewohnten Lage des physiologischen blinden Flecks sowie der zentralen Gef&#228;&#223;e. Ebenso ist im peripheren Gesichtsfeld die Koordination des Bewegungssehens gest&#246;rt.</Pgraph><Pgraph>Bei 40.000 Katarakt-Operationen in den letzten 12 Jahren ist bei uns keine Revisionsoperation nach einer ND n&#246;tig geworden. Als Therapie ist es wichtig, die Patienten zu beruhigen und davon zu &#252;berzeugen, dass kein optischer Fehler beim Linsenimplantat vorliegt und keine Nachoperation n&#246;tig ist. Die ND verschwindet bei 99&#37; der Patienten spontan im Laufe der ersten Monate nach der Operation. In den 4 F&#228;llen, in denen Aufkl&#228;ren, Beruhigen, Abwarten und Brillenanpassung nicht geholfen haben, konnte eine Okklusionstherapie die ND beenden.</Pgraph></TextBlock>
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