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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26gaa226</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="en">Mehr M&#228;nner als Frauen und mehr in Ost als West nutzen gewichtsreduzierende Medikamente&#63; Analyse gewichtssenkender Arzneimittel in der privaten Krankenversicherung im Zeitverlauf 2019&#8211;2023</Title>
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        <Address>Universit&#228;t zu K&#246;ln &#47; WIP, K&#246;ln, Deutschland<Affiliation>Univerist&#228;t zu K&#246;ln, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>neschneider31&#64;gmail.com</Email>
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          <AcademicTitle>Dr. biol. hum.</AcademicTitle>
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          <Affiliation>Wissenschafliches Institut der PKV, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>Christian.Jacke&#64;wip-pkv.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20261021</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Gesellschaft f&#252;r Arzneimittelanwendungsforschung und Arzneimittelepidemiologie e.V. (GAA)</MeetingCorporation>
        <MeetingName>33. Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Arzneimittelanwendungsforschung und Arzneimittelepidemiologie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Abstracts</MeetingSession>
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          <DateTo>20261130</DateTo>
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    <ArticleNo>26gaa22</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund&#47;Ziel: </Mark1>Adipositas wird von der WHO als eigenst&#228;ndige Erkrankung eingeordnet. Die Zahl adip&#246;ser Menschen in Deutschland steigt, und mit ihr die metabolische Krankheitslast. Parallel gewinnen Arzneimittel mit gewichtssenkender Wirkung an Bedeutung, insbesondere GLP-1-Rezeptor-Agonisten. In der privaten Krankenversicherung (PKV) gelten im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) andere Rechtsquellen, aber mit &#228;hnlichen Folgen f&#252;r die Leistungsbeurteilung. Erstattet wird nur, was im Einzelfall medizinisch notwendig und vertraglich eingeschlossen ist. In der GKV sind reine gewichtssenkende Arzneimittel pauschal ausgeschlossen (SGB V &#167; 34). Vor diesem Hintergrund verfolgt diese Arbeit das Ziel, das reale Versorgungsgeschehen von gewichtssenkenden Arzneimitteln in der PKV abzubilden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Als Basis dienten die pseudonymisierte Arzneimittelrechnungsdaten von 17 PKVen, die sich auf den Zeitraum 2019 bis 2023 bezogen. Von den ca. 300 Mio. Datens&#228;tzen wurden die Arzneimittel derjenigen Personen eingeschlossen, die mindestens eine Substanz von einer breiten Liste von gewichtsreduzierenden Wirkstoffen. In die Auswertungen gingen insbesondere die GLP-1-Agonisten. Die Sekund&#228;rdaten lagen als Individualdaten vor und erlaubten die Sch&#228;tzung von Behandlungspr&#228;valenz, Verordnungsvolumen (DDD) sowie Alters-, Geschlechts- und Regionaleffekte auf Ebene der Bundesl&#228;nder, deskriptiv und mittels logistischer Regression.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Behandlungspr&#228;valenz der Versicherten mindestens eines gewichtssenkenden Arzneimittels (DDD) stieg im Betrachtungszeitraum an. Die Pr&#228;valenz der GLP-1-Agonisten verdreifachte sich nahezu. In beiden Geschlechtern konzentriert sich die Inanspruchnahme auf das mittlere und h&#246;here Lebensalter, unter 40 Jahren blieb sie gering. M&#228;nner stellen rund drei Viertel der Personen mit mindestens einer Verordnung, auch altersadjustiert bleibt ihre h&#246;here Verordnungswahrscheinlichkeit bestehen (OR &#61; 1,67, 95-&#37;-KI 1,66&#8211;1,69). Zwischen Ost- und Westdeutschland zeigt sich dabei ein deutliches Gef&#228;lle. In den ostdeutschen Bundesl&#228;ndern werden gewichtssenkende Arzneimittel h&#228;ufiger in Anspruch genommen als in den westdeutschen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion&#47;Schlussfolgerung: </Mark1>Der medizinische Bedarf und die Versorgung mit GLP-1 Agonisten w&#228;chst in ganz Deutschland, nicht nur f&#252;r die Privatversicherten. Eine Unterscheidung zwischen Indikationen (Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2) kann infolge der fehlenden Diagnosen in den PKV-Daten nicht vorgenommen werden. Eine Erstattung f&#252;r Adipositas erfolgt im Rahmen der Kulanz und gelegentlich nach Fallpr&#252;fung, obwohl der &#167; 34 SGB V f&#252;r die PKV nicht gilt. Nach Vorliegen einer gesicherten DM2-Diagnose gelten die gleichen Erstattungsregeln wie in der GKV. Die PKV-Pr&#228;valenzen, v.a. die Geschlechterverh&#228;ltnisse, sind aufgrund struktureller Unterschiede nicht auf die GKV &#252;bertragbar. Sekund&#228;rdaten aus der GKV beziehen sich nur auf DM2-Patienten, nicht aber auf adip&#246;se Patienten. Es fehlen die Daten der Selbstzahler beider Kostentr&#228;gerarten. Aus Sicht der Versorgung eint die PKV und GKV au&#223;erdem eine fehlende systematische und zielgerichtete fr&#252;he Adipositaspr&#228;vention. Erforderlich ist ein multimodales und stufenweises Konzept &#252;ber alle Lebens- und Versorgungsbereiche, das auch moderne Medikamente einschlie&#223;en kann &#8211; aber nicht muss.</Pgraph></TextBlock>
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